Schufa Auskunft beim vermieten nötig?

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8 Antworten

Zum Nachweis der Bonität kann man online den Nachweis abfordern. Der kostet m. W. 15 EURO.

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In einigen Städten Deutschlands geht ohne Schufa-Auskunft fast gar nichts mehr. Da hat der erfahrene Mietsuchende diese meist schon dabei, um sich entsprechend auszuweisen.

Wenn ein Mieter wegen einer Schufa-Auskunft abspringt, besteht da nicht die Gefahr, dass er etwas zu verbergen hat?

Aber wenn Du in einer Region mit großem Wohnraum-Angebot bist, dann verstehe ich Deine Sorge.

Ich persönlich würde von vornherein in der Anzeige klar machen, dass eine Schufa-Selbstauskunft zu den Bewerbungsunterlagen gehört (kostet den Mietinteressenten 18,95 €).

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Egal, wie groß oder wie klein. Es geht um mehrere hundert Euro im Monat. Neben der Miete auch um die Nebenkosten und das bedeutet, wie der Name schon sagt, es sind zunächst Kosten, die Du zu tragen hast, wenn der Mieter dann nicht bezahlt. Nicht nur, dass Du im Zweifelsfall keine Miete bekommst, sondern Du hast auch selbst die Kosten zu tragen.

30 € nehmen sich dagegen bescheiden aus.

Was ist an der Wohnung faul, dass Du Angst hast, Du würdest keine Mieter finden?

Ist der Wohnungsmarkt bei Euch so, dass es viel Leerstand gibt?

Wenn die Wohnung in Ordnung ist, such lieber so lange, bis Du einen Mieter hast, der auch zahlungsfähig ist.

Unserer reichen Erfahrung nach ist wichtig:

Schufa-Auskunft

Mieterselbstauskunft

Vormieterbescheinigung / Mietschuldenfreiheitsbescheinigung (ersatzweise Belege, die die regelmäßige Mietzahlung beim Vormieter nachweisen).

Die letzten 3 Lohnnachweise bzw. alternative Einkommensnachweise.

Weitere Absicherung in Form einer Bürgschaft oder Mitaufnahme in den Mietvertrag bei ganz jungen Mietern, die vielleicht noch in Ausbildung sind oder studieren.

Jeder Mietinteressent weiß, dass solche Dokumente sehr gefragt sind und wird sie problemlos besorgen bzw. vorlegen, wenn er/sie wirklich an der Wohnung interessiert ist.

Verweiger jemand die Schufa-Auskunft, ist sowieso etwas faul.

Die Lohnnachweise zeigen, ob die Einkomensangaben richtig sind und sie zeigen auch, wie lange jemand schon bei der Firma oder Behörde angestellt ist, was zusätzliche Sicherheit geben kann.(Probezeit?)

Die Mieterselbstauskunft enthält im Wesentlich schriftlich die Informationen, die man mündlich abgefragt hat. Stellt sich nach Beginn des Mietverhältnisses heraus, dass bedeutende Angaben falsch gemacht wurden, kann das ein Grund für eine fristlose Kündigung bzw. Anfechtung sein. Beispielsweise: Mieter zieht allein ein und hat keine Haustiere und wenn er einzieht, sind es plötzlich drei Personen und ein großer Hund.

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Kommentar von PlayadeMuro
04.09.2016, 11:03

Ich finde die Aussagen von bwhoch2 kompetent, absolut richtig und wichtig!

Ein Arbeitsvertrag dokumentiert nicht, ob das Arbeitsverhältnis immer noch Bestand hat! Somit ist dieses Dokument irrelevant!

Wenn wir unsere Wohnung neu vermieten, lassen wir uns immer den Personalausweis zeigen, eine Mieterselbstauskunft ausfüllen und verlangen die letzten drei Gehaltsnachweise sowie eine aktuelle Schufaauskunft. Den Personalausweis möchten wir deshalb sehen, damit für uns ersichtlich ist, ob die Gehaltsausweise überhaupt dem Mietinteressenten zuzuordnen sind.

Wenn der zukünftige Mieter nichts zu verbergen hat, ist es für ihn kein Problem. Sollte er sich weigern, ist er raus! So einfach ist das. Wenn man sich einen Mietnomaden in die Wohnung holt, der keine Kaution und Miete entrichtet und die Wohnung verwüstet, ist der Schaden um ein Vielfaches höher.

Da in München und Umgebung eine große Wohnungsnot herrscht, ist in unserem Fall das Vermieten allerdings auch überhaupt kein Problem. Unsere Mieter ist immer äußerst moderat und wir erhöhen unsere Miete auch nicht! Uns ist wichtig, dass wir von unserem Mieter nichts hören, sich die Nachbarn nicht beschweren und er jeden Monat seinen Mietzins inkl. Nebenkosten pünktlich entrichtet! Heißt im Klartext, wir hören nicht von ihm und er nichts von uns.

Sich mit dem Vorvermieter in Verbindung zu setzen, bringt überhaupt nichts! Denn wenn es ein schlechter Mieter war, ist der Vorvermieter sicher froh ihn los zu werden und wird sich definitiv nicht negativ über seinen Mieter äußern, da er in diesem Fall befürchten muss, dass der Mieter in seiner Wohnung verbleibt.

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Die Vorlage einer aktuellen Schufa-Ansuskunft ist keine Frage der Kosten sondern für jeden sich selbstverantwortlichen Vermieter ebenso ein "Muß", wie die Einreichung einer Selbstauskunft mit Kopien von Unterlagen über die in der Auskunft gemachten Einkommensangaben!

Das ist Standard bei jedem Vermieter!

Der Mieter, der deshalb abspringt, hat etwas zu verbergen, das Sie als Vermieter später mangels ausreichender Bonität des Mieters sehr teuer zu stehen kommen kann; da nehmen sich die max. € 30, die ohnehin der Mieter und nicht Sie bezahlt, geradezu lächerlich aus.

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Das was man 1 x jährlich kostenlos bekommt ist keine Bonitätsauskunft, lediglich eine Übersicht der gespeicherten Daten.

Wenn Du keine Schufauskunft verlangst ist das doch in Ordnung. Es besteht keine Pflicht dazu.

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Diese ist meistens sehr teuer (30€).

Der Verzicht auf eine Schufa-Auskunft kann viel teurer werden. Ich verzichte hierauf nicht.

Ich habe Angst, dass der potentielle Mieter abspringt, da er eventuell eine andere Zusage hat, wo er keine Schufa Auskunft benötigt.

Wenn ein Mieter Abstand von der Wohnung nimmt, nur weil eine Schufa-Auskunft gefordert ist, dann hat er vermutlich etwas zu verbergen.

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30 EUR ist nicht sehr teuer. Ein Mietnomade kostet Dich mehr.
Erkundige Dich mal bei Haus&Grund, die machen sowas auch.

Wenn ein Mieter abspringten sollte, sobald Du "Schufaauskunft" erwähnst, dann hat er eh Dreck am Stecken. Dann kannst Du froh sein, dass Du ihn nicht als Mieter hast.

Wer eine reine Weste hat, hat auch nichst gegen eine Schufa-Auskunft.

Also, JA, ich rate IMMER dazu von jedem potenziellen Mieter eine Auskunft einzuholen!! 30 Euro sind sehr gut angelegtes Geld!!


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hm, also ich denke dass es auch noch andere gute Wege gibt zu erfragen wie es um die Wirtschaftlichkeit des zukünftigen Mieters steht.

Du kannst dir ja seinen Arbeitsvertrag geben lassen, bzw die typischen Unterlagen. oder eine Mieterselbstauskunft bzw vom vorherigen Vermieter, die über das bisherige Verhältnis informiert.

Das ist glaube ich garnicht so untypisch und dass würde ich einfach ganz professionell sachlich erwähnen. nicht drum herum drucksen oder sagen sonst müsste ich..einfach dannach fragen.

wenn Angst da ist er könnte sich für einen anderen vermieter entscheiden kann der Eindruck dass er nicht zahlungsfähig ist ja nicht so dringend bestehen.

Daher rate ich natürlich dieser Angst durch entsprechende Unterlagen, Nachweis über festes Einkommen etc entgegenzuwirken oder den Mietvertrag so aufzusetzen das für den Fall der Fälle ein Bürge eintritt.

Da ist nichts verwerfliches dran, das ist in der Mehrheit der Fälle so und das einfach hingeben zum unterzeichnen.

Ist ja klar dass man sich absichern möchte.

und solange das höflich geschieht und die Wohnung überzeugt sollte das den Mieter nicht in eine andere Wohnung treiben :)

das wären meine Tipps :-)


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