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schüchtern

gefragt von raudis am 25.03.2008 um 14:01 Uhr

mein sohn ist 22 und total schüchtern und ein richtiger einzelgänger wer kann mir einem rat geben wie ich ihm helfen kann aus seinem schneckenhaus herauszukommen.


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Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 25. März 2008 14:03
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Bestimmt nicht, in dem du ihm "hilfst".

Seine Hörner müssen erst mal wachsen, bevor er sie sich abstossen kann

Kommentar von 397840f4cc856441c361afa386eb7117smallbengi912 am 25. März 2008 14:13

DH

Kommentar von konsument am 25. März 2008 14:33

Was ist das denn bitte für eine Einstellung? So würde ich meine Kinder auf keinen Fall erziehen. Wer soll ihn sonst anschieben, wenn nicht seine eigenen Eltern?

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 25. März 2008 16:26

Er ist 22 !!! Kein "Kind" mehr. Wenn er noch immer als Kind behandelt wird, dann macht das seinen Rückzug verständlich. da würde ich genauso die Flucht nach innen ergreifen. Nee, ich würd edie Flucht woanders hin ergreifen. Ich brauche Luft und Freiraum zum Leben

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 17. November 2008 06:47

Ich kann hier nicht unbedingt zustimmen. Man kennt die Familiensituation und die Vergangenheit des Sohnes nicht. Es gibt auch viele Menschen, die obdachlos werden, weil sie nicht erwachsen werden können bzw. es aus welchen Gründen auch immer es schwer haben im Alltag zurechtkommen. Man weiss es nicht warum, aber dieses Phänomen gibt es mehr als genug. Selbst ich hab immernoch meine Probleme und komme mit einigen Dingen nur sehr schwer zurecht. In Bezug auf diverse Dinge muss ich immer noch die Familie um Rat und Hilfe bitten, wie z.B. bei jeglichen Papierkram, den man erledigen muss. Und im direkten Kontakteknüpfen bin ich auch nicht gerade ein As, der Rat aus der Familie liegt da eigentlich meist dann ziemlich nahe...

Kommentar von pickupartist am 30. Mai 2009 01:45

Und... die Schüchternen sind die besten Liebhaber !.... Nein... versuchs mal mit ( rantastenden ) Gesprächen... vielleicht gibt es ja Probleme... Die erfasst und richtig angesetzt... Dann erst kann geholfen werden.... Gruß lars http://www.larseggert.de


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 25. März 2008 14:10
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Ich glaube nicht, das Du deinem 22 Jährigen Sohn jetzt noch helfen kannst. Er ist doch ein Produkt seiner Sozialisation. Lass deinen Sohn seinen Weg gehen. Vertraue ihn das er diesen auch findet. Nicht jeder Mensch muss extrovertiert sein, um in seinem Leben glücklich zu sein.

Kommentar von konsument am 25. März 2008 14:30

Man sollte sich allerdings auch fragen, ob der Mensch wirklich glücklich damit ist.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 25. März 2008 14:44

Ja das kann der Mensch dann aber nur selber beantworten, oder? Alles andere wären nur Vermutungen.

Kommentar von konsument am 25. März 2008 15:05

Na klar, das stimmt. Aber wenn man den Verdacht hat, dann ist doch nichts dabei auf ihn zuzugehen, oder? Ist doch besser, als ihn vor sich hin vegetieren zu lassen bis er dann am Ende vielleicht eingeht.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 25. März 2008 15:08

süßer, ich glaube Du bist zu Betroffen. Genau so wie es eine Mutter ist. Erst mal ist Schüchternheit kein Symptome für eine psychischen Erkrankung. Klar kann man bestimmt jeder zeit ein Psychotherapie machen, auch mit erfolg. Aber man braucht doch nicht gleich die Pferde scheu zu machen, oder?


anonym
beantwortet von Rippie am 25. März 2008 14:16
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warum kann man eigentlich nichtmal in Ruhe leben, ohne, dass immer irgendwer meint sich in das jeweilige Leben einzumischen und einem Vorzuschreiben, wie man es leben soll.

Man ist so wie man halt ist und fertig. Akzeptiert es einfach.

Du scheinst ja auch nciht gerade aufgeschlossen zu sein, wenn du im Internet fremde Leute fragst, anstatt im Freundeskreis (deinenm eigenen NATÜRLICH!!!) dich mal schlau zu machen...

Kommentar von konsument am 25. März 2008 14:26

Und wenn derjenige sich dann das Leben nimmt, weil niemand sich um ihn gekümmert hat? Natürlich kann jeder Leben wie er das möchte, aber einige Leute brauchen wirklich Hilfe!

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 25. März 2008 16:30

@Konsument: natürlich ist nichts dabei, auf jemanden zuzugehen. Aber so wie die >Schüchternheit beschrieben ist, wird das "Kind" von zuviel vermeintlicher Fürsorge erstickt. Und von Suizidanzeichen wird ein Ersticker zuletzt etwas wahrnehmen, - sorry wenn ich das so deutlich hier sage


thomytiger
beantwortet von thomytiger am 25. März 2008 14:03
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Gib ihm Zeit. Schick in zu Vereinen, wo er automatisch Kontakt zu anderen Leuten bekommt, Schimmen, Schießen, Schach, Fußball oder Tanzen... wie auch immer. Nur nicht meinen es muss sofort geschehen. Es braucht seine Zeit...nicht drängen und vor allem nicht dreinreden...aber auch die Kontrolle evtl. nicht verlieren, zu wem er Kontakte pflegen möchte....Es ist nicht einfach


kuntzkids
beantwortet von kuntzkids am 25. März 2008 14:06
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Ich fürchte, durch "Hilfe" von außen und gar die eigene Mutter wird sich das Problem nicht lösen.

Dein Sohn muss selbst wissen, was er möchte und entsprechend handeln bzw. Hilfe zur Selbsthilfe einfordern.


Tippse
beantwortet von Tippse am 25. März 2008 14:03
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Am besten wäre, Du stärkst sein Selbstvertrauen und gibts ihm Bestätigung.
Einmischen würde ich mich in seine Angelegenheiten aber nicht, sonst machst Du die Sache am Ende nur noch schlimmer!


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 25. März 2008 14:04
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Und... die Schüchternen sind die besten Liebhaber !.... Nein... versuchs mal mit ( rantastenden ) Gesprächen... vielleicht gibt es ja Probleme... Die erfasst und richtig angesetzt... Dann erst kann geholfen werden....


wilde13
beantwortet von wilde13 am 25. März 2008 14:16
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Nichts für ungut, aber ich finde er sollte sich mit seinen 22 Lenzen mal von Mutters Rockzipfel gelöst haben. Du als Mutter kannst ihm da glaube ich am wenigsten helfen, eher im Gegenteil. Manche Männer sind eben "Spätzünder" und wenn er kein totaler Stubenhocker ist, dann wird er schon noch aus sich herauskommen.


anonym
beantwortet von konsument am 25. März 2008 14:24
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Ich würde ihm auch mal den Vorschlag machen, zum Psychologen zu gehen, das hat meine Mutter mir auch geraten. Sie sagt, dass ihr das auch geholfen hat.

Vielleicht hat die Verschlossenheit deines Sohnes auch tieferliegende Probleme, worüber er nur schwer mit Freunden oder Familie sprechen kann. Das muss nicht nur normale Schüchternheit alleine sein. Ich spreche da aus Erfahrung.


thehop
beantwortet von thehop am 25. März 2008 21:40
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MEIN RAT: Lass ihn auf seine Art leben - und falls (Dir) möglich
- gib im längere Zeit (ein Jahr?) "Urlaub von (be)Muttern".


Odyssey2009
beantwortet von Odyssey2009 am 16. November 2008 07:37
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NUN, ERSTMAL ZUR FRAGE: Dein Sohn hat Hemmungen. Die habe ich auch, heute immer noch, obwohl ich um einige Jahre älter bin. Wichtig, vermute ich jetzt mal sind AKTIVITÄTEN, bzw. ENGAGEMENT. Wenn Dein Sohn sich für was aktivieren lassen kann und Engagement zeigt für etwas, was ihm wichtig erscheint, vielleicht sogar Engagement für Leute, ob direkt oder indirekt wie auch immer, könnte er im Privatleben dann auch aktiver werden.

ZU DEN KOMMENTAREN: Was ist eigentlich dagegen einzuwenden, wenn die Familie sich hilft. Und wenn eine Mutter eine Frage in Bezug ihres Sohnes an ein "Expertenteam" richten will, ist das ja schließlich kein Verbrechen, selbst wenn sie ihn als Mutter die sie ist, als "Kind" bezeichnet...


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