Frage von favoritecake, 28

Schule Im Kaiserreich: Wieso mussten Dorfschullehrer oft bei sich zuhause unterrichten?

ich hab mich einfach gewundert was für einen Sinn das ergibt, denn wenn keine Schule in der Nähe war, hatte doch der Lehrer sicherlich auch keinen Platz für 60 Schüler bei sich zu hause

Antwort
von Aleqasina, 10

Noch schlimmer: Oft hatten diese Lehrer nicht einmal eine eigene Wohnung, sondern waren bei Großbauern  einquartiert. Der Unterricht musste dann in der Diele, einer Scheune, meistens aber in einem Raum der Kirche stattfinden. Manchmal waren die Lehrer gleichzeitig die Küster der Kirche.

Aber es hat sich schnell herausgestellt, dass das keine praktikablen Zustande waren, zumal wenn die Großbauern die Lehrer als ihre Knechte ansahen.

Antwort
von Kuestenflieger, 14

die paar schüler - so um 11 bis 16 - kamen nacheinander für stunden in dessen dienstwohnung . waren ja nur 7-8 klassenstufen .

selbst in den 60ern wurden in den dörfern oft 1-4 gemeinsam unterrichtet und im anderen raum 5 - 8 .  das klappte , weil es noch disziplin gab.

Antwort
von miboki, 10

Die Lehrer haben nicht zu Hause unterrichtet - sie haben in der Schule gewohnt. Das ist ein Unterschied. In größeren Dörfern gab es Dorfschulen, die als Schulen gebaut wurden. Und darin war oft der Wohnraum für den Lehrer integriert. Heute gibt es noch viele Schulen mit Hausmeisterwohnung. Da wohnt der Schulhausmeister in oder bei der Schule. 

Antwort
von DrStrosmajer, 12

Du scheinst da etwas zu verwechseln: der Dorfschullehrer hat natürlich nicht in seiner Wohnung den Unterricht abgehalten. Es gab sehr wohl in fast jedem Dorf eine Schule. Ins Schulgebäude integriert war die Dienstwohnung des Lehrers - er hatte die gleiche Adresse wie die Schule selbst. Somit hat es quasi "zuhause" unterrichtet.

Kommentar von favoritecake ,

Achso Dankeschön :D

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