Frage von ShahReza, 74

Schulüberlebenstipps?

Ich bin 11. und das erste halbe Jahr war bei uns ohne Wertung, somit musste ich mir dieses unnütze Wissen nicht oder nur ansatzweise geben. Jetzt gehts, aber los mit Wertung..

Ich mag Schule überhaupt nicht will, aber den Abschluss. Warum ich Schule nicht mag:

  1. Vorgesetztes, nicht individuelles Wissen

  2. Muss mich mit Dingen beschäftigen die mich null interessieren

  3. Ich kann nichts wirklich lernen, sondern muss mir uninteressante Theorien anhören. Keine Praxis!

  4. Ein Lehrer der Wissen vermitteln soll in einem Tempo, in einer Menge, Lösungen nur auf seine Art und Weise...für 30 Schüler...ganz ehrlich, das ist krank.

  5. Zeitliche Einplanung zerstört Selbstorganisation und Freiheit. Pausen nach geregelten Zeiten, Unterrichtsblöcke ..sind wir im Knast?

  6. Vorgeschriebene Handlungswege zerstören eigene Meinung, Kreativität, Leidenschaft, Begeisterung, Hingabe, Neugier, Entdeckerfreude..und vorallem das Selbstwertgefühl.

  7. Querdenker sind unerwünscht. Über mich wird Protokoll geschrieben, weil ich auf meine Art und Weise arbeiten wollte. Und ich bin der letzte der respektlos wird.

  8. Lehrer nutzen Job um ihr Ego/Selbstwertgefühl aufzubauen. Die Folgen an den Kindern brauch ich nicht zu erwähnen.. ;)

  9. Lauter engstirnige Leute. Die EINE Meinung und die ist sowas von richtig! Ach und über Politik rege ich mich auch noch auf! Die Schüler früher waren viel besser! (Hatten ja auch mehr Angst!) usw. Offener Geist? Fehl am Platz! :D

  10. Leute deren Selbstwert schon soweit schlecht geredet wurde, dass sie andere erniedrigen müssen um sich wertvoll zu fühlen. Ich schätze in unserem heutigem Schulsystem hat mehr als jeder 2. Probleme mit seinem Selbstwertgefühl. So auch ich, aber im Gegensatz zu vielen Menschen arbeite ich daran. Bei den meisten erholt sich das nach der Schule, außer sie rutschen in einen sch*ß Beruf ab.

Ich brauch echt Hilfe mich zu motivieren bzw. glücklich dahin zu gehen! Das fällt mir verdammt schwer.

Es wird Zeit Schule zu ändern und (offener!) umzudenken. Ich unterstütze sehr, sehr gerne Unschooling- , Homeschooling und Worldschoolingprojekte sowie demokratische Schulen.

Unsere Schulen der Zukunft: https://youtu.be/4Ud7SX7ZHdc

Absoluter Traum und ich denke das würde so einiges an Blockaden, Ängsten, Selbstvertrauenmangel usw. vorbeugen.

Wünsche euch noch einen schönen Abend! Ciao! :) <3

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo ShahReza,

Schau mal bitte hier:
Schule Liebe

Antwort
von PizzaLover11, 23

Sicher dass du 11 bist? Du schreibst als wärst du 50 und hättest schon alles im Leben gesehen. Sorry irgendwie laufe ich dir das nicht ab und falls du wirklich 11 bist dann Junge, labber nicht so einen psycho Schrott und heul nicht rum. Du bist nicht der einzige der keinen Bock auf schule hat, nicht die Disziplin besitzt sich hinzusetzen und zu arbeiten wann es von dir verlangt wird (das zu deinen "geregelten Zeiten" und Das wäre ja wie im knast bullshit). Werd erstmal älter und dann kannst du über sowas reden

Kommentar von ShahReza ,

Ich bin 11. Klasse. xD :) https://youtu.be/4Ud7SX7ZHdcc Das nächste mal bitte mit Argument, danke! :)

Kommentar von PizzaLover11 ,

Hahaha ok das erklärt es dann ^^ nimms mir nicht übel wenn du echt 11 Jahre alt gewesen wärst wäre das echt krass deswegen auch meine Antwort. Du hast mit einigen Dingen natürlich schon recht aber ich glaube für die Allgemeinheit übertreibst du ein bisschen. vielleicht ist es nur an deiner schule so beschissen. schule wechseln?

Kommentar von PizzaLover11 ,

Das Video ist natürlich verlockend aber ich sehe da auch einige Probleme....was ist wenn das Kind einfach gar kein Bock auf Mathe hatte?soll es dann niemals mathe lernen oder niemals englisch lernen weil es ja immer nur das lernen soll was es will?

Kommentar von ShahReza ,

Dass kommt drauf an wie die Eltern sind. Erfährt es lernen als positive Erfahrung, dann wird es Mathebasics lernen weil es sieht, dass es weiter bringt.

Kommentar von ShahReza ,

Bzw. als nützlich erweist. :)

Antwort
von noname68, 36

in den 70er jahren hat man mal das konzept "anti-autoritäre erziehung" versucht, ist grandios in die hose gegangen und wurde schneller als geplant als total ungeeignet abgeschafft.

allerdings ist es auch nicht neues, dass schon seit jahrzehnten, wenn nicht jahrhunderten schüler die schule verfluchen und verteufeln, oder zumindest versuchen, nur die "schönen" dinge lernen zu wollen. da bis zu einem gewissen alter allerdings kindern die lebenserfahrung fehlt, muss man das locker sehen und ihnen solche träume lassen.

Kommentar von ShahReza ,

...man brauch auch kompetente Leute dafür. Ich "arbeite" ehrenamtlich mit Kindern und das funktioniert bestens! Da hat jmd seine Träume schon aufgegeben oder?

Kommentar von noname68 ,

bingo! da meint ein 11jähriger, dass er schon mit "kindern" arbeitet, obwohl er selbst noch eins ist. zeigt von weitsicht und welterfahrung

alleine deine beurteilung von "unnützem wissen" disqualifiziert dich. das kannst du beurteilen, wenn du mal 50 oder 70 jahre alt bist, ob du dieses oder jenes aus der schule gebraucht hast oder nicht. mit 11 jahren steht dir das einfach nicht zu!

Kommentar von ShahReza ,

Das Problem ist...Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden, sie wollen auch leben. Natürlich sollte man sie vor Gefahren schützen...vor echten..Klippen und so. Aber wir müssen sie ermutigen,einladen und inspirieren. Sie sollten Erfahrungen selber machen!!

Kommentar von ShahReza ,

:) Schau auf Facebook (Alex Tho). Was für ein begrenztes denken ist das: Jung = weniger Ahnung als jmd der älter ist. Die Worte waren bewusste Provokation.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community