gsxr216 am 13.11.2007 um 16:17 Uhr
Gibs da Geld?

Der hat bestimmt "Pennäler" gesagt, ein schönes altes deutsches Wort für "Schüler". Die Schule hieß früher auch "Penne", aber diesen Wortschatz hat man natürlich nicht, wenn man solche Worte wie "Gibs" formuliert ...
"Gibs" gibts nämlich nicht, nur "Gips", aber das ist ein Bindemittel beim Bau.
nein - da gibt es kein geld. wenn es für beleidigungen in der schule geld geben würde, müssten alle lehrer vor lauter reichtum zuhause bleiben, so oft wie die beleidigt werden...

"Gibts da Geld?" Always look on the bright side of life ;-) Ich mag die Jugend von heute...
butz1510 am 13. November 2007 17:20 lol DH!
Kaffeesatz am 13. November 2007 18:45 lach

Klagen? Eher nicht. Wenn schon, dann Strafantrag stellen. Aber ob das dem innerbetrieblchen Frieden dient, bezweifle ich doch arg.

Ich würde mal mit dem Lehrer drüber reden. Solche Beleidigungen sollten nicht zum Schulaltag gehören. ABER !!! Warum hat er es gesagt.Was hat eventuell dein Sohn gesagt oder getan. Ich möchte in der heutigen zeit auch kein Lehrer sein. Die haben auch blos Nerven. Da kann man schon mal ausversehen die beherrschung verlieren. Sollte aber kein Alltag sein.

Vielleicht hat sich der Lehrer einmal dem Niveau seiner Klasse angepasst.
Schüler dürfen heute alles, Lehrer haben sich zu fügen oder es gibs was
Blondi am 13. November 2007 16:51 genau,das war eine gute Antwort
Das hat der Lehrer mit Sicherheit nicht umsonst gesagt.Aber er war sehr mutig in dieser Zeit wo jeder,jeden wegen einer kleinigkeit verklagen kann.Ein Lehrer darf heutzutage nix mehr aber der arme liebe ( denn...."unser Kind macht so etwas nicht".....) Schüler alles.

Na und - ist doch nicht schlimm! "Gibt's da Geld?" .....sehr starkes Kopfschüttel... Nur mal nicht so empfindlich sein - im späteren Berufsleben gehts noch viel härter zu (arbeite mal eine Woche in einer Gastronomie Küche). Wenn man die "armen Kleinen bis zu Beginn Ihrer Berufszeit so in Watte packt ist es kein Wunder, wenn sie dem harten Berufsalltag nicht gewachsen sind. Ausserdem - die Mitschüler untereinander benutzen noch viel schlimmere, echte Beleidigungen. Frag doch mal Deinen Sohn, wie die ihren Lehrer nennen, wenn sie sauer auf ihn sind...

Dein Satz gibt mir zu denekn Gibs da Geld
Kennst du das Wort Gibs.
Was nicht heißen soll, dass ich Beleidigungen von Lehrern entschuldige.
betrax am 13. November 2007 16:44 @Edgar Niklaus: Weißt du, dass man hinter einen Fragesatz ein Fragezeichen setzt? fg ;-)
hat der Schüler im Unterricht geschlafen? Eventuell wollte der Lehrer genauso cool, wie die Schüler sein und hat sich deren Sprache angepaßt ;-)

Warum wurde der Schüler denn so bezeichnet?
Weißt Du, was sich Lehrer alles anhören müssen?
Wer wird denn gleich überempfindlich sein. Ist das betreffende Kind denn immer so perfekt gewesen?

Verklagen? Nein. Hat keinen Sinn. Ein Gespräch mit dem Direx wäre angebrachter. Vorher sollte man sich aber überleben, in welchem Zusammenhang er das gesagt hat. Zu Recht, zu Unrecht. Im zweiten Falle, wie gesagt ein Gespräch suchen.
Auch ich hatte mal in der Klasse einen Lehrer, der eine Mitschülerin als Assozial bezeichnet hatte. Das ging für den Lehrer sehr böse aus!
Immer gleich an Kohle denken - wo kämen wir da hin. Meine Schüler (10 - 70 jährig) sind ganz anders - anständig, kommunikativ und begeisterungsempfänglich. Ich glaube es gilt halt auch hier der alte Spruch: so wie man in den Wald ruft - kommt das Echo zurück..
betrax am 13. November 2007 18:54 Echo im Wald? ;-))

schule ist eine veranstaltung zur bereicherung von schülern - aber bereicherung an wissen, können, reife, erziehung usw, nicht an geld. wer "gibs da geld" formuliert, ist noch nicht sehr erfolgreich gewesen bei den bemühungen der schule (zu denen ja auch die der schüler gehören, sonst wird das nix).
Der Ausdruck "Penner" ist ganz klar eine sprachliche Entgleisung der Lehrperson. Da Lehrer Menschen aus Fleisch und Blut sind, kann das passieren; das hat zunächst keine rechtlichen Konsequenzen; außerdem sind Lehrpersonen, darauf haben verschiedene Antworten hingewiesen, sehr häufig in Streßsituationen und einem Schülervokabular ausgesetzt, zu dem weitaus "härtere" Wörter ihnen gegenüber gehören. Trotzdem dürfen sie nicht mit gleichem Vokabular reagieren und müssen Zurückhaltung üben. - In einem Gespräch kann das geklärt werden, die Lehrperson kann sich grundsätzlich auch entschuldigen. "Verklagen" ist nicht sinnvoll, weil das Fehlverhalten keinen einklagbaren Schaden angerichtet hat. Wenn Schimpfwörter zum dauernden Sprachgebrauch der Lehrperson gehören, würde dies zunächst zu disziplinarischen Maßnahmen ihr gegenüber führen. Die Frage "Gibt es da Geld?" allerdings verweist in eine Richtung, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Von daher habe ich die Antwort von Wolfgang Förster unterstützt.
Ist ja nicht mal ein richtiges Schimpwort! Das kann man doch nicht ernst nehmen, und schon recht nicht den Lehrer deshalb verklagen! ;)
Bravo! DH.. Bei manchen Fragen muss ich doch an fennek denken..;-))
"gibs" gibts auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Gib_(Computerspiele) :-))