mein sohn ist 22 und total schüchtern und ein richtiger einzelgänger wer kann mir einem rat geben wie ich ihm helfen kann aus seinem schneckenhaus herauszukommen.

Bestimmt nicht, in dem du ihm "hilfst".
Seine Hörner müssen erst mal wachsen, bevor er sie sich abstossen kann

Ich glaube nicht, das Du deinem 22 Jährigen Sohn jetzt noch helfen kannst. Er ist doch ein Produkt seiner Sozialisation. Lass deinen Sohn seinen Weg gehen. Vertraue ihn das er diesen auch findet. Nicht jeder Mensch muss extrovertiert sein, um in seinem Leben glücklich zu sein.
Man sollte sich allerdings auch fragen, ob der Mensch wirklich glücklich damit ist.
Wolpertinger am 25. März 2008 14:44 Ja das kann der Mensch dann aber nur selber beantworten, oder? Alles andere wären nur Vermutungen.
Na klar, das stimmt. Aber wenn man den Verdacht hat, dann ist doch nichts dabei auf ihn zuzugehen, oder? Ist doch besser, als ihn vor sich hin vegetieren zu lassen bis er dann am Ende vielleicht eingeht.
Wolpertinger am 25. März 2008 15:08 süßer, ich glaube Du bist zu Betroffen. Genau so wie es eine Mutter ist. Erst mal ist Schüchternheit kein Symptome für eine psychischen Erkrankung. Klar kann man bestimmt jeder zeit ein Psychotherapie machen, auch mit erfolg. Aber man braucht doch nicht gleich die Pferde scheu zu machen, oder?
warum kann man eigentlich nichtmal in Ruhe leben, ohne, dass immer irgendwer meint sich in das jeweilige Leben einzumischen und einem Vorzuschreiben, wie man es leben soll.
Man ist so wie man halt ist und fertig. Akzeptiert es einfach.
Du scheinst ja auch nciht gerade aufgeschlossen zu sein, wenn du im Internet fremde Leute fragst, anstatt im Freundeskreis (deinenm eigenen NATÜRLICH!!!) dich mal schlau zu machen...
Und wenn derjenige sich dann das Leben nimmt, weil niemand sich um ihn gekümmert hat? Natürlich kann jeder Leben wie er das möchte, aber einige Leute brauchen wirklich Hilfe!
Raimund1 am 25. März 2008 16:30 @Konsument: natürlich ist nichts dabei, auf jemanden zuzugehen. Aber so wie die >Schüchternheit beschrieben ist, wird das "Kind" von zuviel vermeintlicher Fürsorge erstickt. Und von Suizidanzeichen wird ein Ersticker zuletzt etwas wahrnehmen, - sorry wenn ich das so deutlich hier sage

Gib ihm Zeit. Schick in zu Vereinen, wo er automatisch Kontakt zu anderen Leuten bekommt, Schimmen, Schießen, Schach, Fußball oder Tanzen... wie auch immer. Nur nicht meinen es muss sofort geschehen. Es braucht seine Zeit...nicht drängen und vor allem nicht dreinreden...aber auch die Kontrolle evtl. nicht verlieren, zu wem er Kontakte pflegen möchte....Es ist nicht einfach
Ich fürchte, durch "Hilfe" von außen und gar die eigene Mutter wird sich das Problem nicht lösen.
Dein Sohn muss selbst wissen, was er möchte und entsprechend handeln bzw. Hilfe zur Selbsthilfe einfordern.

Am besten wäre, Du stärkst sein Selbstvertrauen und gibts ihm Bestätigung.
Einmischen würde ich mich in seine Angelegenheiten aber nicht, sonst machst Du die Sache am Ende nur noch schlimmer!

Und... die Schüchternen sind die besten Liebhaber !.... Nein... versuchs mal mit ( rantastenden ) Gesprächen... vielleicht gibt es ja Probleme... Die erfasst und richtig angesetzt... Dann erst kann geholfen werden....
Nichts für ungut, aber ich finde er sollte sich mit seinen 22 Lenzen mal von Mutters Rockzipfel gelöst haben. Du als Mutter kannst ihm da glaube ich am wenigsten helfen, eher im Gegenteil. Manche Männer sind eben "Spätzünder" und wenn er kein totaler Stubenhocker ist, dann wird er schon noch aus sich herauskommen.
Ich würde ihm auch mal den Vorschlag machen, zum Psychologen zu gehen, das hat meine Mutter mir auch geraten. Sie sagt, dass ihr das auch geholfen hat.
Vielleicht hat die Verschlossenheit deines Sohnes auch tieferliegende Probleme, worüber er nur schwer mit Freunden oder Familie sprechen kann. Das muss nicht nur normale Schüchternheit alleine sein. Ich spreche da aus Erfahrung.

MEIN RAT: Lass ihn auf seine Art leben
- und falls (Dir) möglich
- gib im längere Zeit (ein Jahr?) "Urlaub von (be)Muttern".
DH
Was ist das denn bitte für eine Einstellung? So würde ich meine Kinder auf keinen Fall erziehen. Wer soll ihn sonst anschieben, wenn nicht seine eigenen Eltern?
Er ist 22 !!! Kein "Kind" mehr. Wenn er noch immer als Kind behandelt wird, dann macht das seinen Rückzug verständlich. da würde ich genauso die Flucht nach innen ergreifen. Nee, ich würd edie Flucht woanders hin ergreifen. Ich brauche Luft und Freiraum zum Leben