Frage von SatsumaXynos, 25

Schulden trotz anderes Bankkonto?

Hey ich und ein Kumpel haben gerade diskutiert und zwar wenn ich zB bei Otto ein Konto habe und dann eine Bankkarte finde zB in einem Zigarettenautomat und ich die Daten dann änder und darauf Sachen bestell dann müsste "ich" nichts zahlen sondern der was die Karte verloren hat oder? Darüber streiten wir schon will wissen wer recht hat :) oder würden die Schulden dann auf mich trotzdem fallen obwohl ich die Bankdaten geändert habe? Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von mepeisen, 8
finde zB in einem Zigarettenautomat und ich die Daten dann änder und darauf Sachen bestell dann müsste "ich" nichts zahlen sondern der was die Karte verloren hat oder?

Zunächst einmal begehst du eine ganze Reihe von Straftaten, wenn du so etwas machst.

Einfach so "Bankdaten ändern" geht auch gar nicht. Du musst bei der Bank nachweisen (beispielsweise via Perso), dass du Kontoinhaber bist oder Bevollmächtigter. nur dann können die Inhaberdaten geändert werden. Und wenn du hier Perso fälscht u.ä., begehst du erneut eine Reihe von Straftaten.

Und schließlich: Verträge gehen immer Personen ein und keine Bankkonten oder Bankkarten. Derjenige, der etwas kauft, der bezahlt es auch. Und wenn er dafür ein anderes Bankkonto nutzt als seines, dann bezahlt er es trotzdem. Nur, wenn der Kontoinhaber erlaubt hat, das über sein Konto abzuwickeln, nur dann muss er es auch bezahlen und du es ihm dann wiederum zurück geben.

Antwort
von archibaldesel, 14

Wer bestellt, muss bezahlen. Wenn du falsche Daten für die Zahlung angibst, machst du dich zusätzlich der Fundunterschlagung und des Betruges schuldig.

Antwort
von Katzenreiniger, 19

Natürlich fällt der Betrug auf dich zurück und letztendlich bezahlst du.

Für wi blöd hältst du Otto, den anderen Kontoinhaber und die Polizei?

Antwort
von sozialtusi, 20

Es wärte ja sehr nett, wenn Du dann bei Otto die DAten änderst und darauf bestellst. Dann wissen die ERmittler sofort, wen sie wegen Betrugs und Kreditkartendiebstahls einkassieren dürfen ;)

Antwort
von Feuertomate, 25

Es zahlt immer derjenige, an den geliefert wird (es sei denn es ist eine andere RechnungsADRESSE angegeben, aber die Bankdaten interessieren nicht).

Kommentar von mepeisen ,

Es zahlt immer derjenige, an den geliefert wird

Du meinst vermutlich auf die Schilderung des TE bezogen das richtige. Aber die Aussage ist in sich trotzdem völlig falsch.

Bezahlen tut nicht der, an den geliefert wird. Bezahlen tut der, der einen Vertrag abschließt und sich so zur Zahlung verpflichtet. Also der, der tatsächlich bestellt hat. Streng genommen ist sogar egal, an wen die Rechnung geliefert würde. In typischen Online-Shops ist die Rechnungsadresse identisch mit dem, der die Bestellung aufgibt. Aber das hat eigentlich nichts miteinander zu tun.

Ich kann etwas auf meinen Namen bestellen, das an meine Mutter schi9cken und die Rechnung an meine Schwester. Einfach so. Das kann sogar Sinn ergeben, wenn meine Schwester beispielsweise mein Vormund ist (!) Zahlen muss dann trotzdem ich, meine Schwester verwaltet das nur.

Wenn ICH für jemand anderen etwas bestellt, bezahle trotzdem ich das Ganze. Egal, an wen ich die Lieferung schicke. Wie ICH mir das Geld dann wiederum von dem Warenempfänger zurück hole, interessiert den Händler nicht.

Was du vermutlich meinst ist der Rückschluss, falls der Rechnungsempfänger oder Kontoinhaber bestreitet, jemals etwas bestellt zu haben. Dann wird dem Warenempfänger unterstellt, dass er die Ware auch bestellt hat und (so wie der TE es schildert) die falschen Bankdaten übermittelt hat.

Antwort
von grubenschmalz, 24

Das ist eine Straftat.

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