Frage von myth123, 32

Schulden abarbeiten trotz Leistungen ALGII?

Hallo,

ich Frage hier im Namen eines freundes da er selbst nicht so vertaut mit dem Internet ist.

Folgendes er hat bei Firma XY Schulden in Höhe von 1500€ er bezieht zur Zeit Lesitungen vom Jobcenter (ALG2) und kann dies nicht zahlen. Er ist aber bereit dies abzuarbeiten und hat sich mit dem Unternehmen zusammengesetzt und die finden die Idee super und da haben beide Parteien was davon.

Er kann seine Schuld mit Arbeit in dem Unternehmen abarbeiten. Das Unternehmen muss den Anwälten nicht das Geld in den arsch blasen.

Nun zu seiner Frage.

Die Firma will/möchte ihn auf 450€ Basis anmelden.

Wie weit muss er das Jobcenter darüber informieren? Wird ihm das angerechnet? (nein er bekommt nichts ausgezahlt es wird lediglich die geleistete Arbeit von der Schuld runtergerechnet)?

Schonmal vielen dank im vorraus.

Antwort
von AntwortMarkus, 13

Er muss es dem Amt melden. Er darf 100 Euro anrechnungsfrei von dem Geld behalten. Der Rest wird zu 80% mit dem Regelsatz verrechnet.

Meldet er es nicht dem Amt, begeht er Sozialbetrug und der gerät noch weiter in die Schuldenfalle. Denn das Amt zieht dann monatlich Geld ab bis die Summe die er zu viel erhalten hat abgegolten ist. Zudem kommt eine Geldstrafe hinzu.

Kommentar von myth123 ,

Danke erstmal für deine Antwort. Kennst du eine andere alternative? Ich meine selbst wenn er nur dort jeden Monat 100€ abstottert sind das doch mal eben 15 Monate. Ich hatte evtl. daran gedacht über einen Praktikumsvertrag!?

Es lohnt sich für ihn dann in keinster weise auf 450€ angemeldet zu wo er das angerechnet bekommt, obwohl er ja kein Geld erhält sondern nur seine Schulden so abzahlen will/kann.

Schade das in Deutschland einem sogar so einen Maßnahme genommen wird und man trotzdessen auf seinen Schulden sitzen bleibt.

Antwort
von eleteroj2, 14

1. Das Jobcenter kriegt das über Datenabgleich automatisch mit, über die Minijobzentrale, wenn er da angemeldet wird.

2. er soll sich das vom Arbeitsgeber natürlich schriftlich geben lassen, also dass er keinen Lohn ausbezahlt kriegt, sondern Schulden tilgt. Diese Bestätigung soll er dem Jobcenter/Leistungsstelle vorlegen mit dem Zusatz, dass er weiterhin voll zur Vermittlung zur Verfügung steht, und dass sich auch an seinen Einkommensverhältnissen nichts geändert hat.

Antwort
von Eklob, 16

Natürlich muß er es melden. Aber ihm wird das Einkommen, auch wenn er das Geld nicht erhält, angerechnet.

100 - 1.000 € = 20%

1.001 - 1.200 € = 10%

1.002 - 1.500 € = 10%

100 € sind frei, 20% von 350 =70 €

also werden ihm 70 Euro abgezogen.

Kommentar von AntwortMarkus ,

dier ersten 100 Euro sind anrechnugsfrei

es werdem ihm von den 350 nicht 70Euro abgezogen, sondern er darf davon 70 BEHALTEN. 80% werden davon angerechnet von den 350

bei 450 Euro behält er also 170 Euro.

Kommentar von Eklob ,

Sorry, natürlich umgekehrt! es bleiben ihm 170 €.

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