Frage von F11520DTouring, 186

Schutz vor gefährlichem Elektrosmog?

Hallo, da wenige Meter neben meinem Haus ein Handy-Sendemast errichtet wurde mache ich mir große Sorgen wegen der Strahlung vor allem wegen den Kindern.

Nebenbei: Über den Bau eines solchen Mastes habe ich keinerlei Information erhalten! Als der Mast aufgestellt wurde war ich quasi vor vollendete Tatsachen gestellt und konnte nichts mehr dagegen tun! Ich fühle mich machtlos und auch hintergangen. Könnte man theoretisch noch etwas gegen den Mast unternehmen? Nachbarn haben ihre Hauswand mit Demonstrationsplakaten plakatiert aber das sehe ich als weniger Ertragreich an.

Nach nächtelanger Recherche bin ich auf folgendes Produkt gestoßen:

http://www.5health.de/produkt/vivobase-home/

Stellt das einen wirksamen Schutz für meine Familie dar oder ist das nur "Geldmacherei"?

Danke schon einmal für Eure Antworten...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von autmsen, 87

Nein. Ich habe neulich einen Bericht im Schweizer TV zur Thematik gesehen. Es gibt einen Menschen, der sich die ganzen Wände mit Alufolie schlussendlich verkleidete. Er hat vorher alle möglichen anderen Maßnahmen ausprobiert. 

Da drauf lassen sich ja dann trotzdem Poster, Kinderbilder und so fort anbringen. Dazu nimmst Du Tesa und rollst es mit der Klebefläche nach außen ein. So ein Röllchen gibst Du an mehrere Stellen auf dem Rücken des anzubringenden Papiers. Dann "klebst" Du das Papier an die gewünschte Stelle. 

Schaust Du mal online nach diesem Menschen, wenn Du magst. Er berät auch weltweit. 

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Handy, 60

Keine Angst, die Antennen strahlen nicht direkt nach unten. Sondern sind für die Weite angelegt, so dass die Handystrahlung am Boden erst nach 50 - 100 Meter Entfernung vom Sendemast eintrifft. 

Antwort
von Sascha0707, 24

Hallo, ich kenne als "Elektrosensibler" die Vorurteile von Menschen, die keine Probleme mit dieser (Zwangs-)Strahlung haben.Aber selbst die,die jetzt (noch) nichts merken,werden natürlich mit bestrahlt und die Spätfolgen werden sich auch bei diesen Menschen bemerkbar machen.Nur eben später.Ich versuche mal, Dir einige Tipps zu geben.Allen Zweiflern empfehle ich hier mal den Film "Mobilfunk,die verschwiegene Gefahr" im www zu sehen.Ist sehr interessant.Hier schildert unter anderem ein Bauer die vielen Totgeburten seiner Kälbchen seit Errichtung eines Mobilfunkmastes in der Nähe....Ich selbst habe mir mittlerweile ein semiprofessionelles Meßgerät zugelegt und kann dies absolut empfehlen.Es heißt acousticom 2 und misst die HF Werte bis 8 GHZ.Ich bekomme von Wlan immer Kopfschmerzen (Druckschmerz/Stirn) sowie eine permanente Verspannungen der hinteren Halsmuskulatur.Daher surfen wir nur kabelgebunden ohne Wlan. Nicht umsonst wird dies ja vom Umweltamt empfohlen. Zur Abschirmung empfehle ich Abschirmfarbe von Y Shield. Wir haben unseren Router und TV Receiver mit Edelstahlgewebe umwickelt und in der Steckdose geerdet, da ich hier ebenso Kopfschmerzen hatte.Die sind jetzt weg.Es hat sich hier eine gesamte Industrie entwickelt, da mittlerweile geschätzte 15% der Bevölkerung elektrosensibel sind-es aber oftmals nicht wissen, da die Sympthome (Schlaflosigkeit,Kribbeln in den Gliedmasen,Gereiztheit,Augenlidflackern,Verspannungen) nicht zugeordnet werden. In Frankreich wurden jetzt einige Menschen dauerhaft krank geschrieben und die "Elektrosensibilität" offiziell als Krankheit anerkannt.Fenster lassen sich übrigens auch abschirmen-mit Vorhängen.Wie gesagt, hier hat sich eine Abschirmindustrie gebildet, auf Grund der steigenden Nachfrage nach diesen Produkten.Alles Gute!

Antwort
von BaubioBurkhardt, Business, 58

Es gibt durchaus Beispiele, bei denen erfolgreich gegen einen geplanten oder bereits aufgebauten Mobilfunkmast vorgegangen wurde. Z. B. aus baulichen, gestalterischen oder rechtlichen Gründen. Es wurde z. B. vom BGH entschieden, dass alle Eigentümer des Gebäudes zustimmen müssen, weil der Mast eine Wertminderung bedeuten kann. Schau mal bei "Bürgerwelle" und "Diagnose Funk" rein.

Als seriöser(!) Baubiologe muss ich dir sagen, auch eine schwache dauerhafte Strahlenbelastung kann zum Gesundheitsrisiko werden. Wie schon geschrieben wurde, kommen allerdings meist mehr Funkwellen durch eigene Geräte (DECT, WLAN). Hier ist eine Reduzierung gut machbar, bei dem Handymasten wird es schwieriger. Entscheidend für die Strahlendichte sind Abstand und Höhenunterschied zur Antenne,deren Ausrichtung und die Bauart deines Hauses.

Ich glaube, das angeführte Produkt ist wenig hilfreich. Üblich und wirksam sind Abschirmtapeten, -farben oder -stoffe. Sollte dies ein vorstellbarer Weg für dich sein, solltest du die Situation messtechnisch erfassen lassen und ein Abschirmkonzept erstellen lassen.

Viel Erfolg und alles Gute!

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Elektronik, 79

also da ist auch viel einbildung bei. ein kollege von mir, der hat auch mal solche mobilfukmastmontagen gemacht. und des öfteren schon klagen von anwohnern bekommen: "ich hab kopfweh", die noten meiner kinder werden schelchter"... dabei waren die masten zum besagten zeitpunkt nicht mal am netz....

ich will gesundheitliche wirklungen nicht perset auschließen, es ist aber auch viel plazebo, oder besser gesagt in dem falle nozebo dabei. bedenkt man, dass die strahlungsbelastung mit dem abstand im quadrat abnimmt, ist es schädlicher, die ganze zeit das handy am ohr zu haben, als den mast in 50 metern etnfernung... ganz im gegenteil. ein mast in der nähe schafft bessere verbindungen, wodurch das endgerät in seiner leststung gedrosselt werden kann, ein gut ausgebautes netz kann also sogar für eine gewisse entlastung sorgen.

lg, Anna

Antwort
von nematode, 46

Sorry, das Gerät dient einzig und allein der Geldvermehrung des Lieferanten.

Elektromagnetischer Strahlung kannst Du nur in einem Faraday´schen Käfig entkommen, das ist aber haustechnisch fast unmöglich und Du hast dann auch keinen Handy-Empfang mehr.

Ein Sendemast in der Nähe ist kein Beinbruch. Du bekommst um Zehnerpotenzen mehr Leistung ab, wenn Du ein Handy oder ein Mobiltelefon am Ohr hältst. Extrem ist´s im Auto, denn die Basistation regelt Dein Handy dann auf maximale Leistung. Dann hast Du ca. 1W Sendeleistung direkt am Kopf, gegenüber einem tausendstel milliardstel W Leistung vom Sendemast.

Kommentar von dfllothar ,

Sehr gut beantwortet! Aber es gibt viele Unbelehrbare, die behaupten, daß das Gerät hilft. Ich habe mal bei jemanden, der auf die Funktion schwört, mein Handy auf Senden gestellt, die Reaktion war gleich Null. Er behauptet, das Gerät hat sich bewährt und hat nach dem Messergebnis sein Schlafzimmer mit dem Wohnzimmer getauscht, sagt, er kann jetzt viel besser schlafen. Keine Auswirkung mehr durch "Elektrosmog". Ich denke hier hilft nur die Einbildung.

Kommentar von nematode ,

Die Menschen glauben halt das, was ihnen in den Kram passt.

Dazu gehören auch Matten gegen "Erdstrahlen" unter die Matratze, verschiedenste "Heilsteine" gegen verschiedenste Krankheiten in der Wasserkaraffe. So viele diagnostizieren sich selbst eine Laktoseintoleranz und kaufen nur noch Laktose- und Glutenfrei. Ohne ärztliche Diagnose. Falls so jemand dann doch einen Arzt fragt und der nichts feststellen kann, ist der halt ein Depp. 

Und -das passt dann noch genau in´s Bild-: "Masernparties". Jetzt hör ich auf, sonst muss ich kxxxxx. ;-)

Antwort
von segler1968, 67

Mobilfunksender sind ungefährlich, ebenso wie Handys auch. Die Strahlung, die sie abgeben ist nicht-ionisierend und damit nicht krebserregend. Die einzige Wirkung auf den Körper ist eine thermische, er wird also erwärmt. Die Sendeleistung ist allerdings so gering, dass die Grenzwerte nicht überschritten werden.

Abschirmung ist entsprechend unsinnig und reine Geldmacherei. Aber wenn Du schon abschirmen willst, kannst Du die wirksamkeit ganz einfach prüfen: Solange Dein Handy Empfang hat, wurde nichts abgeschirmt.

Es gibt reichlich Bedenkenträger im Internet. Aber keine Studien, die die Schädlichkeit nachweisen. Lass Dir keine Angst machen.

Antwort
von oxygenium, 95

so einen habe ich auch hier ca 50 Meter von mir.

Allerdings haben sie ihn versteckt in einer Esse die unter Naturschutz steht,weil sie aus der Kriegszeit kommt.

Lächerlich oder?....und Widerspruch zugleich.

Ich glaube kaum das dieses Gerät da Wirkung bringt, außer dem Hersteller,der seine Kohle damit bekommt.

Kommentar von F11520DTouring ,

Sorry, aber was ist eine Esse?

Kommentar von oxygenium ,

ein abegschnittener großer Fabrik-Schornstein

Kommentar von F11520DTouring ,

Dass ein solcher Mast feige versteckt wird finde ich unverschämt. Wer weiß, wo in meiner Nähe noch überall Handymasten sind...

Und da soll man noch irgendwem vertrauen...

Kommentar von nematode ,

In einem Fabrikschornstein?

kann ich nicht recht glauben, denn das wäre HF-technisch ein vollkommener Blödsinn.

Kommentar von nematode ,

"Und da soll man noch irgendwem vertrauen..."

So beginnen alle Verschwörungstheorien. Sorry, aber das musste raus!

Antwort
von promeda, 65

Leider antworten hier wieder mal wieder Leute, die etwas von Allesverharmlosern, die meistens auch keine blasse Ahnung vom Fachgebiet haben, aufgeschnappt haben. Die Behauptung, dass HF-Strahlung nur bei ionisierender Wirkung schädlich wäre, ist völlig falsch und zeugt von keinerlei Ahnung von physiologischen Vorgängen. Zudem sind die Wirkungen bereits ausreichend untersucht. Aber damit auch schon genug zu diesem unsinnigen Beitrag.Eine Mobilfunkanlage in unmittelbarer Nähe, vor allem wenn man sie vom Fenster aus sieht - also weder Haus noch Baum zwischen der eigenen Wohnung und der Anlage stehen - ist leider in den meisten Fällen nicht harmlos. Die Strahlungsleistungsdichte sollte unter 100 Mikrowatt/qm liegen und kann i. d. R. in einer solchen Situation nicht annähernd eingehalten werden.Vernünftig ist es, erst eine "saubere" Messung z. B. durch einen Baubiologen machen zu lassen, die auch Reflexionen und sog. Hotspots berücksichtigt. Die ist nicht nur notwendig, um ein klares Bild der Belastung zu erhalten, sondern kann bei den evt. notwendigen Abschirmmaßnahmen auch Geld sparen.Ist die Strahlungsimmission zu hoch, kann dann am besten mit einer Abschirmfarbe, die als Grundierungsfarbe auf die Wand aufgebracht wird, abgeschirmt werden.Wichtig ist allerdings bei alledem, das in der eigenen Wohnung weder ein altes (dauernd strahlendes) Schnurlostelefon noch ein WLAN-Router betrieben werden, da die Strahlungsdichte, die von diesen Geräte ausgeht, u. U. höher sein kann als die von der MF-Station.Eine solche Messung kann klären, welche Wände überhaupt notwendigerweise zu streichen sind.Nähere Info kann von ProMeDa in Karlsruhe kostenlos angefordert werden.

Kommentar von segler1968 ,

Ah, Baubiologen. Na, dann sind wir ja auf der wissenschaftlich sicheren Seite.

Wie kommst Du denn auf 100 Mikrowatt/qm?

Hast Du eine wissenschaftliche Quelle für die Schädlichkeit von HF, die über thermische Effekte hinausgeht?

Kommentar von promeda ,

Noch mal Zeitverschwendung, na ja.

So geht's nicht: Nicht informieren, nicht recherchieren, aber großkotzig alles bezweifeln oder einfach Aufgeschnapptes (meist aus EINER Quelle stammend, das dann aber ohne Quellenangabe seine bundesweite Runde macht und den Eindruck erweckt, es sei von viele Quellen) wiedergeben.

Bitte: sich bemühen, aber auch richtig, d. h. sinnvoll googlen.

Kommentar von nematode ,

Wände streichen?

Womit denn, Karl-Otto? Metallfolie tapezieren, würde ich noch einsehen. Und die Folie dann erden...

Wer misst? Der Baubiologe? Wer stellt die Rechnung für die Messung? Der Baubiologe? ??

Antwort
von Mucker, 28

Sich und seine Familie vor Elektrosmog zu schützen ist eine gute Idee!

Allerdings halte ich die PENYANG Produkte der Fa. Hess und Volk für besser und günstiger als die bisher genannten.

Googel mal unter PENYANG.

Alles Gute !

Kommentar von Mucker ,

Hier findest du mehr Informationen:

http://www.elektrosmog-schaptke.de/pen-yang-system/

Antwort
von 12345usw, 34

In der Bundesrepublik haben die Kommunen ein Mitspracherecht erhalten. Die Bürgermeister mit ihren Gemeinderäten dürfen von der Sendemastenindustrie nicht mehr überrant werden.


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