Schulexperiment auf Grundschuniveau das zu Studienzwecken erklärt werden soll

Antwort auf Grundschulniveau:
weil die Wassermoleküle Energie zum Abspringen brauchen. Die liefert ihnen Deine Hand(wärme) ;-)
(pusten beschleunigt den Vorgang)

Die ausströmende Atemluft hat dieselbe Temperatur beim pusten oder hauchen. Diese Wärme spürt man beim Hauchen. Beim Pusten strömt die Luft deutlich schneller und reißt dabei die vergleichsweise kühle Raumluft mit. Diese kältere Luft fühlt man auf der Hand.
Puste mal gegen Deine Handfläche und führ sie dann langsam zum Mund. Ist Deine Hand dann beim Mund, wird der Pustestrom plötzlich warm, weil auf die kurze Distanz vom Mund zur Hand keine kühle Raumluft mitgerissen werden kann. Beim Pusten wird der Effekt durch die so genannte Verdunstungskühlung verstärkt: Durch die schnelle Luftströmung verdampft an der Hand mehr Feuchtigkeit und kühlt diese ab. Das anlecken verstärkt es nur ...
Ich hoffe, das hilft Dir ein wenig weiter... ;-)
Wolfi0410 am 17. Dezember 2007 00:45 Das ist ganz einfach die Verdunstungskälte. Erst anlecken = nass, dann pusten = abtrocknen - verdunsten ruft ein Kältegefühl hervor.
Lursa am 17. Dezember 2007 00:48 Ok, kurze Version geht auch... ich bin einsichtig. Aber ich bin weiblich und ich gehöre zur ausführlicheren Geschlechtsklasse ... lol
Wolfi0410 am 17. Dezember 2007 01:16 Das ist doch schön, dann könnten wir uns hier zusammentun. Ich kurz und knapp - Du lang und ausführlich. Der/die Fragesteller/in wird es dann auf jedem Fall verstehen, ist doch perfekt.
Aber ich auch nicht immer kurz und knapp, was dann :-(
Lursa am 17. Dezember 2007 12:35 Dann drehen wir den Spieß einfach um ... sofern mir das gelingt ... lach

was schon gesagt wurde mit anderen Worten:
Die Nässe auf der Hand hat den Drang in den gasförmigen Zustand über zu gehen, also zu verdunsten. Damit eine Flüssigkeit verdunsten kann, wird Energie benötigt, in diesem Fall Wärmenergie. Diese Energie wird der Hand entzogen. Normal geschieht das so langsam, dass man den Wärmeverlust nicht spürt, da der Körper die Wärme sofort wieder zur Verfügung stellen kann. Wird nun über die Handfläsche geblasen, so wird dieser Vorgang stark beschleunigt. Die Wärme wird der Haut schneller entzogen, als sie wieder ausgeglichen werden kann. So entsteht das Kältegefühl.
Das hat etwas mit der Regulierung der Körperthemperatur zu tun. Über diese Funktion (die etwas mit Feuchtigkeit auf der Haut und Wind zu tun hat) wird Wärme "ausgeschieden".
vielleicht hilft dieses: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwitzen

luftstrom über feuchte fläche - das bringt verdunstung, verbraucht dazu wärme, erzeugt verdunstungskälte. dieser vorgang wird von der natur häufig genutzt, zb der hund, der in der sommerhitze seine feuchte zunge heraushängen läßt. aber auch menschen haben das immer genutzt, der andalusische bauer mit seinem trinkwassergefäß aus porösem einmal gebrannten ton, da sickert immer wenig wasser bis zur außenfläche und hält durch verdunstung das trinkwasser kühler als es die außentemperatur ist.
Vielen Dank an euch alle! Ihr habt mir echt sehr geholfen!
aber gerneschön... :-)
Darfst die blauen Knödel in der rosa Leiste anklicken, das wird als Dankeschön verstanden... ;-)
blaue Knödel, rosa leiste rofl!!!