Frage von Like25032000, 25

Schulprojekt - Fahrt zum Gericht: Wie kann ich jemanden verteidigen?

Als Schulprojekt verbringen meine Mitschüler und ich bald einen Tag beim Gericht. Wir sollen eine Gerichtsverhandlung nachspielen. Jeder Schüler übernimmt eine bestimmte Rolle (z.B.: Staatsanwalt, Angeklagter, Verteidiger, Zeuge...). Nur die Richterin ist echt. Die Gerichtsverhandlung basiert auf dem Märchen von Rotkäppchen. Ich habe die Rolle des Verteidigers vom Jäger. Der Jäger ist in folgenden Punkten angeklagt: - wollte sich am Wolf rächen, nahm jedoch zwischenzeitlich Abstand von diesem Plan als er bemerkte, dass die Oma und das Rotkäppchen von diesem verschluckt waren - hat Rotkäppchen und die Oma aus dem Bauch des Wolfes herausgeholt, um diese zu retten; war jedoch glücklich das sie noch lebten - ist geständig, jedoch uneinsichtig, bereut die Tat nicht, ist nach wie vor der Meinung, der Wolf habe alles verdient, vor allem weil er seine Frau vernascht hat - hat Rotkäppchen und die Oma überredet mitzumachen, hat die Wackersteine in den Bauch gelegt und diesen vernäht (hierbei muss man jedoch beachten, dass der Wolf gerettet wird und Strafanzeige stellt) Ich muss den Jäger nun verteidigen, nur habe weiß ich leider nicht, wie ich an die Sache rangehen soll. Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Danke.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Artus01, 9

Diese Sache mit der Verhandlung über dieses Märchen ist ja ganz nett, aber es gibt genügend reale Beispiele die sich besser verwerten Läßt.

Verteidige einfach mit der Erklärung daß die Steine in den Wolf gelegt wurden weil man daurch einen Vorsprung bei der Flucht vor dem Wolf haben wollte, da der Jäger sein Gewehr vergessen hatte.

Antwort
von doolboy, 7

W. vernascht Frau vom J., der sich dafür rächt und mit den beiden den Racheakt plant und durchführt. Das wäre eine gemeinschaftliche Tat. § 224 StGB Abs.1. Ist das die Anklage? Denn die kann ich so richtig gar nicht erkennen, aber für eine Verteidigung brauche ich eine klare Anklage. Und dazu gehören die Beweise. Da es keine Zeugen gibt, dürfte es schwierig werden, den Jäger als alleinigen Urheber und Kopf der Tat hinzustellen. Ich würde auf die Optionen der Mittäter hinweisen, auf deren Motive und würde es damit so weit treiben, dass z.B. die Oma die Ausführende ist, denn ein Motiv hätte sie auch.

Da das Gericht immer in dubio pro reo urteilt, also im Zweifel für den Angeklagten, solltest Du die Anklage mit so viel Zweifeln durch andere Alternativen anfüllen, dass Zweifel an der Haupttäterschaft des J, entstehen und dieser eher sich einer bösen Verschwörung von beiden gegenübersieht, also eine völlig unbegründete Anklage, weil der Staatsanwalt nur zu Lasten des J, ermittelt hat, er muss aber auch zu seinen Gunsten ermitteln!! Und das ist wohl nicht geschehen, also ist der J. aus Mangel an Beweisen freizusprechen.

FF


Antwort
von Wippich, 7

Sehr Komplizierte Geschichte Max und Moritz währe einfacher .Ich würde erst einmal ein Gutachten über die zurechnungsfähigkeit einholen lassen.

Antwort
von schauenwirmalne, 14

erst mal beantragen dass die Hauptverhandlung vertagt wird bis auf weiteres.
Wegen Akteneinsicht,
um das grundgesetzlich garantierte rechtliche Gehör zu Gewährleisten.

Kommentar von Like25032000 ,

Da es sich um eine Schulprojekt handelt, glaube ich nicht das dies meiner Aufgabenstellung entspricht.

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