Sofaschalter am 22.05.2009 um 20:52 Uhr
Auf welche Grundschule würdet ihr euer Kind geben, wenn das Schulgeld kein Thema wäre? In Frage kämen bei uns nur 3 Schulen, nämlich: staatliche Grundschule, Freie Evangelische Schule, Waldorffschule
aus eigener Erfahrung mit allen drei Schultypen würde ich nur die evangelische raten. Von der Waldorfschule würde ich ganz dringend abraten, die macht einen angepassten Duckmäuser aus deinem kind. Hier tummeln sich psychisch kranke, sehr autoritäre Pädagogenpersönlichkeiten und toben sich nahezu unkontrolliert aus. Staatliche Grundschule eventuell ja, kommt drauf an wie das Umfeld ist. In berlin Neukölln, Kreuzberg, Schöneberg oder Marzahn, Lichtenberg, Hellersdorf oder ähnlichen Stadtvierteln würde ich hier dringend abraten. Ich habe die besten Erfahrungen mit der evangelischen gemacht. Freundliches, familiäres klima, trotzdem wird hier gelernt und nicht nur gespielt. In staatlichen Schulen haben die Lehrer oft alle Hände voll damit zu tun, die Kinder, die vom dauernden medienkonsum völlig versaut sind überhaupt zur Ruhe zu bekommen, an Lernen ist da kaum zu denken. Auch später, sollte das Kind auch in der Oberstufe eine evangelische Einrichtung besuchen macht der Abschluss einer evangelischen Schule viel mehr her und das Kind hat wesentlich bessere Vorrausetzungen. Das sage ich, obwohl ich keineswegs gläubig bin und mit Kirche iegntlich nix am Hut habe. Die Kinder werden in einer evangelischen Schule aber auch nicht dauernd mit Gebeten oder Andachten belästigt, das hält sich im Rahmen. In Waldorfschulen sind die klassen groß, die Lehrer autoritär, Kritik ist nicht erwünscht, die Eltern müssen spenden und putzen, Frontalunterricht ist teil des Konzeptes. Willst du das?

die Anderen halte ich für sinnfrei..
DH ich auch
ich bin selbst erst 14 aber ich weiß das kinder/jugendlich die in einer waldorfschule waren oft für dumm gehalten werden un geärgert werden man sollte auch immer an das kind später denken un evangelelische schule?? wie religiös soll das kind denn werden??:9 soll alles nicht böse gemeint sein!!
Sofaschalter am 22. Mai 2009 21:02 Die Freie Evangelische Schule ist eine Privatschule. Wie religiös? Du hast recht, genau da liegt mein Zwiespalt. Dafür sind die Klassen hübsch klein...
ich denke nicht das das kind das sonderlich interessier ich hatte in der grundschule schon 27 klassenkameraden und jetzt auf dem gym. sind wir 33 aber es hat mich nie gestört ich würde mein kin dauf eine normal staatliche schule schicken is später auch für das kind besser!!!
Sofaschalter am 22. Mai 2009 21:13 Du bist nicht der Meinung, dass sich ein Kind in einer ruhigeren Atmosphäre (ca. 15-20 Kinder) leichter konzentrieren kann und der Lehrer den Kindern mehr Zuwendung zukommen lassen kann?
es liegt immer am lehre wie viel aufmerksamkeit das kind bekommt!!! es ist auch in jeder klasse es kann eine total laute klasse sein mit 15 schülern oder eine leise mit 33...meine mum hat sich früher immer darüber aufgeregt das wir 28 waren mir war das immer total egal...is dein/ihr kind eher kaotisch und unruhig oder leise und so??
Sofaschalter am 22. Mai 2009 21:21 Verträumt...
Vielen Dank für deine ausführlichen Antworten. LG Sofa
ja dann... ich würd auch mal die eltern der freunde von deinem sohn/tochter(?) fragen von die freunde hingehen das ist auch nicht ganz unwichtig!!! mach ich echt gerne LG darf ich mal fragen ob sofa ne frau oder ein mann ist?
Sofaschalter am 22. Mai 2009 21:36 lach PN

nur das hilft!
Die Grundschule hat als Schulform in Deutschland in allen Vergleichstests gut abgeschnitten.
davon dass alle Waldorfschüler Abi machen, wie hier einer sagte, bin ich lang nicht überzeugt. In waldorfschulen werden nämlich alle mitgeschleift, sitzenbleiben gibt es ja nicht und im Unterricht wird viel versäumt.Dann kommt die Abiprüfung , die ja extern ist und den gleichen Standard hat wie überall. Hier fallen viele Waldorfschüler durch. Natürlich gibt es auch schöne Sachen, pädagogisch wertvolle Sachen, aber die schlechten Anteile überwiegen bei weitem. Es gibt da ein sehr gutes Buch, wo du auch nachlesen kannst was für absolut abstruse Dinge in Lehrplänen von Waldorfschulen stehen, und was für ein überholtes Gedankengut dort vermittelt wird. Es heisst: "Wege zur Versteinerung". Mein Sohn war bis Mitte der 3. Klasse in einer Waldorfschule und das war eine Entscheidung, die ich sehr bereut habe, da diese Schule ihm die Lust auf Lernen für das ganze weitere Leben vermiest hat. Auch andere haben ihre Kinder wieder runtergenommen, weil es einfach unmöglich war, die Kinder wurden permanent angeschrien, vor die Tür gestellt, von den Eltern wurden diejenigen umschleimt, die am meisten spendeten und ständig bei irgendwelchen basaren und festen aktiv waren. Aber nicht jeder hat zeit und Lust dazu, ich bin doch nicht der Sklave der Schule meines Kindes. Aslk alleinerziehende Mutter von drei kindern (zwei davon jünger als mein Sohn) war es für mich auch extrem hart, Samstagvormittag in der Schule meines Sohnes, zu der man nur mit Bus und bahn gelangte, putzen zu müssen.Ich meine, wozu bezahlte ich Schulgeld,w enn dafür nicht mal eine Putzfeua eingestellt werden kann? ich könnte dir noch mehr erzählen...aber das wird mir dann zu privat...
Also, ich bin für die Waldorffschule oder für eine Schulart, die es leider soweit ich weiß nur in Frankreich gibt. Dort können die Kinder viel freier und nach eigenen Interessen und Tempo lernen und sind keineswegs faul, sondern eignen sich vieles an , was auf einer staatlichen Schule gelernt wird und noch einiges extra.

Sofaschalter am 23. Mai 2009 21:39 Welche Anti-Aging-Produkte benutzt du? Muss ein Wundermittel sein ;-))
Raller am 24. Mai 2009 06:39 Nur reinen Taubenkot!
Sofaschalter am 25. Mai 2009 22:43 Sensationell!!! denTaubenzuchtratgeberumblätter

Waldorffschule wäre ebenso wie jede religiös geprägte Schule ein absolutes NoGo!

Das hängt von vielen Faktoren ab, meist ist ja nicht "die Schule" Ursache späterer Übel, sondern wichtig sind die Werte, die an der Schule vermittelt werden, der entsprechende Lehrer / die Lehrerin spielt gerade anfangs eine herausragende Rolle, wohin die Kindergarten"kumpel" gehen, welche Veranlagungen ein Kind hat etc. Insofern finde ich, das ist pauschal nicht zu beantworten. Montessori hat ein hervorragendes pädagogisches Konzept, Waldorf finde ich etwas dogmatisch, aber sehr gut geeignet für Kinder, die sich nicht so leicht einordnen können, "freie" bei der kirchlichen Schule kann vieles bedeuten - und, last but not least, staatliche Schulen können hervorragend oder grottenschlecht sein. Manchmal bieten sie sogar besondere Betonungen (Musik, Kunst), die für die entsprechenden Kinder das schulische Paradis darstellen können... Alles Gute, Anell
Sofaschalter am 22. Mai 2009 21:06 So ist es. Und hier liegt das Problem. Das Kind ist technisch interessiert (weniger Waldorff), legt keinen Wert auf Freunde und ist auch sonst eher speziell (schwierig an der staatlichen Grundschule) und religiös sind wir alle nicht (schlecht für FES)...
Anell am 22. Mai 2009 21:28 Die Religiosität, denke ich, spielt eine untergeordnete Rolle (mein Sohn, evangelisch, war auf einer katholischen Grundschule wegen der Musikbetonung). Und du hast Recht: Auf eine manchmal nicht gleich offensichtliche Weise ist es meist dann so gut, wie es kommt... ich wünsche euch alles Gute bei der Wahl! Anell
Sofaschalter am 22. Mai 2009 21:36 Danke
wobei im grundschulter es noch nicht so schlimm ist... wenn man älter wird also ich würd nicht mehr auf ne staatliche gehn bei uns hatte die katholische den besten ruf
Waldorfschule, freie evangelische Schule, staatliche Grundschule. In dieser Reihenfolge. Und nach der Grundschule halte ich jede Wette das es anschließen in absteigender Wahrscheinlichkeit hier landet: Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Sonderschule
Das ist hoffentlich nicht dein Ernst ?!
Sofaschalter am 22. Mai 2009 20:59 Wie kommst du zu dieser überaus günstigen Prognose? Weil ich gerne Martini trinke? ;-)))
Das ist mein voller Ernst. Gäbe es dazu wissenschaftliche Untersuchungen, würden sie mich bestätigen. Welches Unterschichtskind wird auf die Waldorfschule kommen? Keines. Welches Migrationshintergrundkind geht in die evangelische Grundschule? Wenige. Der Bodensatz sammelt sich in der staatlichen Grundschule. Fast alle Walldörfler machen Abi. Ist ja klar, deren Eltern sind fast alle Akademiker. Ich habs überspitzt, aber es stimmt.
Sofaschalter am 22. Mai 2009 21:11 @ Halbwissen: Du hast recht. Auch wenn es sich unbequem anhört.

Das kann man so nicht beantworten. Es kommt ja vorallem auf die Lehrer an.
Sofaschalter am 22. Mai 2009 20:57 Die kannst du dir aber nicht aussuchen. Eine Entscheidung muss man treffen, ohne die Lehrer vorher zu kennen :-(

Gas härtet ab
Sofaschalter am 22. Mai 2009 20:58 Gebe es nur ungern zu, aber den Witz hab ich nicht verstanden... bitte erklären...
leviskr am 23. Mai 2009 07:30 Tippfehler: Das ...
wenn die Schule nicht zu weit entfernt ist (Kinder möchten sich mit ihren Freunden auch nachmittags verabreden)
Waldorffschule ht einfach einen zu schlechten Ruf...Abstemplungsgefahr

und dann ab zur Uni ;-)
oder Montessori
Sofaschalter am 22. Mai 2009 20:56 Die nächste Montessori ist eine Tagesreise entfernt, wäre sonst meine 1. Wahl :-)
hat man da nicht mal einen richtigen abschluss??? hab das mal gehört