Frage von mulano, 401

Schuf Gott den Atheisten?

Antwort
von THULSA, 1

Ja , denn wenn nicht , hat er jedes Recht darauf , sich " Allschöpfer " zu nennen verloren und würde sich selbst ad absurdum führen !!

Antwort
von Andrastor, 113

Nach dem Verständnis der meisten Religionen hat der kosmische Zauberer alle Menschen erschaffen, wie Rockuser bereits richtig gesagt hat, vom wohltätigen Samariter bis zu Adolf Hitler und natürlich auch jeden Gläubigen und Ungläubigen.

Nach diesem Verständnis kann man die Frage also bejahen und hätte damit eindeutig geklärt dass es kaum eine unlogischere fiktive Figur in der Geschichte der Märchen und Mythen gegeben hat.

Kommentar von mulano ,

vom wohltätigen Samariter bis zu Adolf Hitler und natürlich auch jeden Gläubigen und Ungläubigen.

So ist das eben bei Kindern, sie gehorchen nicht immer und haben ihren eigenen Kopf :)

Kommentar von Andrastor ,

Und Gott ist dann das verantwortungslose Elternteil das sich einen Dreck darum schert was sich die Kinder gegenseitig antun, um ihnen ihren "freien Willen" zu lassen.

Also in keinster Weise ein Vorbild.

Kommentar von nowka20 ,

so ist es, denn die menschen sollen sich das prinzip der freiheit SELBER erarbeiten, andrastor!

übrigens: gott ist niemals ein vorbild, denn:

Jes 55,8-9

---8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

---9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Kommentar von juste55 ,

nowka20,

ein wenig "kurz" gedacht von dir...

Denn es gibt genügend Bibelstellen, denn Gott möchte, daß wir nach seinen Grundsätzen leben und uns an ihm orientieren:

z.B."Mein Sohn , o merke doch auf meine Weisheit.....meinem Unterscheidungsvermögen neige dein Ohr (Spr.5)

"Höre mein Sohn und nimm meine Reden an......"(Spr.4)

"Werde nicht weise in deinen eigenen Augen....." (Spr.3)

Da Gott ein Geist ist, beten wir ihn in "Geist und Wahrheit" an (Joh.4:24)

Das ist lediglich eine kleine Auswahl.

Die Bibelstellen, die du angeführt hast, zeigen lediglich, daß Gott eine mächtige Geistperson ist. Ein Geist, also eine andere Existenzform als wir ,und daß er die Dinge anders und vollkommener überblickt als wir es können.

Kommentar von Andrastor ,

so ist es, denn die menschen sollen sich das prinzip der freiheit SELBER erarbeiten, andrastor!

Wie gesagt: der miserabelste Erzieher den die Geschichte je kannte.

Auch du kannst Kinder in die Welt setzen und sie dann das Prinzip der Freiheit "selber" erarbeiten lassen. Das nimmt dir nicht die Verantwortung über deine Kinder, ganz besonders nicht, wenn es Belohnungen für die gibt, die so werden wie du es möchtest und Strafen für die die nicht deinen Vorstellungen entsprechen.

Reine Verantwortungslosigkeit. 

Wäre Gott ein Vater, würde ihm das Sorgerecht entzogen werden.

daß Gott eine mächtige Geistperson ist.

Gott ist gar nicht, weder eine "Geistperson" (lächerlicher Ausdruck übrigens) nocht sonst irgendetwas. Er ist eine Märchenfigur.

Kommentar von juste55 ,

Andrastor,

es ist immer gut ,etwas nicht allzu schnell ins Lächerliche zu ziehen :-)

1. weil du sicherlich nicht möchtest, daß deine Darstellung vorschnell ebenfalls ins Lächerliche von anderen gezogen wird

2. weil manche Dinge und Zusammenhänge der Nachforschung bedürfen, bevor man so ein "Urteil" fällt!

Normalerweise kommt das Wort "Person" von dem lateinischen Wort "persona" und bezieht sich auf den Menschen und seine Einzigartigkeit.

Allerdings muß man zwischen diesem Begriff  - "persona" - und dem Begriff "prospon" unterscheiden (vom griechischen Theater). Dieser Begriff wird ebenfalls mit "Person" wiedergegeben, aber aufgrund von christlichen Diskussionen im 4.u.5.Jahrhundert u.Z. auch auf die Person Gottes und die Person Christus übertragen!

Man wollte damit erreichen, daß Gott und Jesus als verschiedene göttliche Personen definiert werden.

Kommentar von Andrastor ,

Haarspaltereien mit veralterten Vokabeln helfen dir auch nicht weiter deinen Standpunkt in irgendeiner Weise zu verteidigen.

Es ist nichts weiter als eine Ablenkung vom eigentlichen Thema.

Sehr sehr schwach.

Kommentar von juste55 ,

Andrastor,

wehalb schreibst du das?

Dies sind keine "veralteten" Vokabeln. Du kannst alles im Internet finden.

Wenn schon, dann hast du doch angefangen vom Thema abzulenken, indem du diesen Begriff angeführt hast.

Also, was soll das. Wir wollen hier doch nicht gegeneinander kämpfen (mit Worten) oder doch?

Ich jedenfalls bin friedlich unterwegs!

Alles Gute!

Kommentar von Andrastor ,

Latein ist bereits veraltet. Es gibt einen Grund warum es als "tote" Sprache bezeichnet wird.

Und im Übrigen du hast diesen Begriff angeführt, nicht ich.

Versuche nicht deine eigenen "Vergehen" auf mich zu schieben!

Um beim Thema zu bleiben, bisher konnte hier niemand auch nur ansatzweise widerlegen das ein allgütiger Gott nicht mit Leid vereinbar ist.

Kommentar von juste55 ,

Andrator,

willst du jetzt endlos mit mir diskutieren?

Du hast den Begriff "Geistperson" angeführt!

Wird Latein nicht mehr gelehrt?

Und denke mal darüber nach, weshalb Latein noch gelehrt wird, obwohl es keine lebendige Sprache mehr ist.

Mein "Vergehen"? Wo sind wir denn hier. Enstchuldige, da muß ich lachen!

Weißt du was: Du hat Recht. :-))Das möchtest du doch hören, oder?

Kommentar von juste55 ,

P.S.: Es tut mir leid, wenn du dich "belehrt" gefühlt hast. Denn dies drückt dein letzter Satz aus. Ich dachte, es würde dich bereichern, Genaueres zu erfahren.

Ein Tipp: dann schreibe bitte dazu, wenn du nicht möchtest, daß man zu deinen Begriffen Nachforschungen anstellt.

Kommentar von Andrastor ,

Ich zitiere aus deinem Kommentar an nowka20:

Die Bibelstellen, die du angeführt hast, zeigen lediglich, daß Gott eine mächtige Geistperson ist.

Damit warst du es der den Begriff "Geistperson" als erstes in diese Diskussion gebracht hat.

Ich habe nichts gegen eine Belehrung, solange sie nicht vom eigentlichen Gesprächsthema ablenkt.

Wenn man aber, so wie du, einen Beitrag verfasst in welchem man in keinster Weise auf das Thema oder den Gesprächspartner eingeht und sich nur um eine Begriffsdefinition bemüht, ist das nichts weiter als eine Ablenkung vom eigentlichen Thema.

Wenn ich dir jetzt eine Belehrung halten würde über den Begriff "Nachforschungen", ohne dabei auf den Rest deiner Beiträge einzugehen, würdest du dich dann belehrt fühlen, oder würdest du von mir denken dass ich ausser der Definition des Begriffs nichts mehr zum Thema beizutragen hätte?

Denk mal scharf darüber nach!

Das war nun mein letzter Beitrag ezüglich dieser Sache und ich würde es begrüßen wenn wir in Zukunft beim Thema bleiben könnten.

Kommentar von juste55 ,

Andrastor,

alles gut.

Die Diskussion ist beendet.

Ein Punkt noch: Ich lasse mich gerne belehren, weil ich Wissen schätze und mir geht es nicht darum, etwas "besser" zu wissen, sondern auf den "Kern" einer Sache zu kommen.

Du hast Recht, es wird hier oft "endlos" diskutiert. ich mische mich id.R.auch nur dann ein, wenn jemand abfällig wird oder Begriffe nicht richtig gebraucht. Es ist für Menschen gedacht, die in ihrem Leben Wissen schätzen.

Ich weiß auch, daß das Niveau hier oft sehr niedrig ist. Das betrifft zum größten Teil Umgangsformen aber auch die Allgemeinbildung.

Das meine ich jetzt nicht hochmütig. Es ist einfach die Realität!

Aber nichtsdestotrotz bin ich hier friedlich unterwegs.

Alles Gute für dich

Ich gebrauchte den Begriff "Geistperson" bei nowka 20. So kann man aneinander vorbeireden!


Antwort
von librarygirl, 113

Da niemand der auf dieser Erde lebt sich anmaßen kann zu wissen, OB es einen Gott gibt und ebensowenig, wie dieser aussieht, was dieser kann und was er so tut, ob es denn tatsächlich ein irgendwie geartetes Höheres Wesen gibt, das man als "Gott" bezeichnen kann, wird diese Frage niemand beantworten können. Jegliche Gottesbeweise haben Macken, ebenso wie jegliche Gegenbeweise, akzeptieren wir also unsere Unwissenheit. Sollte es jedoch einen Gott geben, der diese Welt und die darauf wohnenden Christen erschaffen hat, ist es mir schwer vorstellbar, dass er nur einen Teil der Menschen erschaffen hat. Dazu sind wir Menschen, egal welcher Glaubensansichten, doch alle viel zu ähnlich. Und wenn es einen Gott geben sollte, der tatsächlich so perfekt wäre, wie Christen immer so gerne behaupten, hätte er gleichermaßen Liebe für alle, denn jeder hat das gleiche Maß an Liebe verdient. Egal, ob Christen oder Atheisten oder Moslems, Juden, Buddhisten, Agnostiker, Hinduisten, Zeugen Jehovas und was es sonst noch gibt. Und unabhängig von ihren Glaubensansichten versucht die große Mehrheit der Menschen, ihr Leben so gut wie möglich zu leben und tun das was sie für richtig halten. Letzendlich sind wir alle gleich, wir sind einfach nur Menschen und wir sollten alle so viel Zeit, Hilfe und Liebe füreinander haben wie möglich und Respekt gegenüber ALLEN Ansichten haben, Fragen wie "Hat Gott Atheisten erschaffen?" wirken auf mich respektlos gegenüber anderen Ansichten. Was für Hass sorgt, Kriege und Intoleranz bewirkt und Menschen voneinander trennt ist für mich weder Religion noch Atheismus, es ist Respektlosigkeit ggü. unterschiedlichen Ansichten (btw.: ich bin KEIN Atheist, falls du dich das fragen solltest).

Kommentar von juste55 ,

librarygirl,

du beantwortest nicht die Frage.

Es geht dem Fragesteller nicht darum, ob es überhaupt einen Gott gibt, er geht in seiner Frage davon aus.

Er stellt die Frage, ob Gott Atheisten erschuf.

Kommentar von librarygirl ,

Doch, lies noch mal durch, ich sage sinngemäß, dass wenn es so sein sollte, dass Gott tatsächlich die Menschen erschaffen haben sollte, dann hätte er alle erschaffen und auch keine Unterschiede gemacht. Ich habe nur halt zusätzlich zu meiner Antwort noch die Fragestellung kritisiert. 

Kommentar von juste55 ,

librarygirl,

in der Frage wird aber davon ausgegangen, daß es einen Gott gibt. Aber du hältst das nur für eine Möglichkeit.

Verstehst du den Unterschied?

Dementsprechend wir jemand, der an Gott glaubt die Frage ganz anders beantworten, da er sich mit dem Glauben beschäftigt (hat).

Antwort
von AaronMose3, 91

Da fällt mir gerade ein Ausspruch von Buddha ein, der sagte dazu einmal:

Jene Asketen und Priester nun, die da behaupten und der Ansicht sind, daß alles bedingt sei durch Gottes Schöpfung, die habe ich aufgesucht und also gefragt:

»Ist es wahr, Verehrte, daß ihr, wie es heißt, behauptet und der Ansicht seid: was auch immer der Mensch empfindet, sei es Wohl oder Wehe, daß dies alles bedingt ist durch Gottes Schöpfung?« 

Also von mir befragt, stimmten jene mit »Ja« bei. 

Ich aber sprach zu ihnen: »Demnach also, Verehrte, würden die Menschen infolge von Gottes Schöpfung zu Mördern, Dieben, Unkeuschen, Lügnern, Zuträgern, Schimpfbolden, Schwätzern, Habgierigen, Gehässigen und Irrgläubigen!« 

Wahrlich, ihr Mönche, denjenigen, die sich auf Gottes Schöpfung als das Entscheidende berufen, fehlt es an Willensantrieb und Tatkraft und [an einem Anlaß], dieses zu tun oder jenes zu lassen. Weil sich nun aber hieraus wirklich und gewiß keine Notwendigkeit ergibt für ein [bestimmtes] Tun oder Lassen, so verdienen solche geistig Unklare und unbeherrscht Lebende nicht die Bezeichnung als Asketen. 

http://www.palikanon.com/angutt/a03_062-066.html

Aber um Deine Frage zu beantworten, ja, Gott erschuf alle. 

Deine Frage ist in meinen Augen unglaublich kindisch und beinhaltet eine indirekte Ablehnung gegenüber dem Atheismus, ganz frei nach dem Motto:

" Schuff Gott etwa auch Atheisten ??!??!?!?!??!"

Kommentar von juste55 ,

AaronMose3,

ich finde die Frage des Fragestellers überhaupt nicht kindisch.

Und deine Fomulierung (letzte Frage) unterstellst du ihm.

Kommentar von AaronMose3 ,

ich finde die Frage des Fragestellers überhaupt nicht kindisch.

Schön, dass du mir deine Meinung mitteilst. (Selbst wenn ich nicht danach fragte)

Und deine Fomulierung (letzte Frage) unterstellst du ihm.

Denkst du, mir ist das nicht bewusst ?

Ich schrieb ganz klar 

Deine Frage ist in meinen Augen unglaublich kindisch und beinhaltet eine indirekte Ablehnung

Das kleine Wort "und" ist ein Bindewort und verbindet zwei Aussagen, die zusammengehören, miteinander.

Somit ist es in meinen Augen kindisch und beinhaltet eine Ablehnung. 

Kommentar von juste55 ,

AaronMose,

sag mal, überlegst du, wenn du so einen Kommentar schreibst?

1, Schreiben wir hier alle unsere Anworten nicht nur dem Fragesteller sondern auch auf andere Kommentare. Das machst du auch, wie ich gesehen habe. Es ist ja auch nicht verboten!

2. wünsche ich mir einen freundlichen Ton, denn den habe ich auch.

3. Frage ich mich, weshalb du dich angegriffen fühlst!

Kommentar von AaronMose3 ,

wünsche ich mir einen freundlichen Ton, denn den habe ich auch.

Wie kommst du denn darauf, dass bei mir das Gegenteil der Fall wäre ? Ich kann nichts dafür, wenn du irgendwelche "Unhöflichkeit" in meine Aussagen hineininterpretierst.

Frage ich mich, weshalb du dich angegriffen fühlst!

Und ich frage mich, woher du dir die Information nimmst, die dich so etwas annehmen lässt.

Antwort
von Kunstfreak99, 145

Niemand kommt als atheist oder Gläubiger auf die welt, geschweige denn als mörder oder sonst was.

Zu seinem glauben muss man finden.

Bei mir hat sich das ab ca 7 jahren entwickelt und mit ca 10 habe ich mich als gläubige bezeichnet. ich wurde nicht getauft, ich habe mich 2014 taufen lassen. ich war von niemand beeinflusst, es gab bei mir mehrere sogenannte "Zeichen".

Wer offen für gott ist, wird ihn irgendwann kennenlernen.

Wer alles ganz pragmatisch und wissenschaftlich sieht, ist vermutlich nicht offen für überirdisches.

Kommentar von Meatwad ,

Selbstverständlich kommt jeder Mensch als Atheist auf die Welt.

Kommentar von Kunstfreak99 ,

weil?

Kommentar von Meatwad ,

...weil kein Neugeborenes an einen Gott glaubt.

Kommentar von feinerle ,

Niemand kommt als atheist oder Gläubiger auf die welt, ....

Doch. Ein Säugling glaubt an keine Götter. Dem vorher völlig freidenkenden Kind wird die jeweilige Religion arglistig durch frühkindliche Indoktrination so eingeimpft.

Kommentar von juste55 ,

feinerle,

einem Kind wird so manches beigebracht. Das nennt man Erziehung.

Auch ein Kind, das ohne Glauben aufwächst, wird in diesem Punkt von den Erziehungspersonen beeinflußt.

Zum Glück wachsen Kinder heran, werden auch mit außerfamiliären Einflüssen (z.B.Schule) konfrontiert, so daß sie sich im Laufe der Zeit ihr eigenes Weltbild "zimmern" können!

Auch als Erwachsene können sie noch dazu lernen. Mit jeder Meinung, die du anderen Menschen gegenüber vertrittst, beeinflußt du sie. Du selbst lebst ja auch nach gewissen Grundsätzen.

Daher würde ich mit dem Begriff "Indoktrination" hier etwas vorsichtig umgehen.

Alles Gute für dich!

Kommentar von feinerle ,

Nein, ich stehe dazu, Indoktrination.

Ich behaupte sogar arglistiges Vorgehen.

Da wird eine faktisch komplett unbelegte Geschichte einem Kind in jüngsten Jahren beigebracht, noch bevor dessen eigene Schutzfunktion zur Selbsterkennung von Märchen ausgereift ist.

In jüngsten Jahren haben Kinder grenzenloses Vertrauen in ihre Eltern / Familie.

Es wird nichts hinterfragt, es wird angenommen.

Die natürliche Schutzfunktion, dass man vermittelte Inhalte nicht gleich annimt, sondern zunächst hinterfrägt, setzt erst später ein und findet ihre Ausreifung im Bereich um die 13 bis 14 Jahre - nämlich dann, wenn das Erziehen schwieriger wird (und Eltern peinlich), da alles, auch Vermitlungen der Eltern, hinterfragt werden.

Problem jedoch ist, früh "eingehämmerte" Inhalte auch dann selten hinterfragt, das Meinungsbild baut sich erstmal drauf auf, was bis dahin eingetrichtert wurde.

Genau in dieser völlig schutzlosen Phase jedoch kommen die Leute und trichtern ihren schutzlosen Kindern völlig unbelegte Inhalte als Fakt ein. Reflektiert wird nicht, klappt hervorragend.

Und hinterher davon wieder loszukommen ist schwer, da brechen Weltbilder zusammen - und ich behaupte, das ist genau so gewollt, das wird genau deswegen gemacht.

Kommentar von juste55 ,

feinerle,

du scheinst das ja ganz genau zu wissen. Woher, das sagst du nicht.

Ich aber kann dir sagen, daß ich es aus jahrzehntelanger Erfahrung weiss, wie Kinder in der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas an den Glauben herangeführt werden.

Es wird hingegen deiner Darstellung darauf Wert gelegt, daß sie sich kritisch mit dem Glauben auseinandersetzen und viele Fragen stellen!

Ansonsten wünsche ich mir mehr Reflektion über das, was WIRKLICH ist, denn ich glaube nicht, daß du diesen Einblick hattest in so viele Familien wie ich!

Kommentar von Kunstfreak99 ,

mir wurde überhaupt nichts eingeimpft. ich wurde so neutral und tolerant erzogen, so dass ich gott alleine kennenlernen durfte. meine Mutter wollte immer und will dass ich meinen eigenen Weg kann und auch meine eigene Meinung haben kann

Kommentar von CalicoSkies ,

Jau, das ändert aber nichts daran, dass sich dein Glauben entwickelt hat :)

Atheismus kann aktiv, aber auch passiv sein - religiöse Indifferenz ist genauso Atheismus wie eine Ablehnugn einer Gottesfigur; Atheismus bedeutet nämlich einfach, keinen Gottglauben zu haben (und Neugeborene haben keinen Gottglauben)

Du siehst denk ich eher die aktive Seite, die passive Seite aber nicht :)

Antwort
von Meatwad, 82

Welchen Atheisten genau? Na ist ja auch egal. Da es diesen Gott nicht gibt, hat er weder den Atheisten, noch sonstwen erschaffen.

Kommentar von mulano ,

Welchen Atheisten genau? Weiss nicht, aber du scheint dich ja angesprochen zu fühlen... :)

Kommentar von Meatwad ,

Inwiefern scheine ich mich da angesprochen zu fühlen? Ich verstehe diese Aussage nicht so ganz.

Antwort
von HeroHacker, 100

Zwei Menschen die sich ganz dolle lieb haben machen Leute und diese Leute können Atheist werden 

Kommentar von Meatwad ,

Genau genommen werden diese Leute immer Atheisten. Schließlich wird jeder Mensch als Atheist geboren.

Kommentar von mulano ,

Kann schon sein, aber der Mensch ist doch auch lernfähig?

Kommentar von HeroHacker ,

Ist er schon, aber nicht freiwillig. Menschen sind von Natur aus faule Wesen.

Antwort
von Rationales, 93

Nein, die religiosi Mafiosi schufen Gott.

Antwort
von stine2412, 22

Nee, der Atheist ist eine Mutation (Witz). Aber im Ernst, um ein Atheist zu sein, muss man schon bereit sein, viele Dinge zu leugnen. In der Bibel heißt es nicht umsonst „Seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, sodass sie unentschuldbar sind“ (Römer 1:20).

Allerdings gibt es auch Atheisten, die sich bei all dem Elend in der Welt, oder die selbst einen Krieg erlebt haben, sagen, dass es keinen Gott geben kann, wenn er das alles zuläßt. Diese Menschen haben es aber versäumt zu erfahren, was Gott selbst zu diesen Dingen zu sagen hat. Vielleicht fragen sie sich mal, was die Bitte im "Vater unser" zu bedeuten hat: "Dein Wille geschehe auch auf Erden!" Sie werden feststellen, dass das nicht der Fall ist, könnten sich aber fragen, wann das so sein wird - was weitere Nachforschungen erfordert.

Eigentlich ist niemand unentschuldbar, der Gott leugnet. Aber wir sind nicht die Richter, nur Gott kann in die Herzen der Menschen sehen und ihre Beweggründe erkennen. Da mache ich mir gar keine Sorgen.

Kommentar von Lazybear ,

welche dinge sind das, die atheisten leugnen?

Kommentar von stine2412 ,

Aber Lazybear, das sagt doch schon die Bezeichnung "Atheist"! Leugnen Gott, die Schöpfung und alles, was damit zusammenhängt. Oder irre ich mich da? Dann berichtige mich!

Antwort
von DerBuddha, 28

lol.............. wie soll eine märchenfigur etwas erschaffen haben, die selbst vom menschen erschaffen wurde und real niemals existierte oder existiert..................*g*

die unwissenheit und dummheit der ersten menschen war der grund für die erschaffung der geistwesen, denen man sämtliche naturereignisse in die schuhe schieben konnte.............mit der späteren geistigen entwicklung wurden aus den geistwesen dann mischwesen, halbgötter, götter und göttinnen.............

der ganze glaubenskram ist freidenkenen menschen zu viel, deshalb gibt es auch ungläubige, die ihr leben keiner märchenfigur unterordnen müssen, wie es gläubige tun, denn  um ihrer märchenfigur zu gefallen, verschwenden sie ihre gesamte energie und ihren geist auf diesen glauben........man kann also behaupten, dass die menschen, die an keine märchenfiguren glauben, in wahrheit die einzigen menschen sind, die im geiste wirklich frei sind...........

und so gesehen hat eine märchenreligion "ungläubige" wirklich ins leben gerufen...............*g*

Antwort
von Rockuser, 137

Falls Gott wirklich den Menschen erschaffen haben sollte, hat er von Christ über Atheist bis zum Mörder wohl alle erschaffen.

Kommentar von Dxmklvw ,

Wenn ich einen Staubsauger benutze, dann hat der Hersteller den Staubsauger gebaut, aber nicht die auftretende Defekte aufgrund von Verschleiß, für die ich durch die Benutzung verantwortlich bin.

Kommentar von Willibergi ,

Und Atheisten sind "defekte" Menschen, nur weil sie nicht gläubig sind??

Muss sich irgendwer für die Existenz von Atheisten verantwortlich fühlen - findest du das wirklich so schlimm?

Sind Atheisten nicht Menschen wie alle anderen auch?

LG Willibergi

Kommentar von juste55 ,

Willbergi,

ich kann absolut nicht verstehen, wie sich jemand durch Veranschaulichungen so angegriffen fühlen kann.

Der Vergleich setzt doch nicht den Atheisten herab oder den Menschen, der nicht an Gott glaubt!

Veranschaulichungen wurden auch von Jesus gebraucht, um einen Sachverhalt zu vereinfachen , für alle verständlich zu machen und "auf einen Punkt" zu bringen.

Dieses Beispiel macht doch lediglich klar , daß Gott Menschen vollkommen erschuf und daß dann etwas (ein "Defekt") einsetzte, für den er nicht verantwortlich zeichnet.

Man hätte auch Kain und Abel als Beispiel anführen können: der Eine liebte Gott, der Andere nicht!

Kommentar von Willibergi ,

Das ist nicht die erste Antwort, die (zumindest nach meiner Interpretation) nicht gerade für Atheisten spricht.

Und ich meine Interpretation ist in meinen Augen nicht sonderlich abwegig.

Der Vergleich setzt doch nicht den Atheisten herab oder den Menschen, der nicht an Gott glaubt!

Finde ich schon, deshalb der Kommentar. Wenn in diesem Vergleich die Staubsauger die Menschen darstellen, dann sind die Defekte die Atheisten. Und das finde ich eben herabwürdigend. Mag sein, dass es nicht so gemeint war, aber ich sah und sehe das immer noch so.

LG Willibergi

Antwort
von Serendipity87, 38

Gott schuf nur den Menschen, Religionen und andere Weltanschauungen hat wiederum der Mensch erschaffen.

Man kann sogar noch weiter gehen und sagen, "Gott" habe ursprünglich nur Atheisten geschaffen. Denn je weiter man in der Menschheitsgeschichte zurückgeht, desto mehr fehlt die nötige Abstrahierung für Gottesvorstellungen. Schließlich kamen Naturreligionen und Animismus. Auch die biblischen Präadamiten (Gen. 1.26-31) waren durch die Bank Heiden, sie kannten noch keinen Jahwe und schon gar keinen Gott wie den christlichen. 

Antwort
von dirkasch, 94

Diese Frage kann ich dir nicht genau beantworten, da ich es nicht genau weiß. Aber man kann das ganze, wenn man etwas nachdenkt, so sehen:

Gott hat die Welt und die Menschen erschaffen. Und einige Menschen glauben nun einmal nicht an ihn, trotzdem kann er sie erschaffen haben.

Antwort
von Willibergi, 35

Aus Atheistensicht: Nein!

Denn in dieser Sichtweise gibt es keinen Gott.

LG Willibergi

Antwort
von Loris64, 94

gibts nur einen? (ich meine nicht gott, sondern DEN Atheisten)

Kommentar von mulano ,

Nein, die vermehren sich ständig... ^^

Antwort
von Dxmklvw, 109

Er schuf ebenso wenig den Atheisten, wie ein Autohersteller den abgefahrenen Reifen schuf.

Kommentar von Willibergi ,

Du setzt Atheisten mit abgefahrenen Reifen gleich?
Geschmacklos - Atheisten sind auch nur Menschen, die zu tolerieren und zu akzeptieren sind.

Dieser Vergleich würdigt sie definitiv herab!

LG Willibergi

Kommentar von Dxmklvw ,

Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe, aber nicht für das, was andere hineininterpretieren (wollen).

Kommentar von Willibergi ,

Die Metapher ist offensichtlich respektlos.

Kommentar von Dxmklvw ,

Respektlos ist es in meinen Augen, einen Vergleich nicht verstanden zu haben und deshalb jemandem unangebrachte Intoleranz zu unterstellen.

Kommentar von Willibergi ,

Erklär ihn mir wie du ihn siehst. Ich finde ihn respektlos.

Kommentar von Dxmklvw ,

Im Vergleich zum Anfang (wo die Menschheit "neu" war) ist dieselbe Menschheit inzwischen ein wenig mit einem abgenutzten Autoreifen vergleichbar. Dafür ist nicht der Hersteller verantwortlich, sondern der Benutzer (der Mensch selbst).

Ebenso liegt es am Benutzer, welche Straßen er befährt, ob er über Bordsteinkanten fährt oder nicht usw.

Wo es viele Autos gibt, da gibt es auch viele Benutzer, und so sieht jeder Reifen nach einiger Zeit ein wenig anders aus, hat aber nicht mehr die Qualität wie ein neuer Reifen.

Antwort
von nowka20, 88

natürlich wurden auch atheisten von gott geschaffen, damit gläubige menschen an denen erkennen, was sie nicht tuen sollten

Kommentar von DreiBesen ,

Und das wäre? 

Kommentar von nowka20 ,

die denk-und fühlensgrundlage eines atheisten anzunehmen 

(darauf hättest du auch selber kommen können, oder suchst du nur eine kritikgrundlage gegen mich, eingekleidet in eine "scheinbar" harmlose frage??

Kommentar von Zicke52 ,

@nowka20: Und was ist die "denk- und fühlensgundlage" eines Atheisten? Und warum soll man die nicht annehmen?

Antwort
von RonnyFunk, 44

Gott schuf alle Menschen, auch die, welche ihn ablehnen.

Antwort
von Blitz68, 100

Ja, warum sollte er nicht ?

Antwort
von minimaxi2006, 81

NEIN!

Kein Mensch kommt als Atheist zur Welt. Jeder Mensch kommt als ein Gott ergebenes Geschöpf zur Welt, was mit einem Verstand und einem reinen wie freien willen ausgestattet ist.

Ob der Mensch sich im laufe seines Lebens mit der Einzigartigkeit als Menschen, unter all den anderen Geschöpfen auf der Erde auseinander setzt und die Perfektion der Natur um sich herum Gedanken macht ist ihm überlassen.

Auch wenn sich viele Menschen aus persönlichen gründen dazu entscheiden alles existierende als Zufall zu erklären, so heißt das noch lange nicht das es so ist.

Häufig ist es so das Atheisten zwar Gott als Schöpfer des allem ablehnen, aber die Existenz einer höheren Macht nicht unbedingt ablehnen, was sich meisten in Sätzen widerspiegelt wie;

"An Gott glaube ich nicht, aber ich glaub da ist irgend was".

Das ein Schöpfer existiert ist schon lange Bewiesen worden!

Kommentar von skjonii ,

Das ein Schöpfer existiert ist schon lange Bewiesen worden!

Das will ich sehen. 

Weißt du was die Menschen am meisten von allen anderen Geschöpfen unterscheidet? Die Fähigkeit, rational, logisch und mathematisch zu denken. Das ist nichts Übersinnliches. Mir ist absolut schleierhaft wie man diese einzige, besondere Fähigkeit nicht erkennen kann und stattdessen jegliche Rationalität oder Logik einfach ausblendet. 

Die Perfektion der Natur um sich herum? Warum sollte ein Schöpfer alles perfektionieren abgesehen von dem, was sich selbst "Krone der Schöpfung" nennt? Das ist doch totaler Unsinn. 

Es gibt Menschen, die sich mit der Sinnlosigkeit ihres eigenen Lebens einfach nicht abfinden können und deswegen deklarieren alles würde "aus einem Grund" geschehen. Komischerweise kann den Grund nur nie jemanden benennen.

Kommentar von Dxmklvw ,

Da gibt aber noch ein ganz kleines Problem. Zumindest bei einigen Tierarten hat man festgestellt, daß diese ebenfalls rational, logisch und mit einiger Wahrscheinlichkeit sogar mathematisch denken können, wenn auch nur ihrer einfacheren Art gemäß.

Ich sehe die Unterscheidung von Mensch und Tier deshalb mehr darin, daß Menschen penetrant selbst bestimmen wollen, was logisch und rational ist oder auch nicht, und in diesen Disziplinen gibt es eine gewaltige Uneinigkeit.

Kommentar von DerBuddha ,

Das ein Schöpfer existiert ist schon lange Bewiesen worden!

ich hau mich echt wech vor lachen........so ein quark............ wäre deine aussage richtig, würde es NUR NOCH eine religion geben, nämlich, DIE, die durch diese märchenfigur bewiesen wurde.............

deine antwort ist WUNSCHDENKEN und eine fette lüge..........bitte BEWEISE..........!!!!

fakt ist genau das gegenteil, denn die geschichte der religionen selbst hat bewiesen, dass der mensch sich seine götter selbst erschaffen hat........!!!!

hölle, gebote, teufel, gott, heiligen könige, 40-jährige wanderung durch die wüste.....ALLES schon längst widerlegt, durch die geschichte selbst...............!!!!

echt so viel fanatismus ist zum lachen..................*g*

Kommentar von juste55 ,

DerBuddha,

also erst einmal würde ich das Wort "Lüge" nicht so schnell in den Mund nehmen.....du möchtest doch auch nicht, daß man dich, nur weil du nicht an Gott glaubst, einr Lüge bezichtigt. Das Wort ist hier irgendwie "fehl" am Platz, findest du nicht?

Eine EvolutionsTHEORIE ist nicht bewiesen.

Du meinst, die Berichte in der Bibel sind widerlegt? Dann schreibe doch mal von einem Beispiel, daß wir darüber reden könnten!

Im Gegenteil: Berichte, die in der Vergangenheit angezweifelt wurden, sind durch archäologische Funde als richtig und wahrhaft bestätigt worden!

Lies doch mal das Buch "Und die Bibel hat doch Recht". Es ist schon recht alt, aber da wird auch von recht vielen archäologischen Funden berichtet. Inzwischen sind noch viele Funde dazu gekommen!

Antwort
von Bijisan, 62

Der Theist schuf Gott, alle die keine Theisten waren, wurden automatisch zu Atheisten, folglich schufen die Theisten die Atheisten, indem sie Gott erfanden.

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