Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel über "Home Schooling" in den USA gelesen (Schulunterricht für Kinder zuhause, entweder durch die Eltern oder durch Privatlehrer). Was denkt ihr über diese Form des Schulunterrichts? Können die Kinder eurer Meinung nach davon profitieren?

Kinder soziales Verhalten lernen müssen, und Umgang mit Gleichaltrigen brauchen. Zudem sind die meisten Eltern nicht genug qualifiziert, um einen Unterricht abzuhalten.
Kinder auch von Kindern lernen können.

die Kinder auch den zwischenmenschlichen Umgang und Gruppendynamik lernen sollten!

die soziale Komponente, der Umgang mit Konflikten, die Teamarbeit uvm. eine ganz wichtige Sache während der Schulzeit ist.
Kinder brauchen den Kontakt mit anderen Kindern. Nur so lernen sie den Umgang miteinander, außerhalb ihres behütenden Elternhauses.

Ich finde das eigentlich mehr gut, als nicht gut!
Nachteilig: schlecht für die soziale Integration, kein Austausch mit Mitschülern, Eltern können fachlich nicht so ausgebildet sein, Privatlehrer wären doch recht teuer, man könnte zu Hause nicht die Lernmittel bieten, wie in einer Schule (Chemie, Physik, usw.)!
Vorteile: Sicher weniger Unterrichtsausfall, individuelles Lerntempo, individuelle Schwerpunkte, freiere Unterrichtsgestaltung!
Für mich wären hier die Vorteile gewichtiger, da sich die Nachteile leichter kompensieren lassen.
Auch wenn Kinder in den sportverein ect gehen....den sozialen Aspekt kann man nicht so leicht kompensieren!!!
RBMannheim am 10. März 2008 13:10 Gerade der soziale Aspekt hat heutzutage in der Schule fast gar keinen Platz mehr! Es gibt wesentlich sinnvollere Orte für soziale Integration!
Nicht nur Kognitiv sollten Kinder sich weiterentwickeln!!!
Auch Sozial und Emotional ist es wichtig für die Kinder in die Schule zu gehen! Ich schaue auch eher kritisch auf das deutsche Schulsystem aber da muß mein Sohn durch. Er wird später ja auch mit DIESEN Menschen leben müssen. Also wäre es von Vorteil wenn er von Anfang an lernt sich in dieser Gesellschaft zurechtzufinden... Übrigens habe ich mit 10 Jahren meien heute noch beste Freundin kennengelernt. IN der Schule! Seid über 20 Jahren ist sie an meiner Seite... Ohne Schule hätte ich diese Freundschaft nicht erfahren!!!

Die Kinder werden sozialkrüppel und werden es im Berufsleben schwer haben wenn sie nicht lernen sich in größere Gruppen zu integrieren, sich zu behaupten, Netzwerke zu bilden usw.

Kinder auch ihr Sozialverhalten trainieren müssen. Wie sollen sie sich später im Berufsleben einfügen, wenn sie keine Teamfähigkeit entwickelt haben? Ausnahme: krankes oder behindertes Kind.

Zum einen lernen viele Kinder mehr und schneller von gleichaltrigen, zum anderen müssen sich Kinder in der Schule behaupten. Ihre Sozialen Kompetenzen werden hierdurch erweitert und das miteinander trainiert.

Für das amerikanische Schulsystem mit seinen extrem niedrigen Anforderungen mag das akzeptabel sein; in Deutschland allerdings finde ich es nicht gut. Erstens ist der Wissenvorsprung der Eltern bei der schnellen Entwicklung z. b. der Technik meist nicht sichergestellt; zweitens lernen dann die Kinder recht "autistisch". Soziale Fähigkeiten als "soft skills" sind heute entscheidend im Beruf.

Weil auch gerade in den USA viele Eltern die Kinder in einer Art "Sektendenken" erziehen. Oft sind es ultrakonservative Kreise, oder erzfundamentalistische Gemeinschaften, deren Kinder dann keinerlei Alternativen geboten bekommen, und durch Dogmen dermaßen geprägt werden, daß sie später als Erwachsene nicht mehr mit der modernen Welt zurechtkommen. Da bleiben dann eben wieder nur diese streng abgeschotteten Gemeinschaften und deren rückwärtsgerichtetes Gedankengut.Traurige Perspektiven, finde ich, weil ihnen bewußt Möglichkeiten vorenthalten werden.
Auch in Deutschland gibt es mittlerweile solche Bestrebungen, zum Beispiel soll dann die Evolutionslehre nicht unterrichtet werden... halte ich für bedenklich in allerhöchstem Maße!
(Sozialisation und alle anderen Argumente, die hier bereits erwähnt wurden, mal beiseitegelassen, obwohl auch sie ganz richtig & wichtig sind.)

ein großer bestandteil von schule sind das erlernen sozialer kompetenzen - vom 1. schuljahr bis zur vorbereitung auf die arbeitswelt. schau dir unsere kinder in der schule an .....
Schließe mich Mou2000 an - soziales Verhalten wird beim Home Schooling nicht vermittelt, was viele aber bitter nötig haben. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass es gerade bei Unterricht durch die Eltern zu ziemlichen Zickereien kommen kann.
der kontakt zu anderen kindern fehlt

weil dann die Kinder viel zu sehr abgelnkt werden, sie können nicht nachfragen und dieses Abgeschottetsein von der Gemeinschaft ist auch nicht toll..

Es ist wichtig, dass Kinder untereinander sind und sich austauschen können´. Sie lernen miteinander und lernen den sozialen Kontakt kennen.

es gibt eine ganze reihe länder auf dieser erde, wo das erlaubt ist, bei uns in deutschland nicht. darum lohnt die debatte nicht. aber niemand hindert eltern daran, sich neben der schule zusätzlich intensiv um lernprozesse bei ihren kindern zu kümmern, wenn sie sich schon dafür engagieren wollen...
...für Kinder meiner Meinung nach auch der Kontakt zu ihren Mitschülern wichtig ist - auch daraus können sie eine Menge "lernen"! Und ob der Unterricht zuhause die gleiche Qualität haben kann wie der einer ausgebildeten Lehrkraft in der Schule, bezweifle ich ebenfalls (auch wenn natürlich nicht alle Lehrer gleich gut unterrichten...)
finde ich nicht gut,weil die kinder den umgang mit anderen kindern brauchen und weil man selbst nicht so qualifiziert wie die lehrer ist.ausserdem kann schule doch auch spass machen

Kinder müssen aus dem Haus, weg von den Eltern.