Muss man Schulden machen?

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5 Antworten

Also eine rote Zahl schreiben wir nicht. Wir haben 21 Milliarden € an Überschuss also+. (Das meiste aus Exportgeschäften). Und das mit den solibeiträgen ist von der Grundidee gut gewesen. Aber der staat hat gemerkt wie viel Geld dadurch reinkommt. Das hat zur Folge das gerade einmal 20-30% wirklich für den Zweck gebraucht werden. Der Rest ist irgendwo anderes hingekommen. So verhält sich das aber mit fast jeder Steuer. Die KFZ Steuer wird auch nicht zu 100% in Straßenbau investiert. Das wäre ja schön!

Ach ja und jammern können die deutschen schon immer. Da sind sie wirklich Weltmeister drin.

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Noch scheint das Ganze aus Rücklagen finanziert zu werden. Aber auch da gilt es zu fragen, was wir sinnvolleres mit den Rücklagen hätten machen können. Ich arbeite mit Flüchtlingen und habe ein sehr gutes Verhältnis zu denen. Noch gestern hat mir ein Syrischer Christ erzählt dass er in der vergangenen Woche fünf neue Leute kennengelernt hat, die mit ihm befreundet sein wollten. Er hat es abgelehnt, und seine Adresse nicht herausgerückt. Natürlich fragte ich wieso er das ablehnte, wo er doch als Neuankömmling in Deutschland, der alles verloren hat, sicherlich froh wäre, wenn er neue Kontakte knüpfen könne. Seine Antwort hat mich erstaunt: "They are all criminals". Er erzählte wie eine Frau aus Georgien sich als Ukrainerin ausgab, und für sich und zwei Kinder (die beim Vater in Tiflis leben) 1500 Euro monatlich kassiert, und dabei noch eine Putzstelle hat. Er erzählt von Marokkaner die sich als Syrer ausgeben, und gar nicht vorhaben in Deutschland zu bleiben, sondern sich nur die Grundsicherung beschaffen wollen, etc. Diesen Missbrauch ist den Ämtern sicherlich bekannt, nur haben  sie es bisher nicht geschafft, jeden einzelnen Fall neu zu prüfen, nehme ich mal an.

Ich würde daher auch sehr befürworten, wenn man bei den Sozialausgaben deutlich kürzen würde und es einen neuen Verteilungsschlüssel geben würde. Ganz gerecht wird es nie sein, aber so ungerecht wie jetzt soll es nicht bleiben dürfen. Nur zur Vermeidung von Fehlinterpretationen: ich bin nicht gegen Ausländer (wie sollte ich auch, bin selber eine), und sträube mich auch nicht gegen die Aufnahme der Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Aber mit Schmarotzer und Sozialparasiten sollten wir kurzen Prozess machen, wir haben besseres zu tun als Wirtschaftsflüchtlingen durch zu füttern. 

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Heute bekanntgegeben ... die Arbeitslosigkeit ist gesunken, trotz das wir seit dem letzten Jahr bedeutend mehr Menschen haben die Arbeit suchen , da sie das ja seit dem 1.1. 2015 dürfen!

2,649 Millionen sind aktuell als Suchende registriert. 

 Aktuell sind nur bei den Arbeitsämtern 612.000 offene Stellen gemeldet. Das sind knapp 100.000 mehr als vor einem Jahr, dazu kommen noch die Gesuche die nicht über die BfA laufen!

Wenn die: Deutschen H4 Empfänger sich nicht zu fein zum arbeiten wären könnte die Zahl auch deutlich gesenkt werden! Somit das Steueraufkommen erhöhen, unsere Sozialkassen entlasten! 

 Es sind  auch jobs darunter.die die Langzeitobdachlosen   geeignet sind, mit zusätzlichen Arbeitsmarktbefähigungsprogrammen. & werden auch bei gutem Willen, dies in Anspruch zunehmen, ausgebaut .

die Wirtschaftsweisen gehen bisher davon aus das .. Wir .. ohne Steuererhöhung gut mit dem Zuwachs an Bevölkerung klar kommen werden. 

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Ich befürchte das die derzeitige Situation in ihrer Komplexibilität noch gar nicht zu erfassen ist, und das der finanzielle Bedarf so ziemlich alles sprengen wird was bisher dagewesen ist.

Der uns bekannte Solidaritätszuschlag ist jedenfalls nicht vergleichbar, da der damalige Zuschlag für die Anpassung der Infrastruktur war. Die Menschen aus den neuen Bundesländern waren zudem in Arbeitsverhältnissen. Das haben wir bei den Flüchtlingen nicht. Hier muss nicht nur die Infrastruktur geschaffen werden, hier müssen auch Arbeitsplätze bereitgestellt werden. Nur ist es mt der Arbeit eben so, man kann nur dann arbeiten, wenn auch Arbeit da ist. Da ist dann der Fehler im System. Wenn wir schon selbst 7,5 Millionen HartzIV-Empfänger, fast 2,9 Millionen Arbeitslose und ca. 350.000 Obdachlose haben, die wir nicht in ein geordentes Leben vermitteln können, wie soll das dann bei den Flüchtlingen gehen.

Man hört hier nur noch "Wir schaffen das schon." Schau ich mir die derzeitgen und vergangenen Verhältnisse in Deutschland selber an, dann habe ich eine große Befürchtung bezüglich des Schaffens.

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Solidaritätszuschläge sind Mist, weil sie dann wieder nur von den unselbständig beschäftigten verlangt werden (ungerecht) - da wäre es besser die Mehrwertsteuer um 1 oder 2 % anzuheben - ich rechne eh mit einer Mehrwertsteuererhöhung auf 21% im nächsten Jahr (aber nur wenn die AFD in Baden-Württemberg unter 10% bleibt).

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Kommentar von Ruehrstab
29.10.2015, 08:37

Und wenn sie über 10% kommt, gibt's 25% Mehrwertsteuererhöhung?

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