Schreibmotivationen?

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5 Antworten

Erst einmal ein Exposé schreiben. Dann eine Storyline. Wenn Du weißt, wie Dein Buch endet und wie Du es aufbaust, fällt es Dir leichter, daran weiterzuarbeiten, weil Du ja eine Vorgabe hast.

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Jeder verliert einmal die Motivation, aber das sollte eigentlich nicht von allzu langer Dauer sein, schließlich ist da stets dieses eine große Ziel am Horizont - das gleißende Licht am Ende des Tunnels - zuletzt ein fertiges Werk vor sich zu haben. Ein Buch, das man selbst verfasst hat. Allein dieser Gedanke ist in den meisten Fällen schon Motivation genug, ein begonnenes Projekt doch nicht endgültig abzubrechen.

Wenn du einmal gar nicht mehr kannst, lenke dich ab. Gehe anderen Hobbys nach, gehe in die Natur, denke an deine Handlung, was noch passieren müsste, was mit den Figuren geschieht und irgendwann erreichst du wieder einen Punkt, an dem du schreiben kannst. An dem du schreiben willst und nur mit Mühe an dich halten kannst, weiterzumachen. Schreibblockaden kommen und gehen genauso wie temporär verlorenes Interesse. Solche Phasen können Tage dauern oder auch einmal mehrere Wochen, das habe ich selbst schon zur Genüge erlebt. Irgendwann bastle ich noch das zu dem Buch gehörige Cover, puzzle eigene Fotos zusammen, kämpfe mit Schriftarten usw., bis es nahezu perfekt ist, und wenn ich einmal gar nicht mehr kann, öffne ich die Bilddatei und starre das Bild an. Das wäre es, denke ich, das ist es. Das ist das Ziel.

Die Lust zum Weiterschreiben kommt schon immer wieder. Gib nur nicht auf.

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Auf keinen Fall wegwerfen. Ruhen lassen, nochmal durchlesen (eventuell verbessern) und weiterführen. Ein Roman entsteht nun mal nicht innerhalb einiger Tage.

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Wenn Motivation und Lust verfliegen, liegt das meist daran, dass man sich vorher nicht groß überlegt hat, wie die Geschichte eigentlich weitergehen soll. Dann hat man sein Pulver verschossen, nun stünde Arbeit an, man müsste sich Gedanken machen. Und viele scheuen diese Arbeit beim Schreiben. Konsequenz: Sie bekommen nichts zu Ende.

Zu einer längeren Geschichte oder einem Roman gehört mehr als einfach nur einen kurzen Schwall zu Papier zu bekommen. Die wenigsten Autoren schütteln einen Handlungs- und Spannungsbogen um einen Charakter, der auch eine Entwicklung durchläuft, einfach aus dem Ärmel.

Wenn das Problem v.a. Selbstzweifel sind: überarbeiten, hinterfragen, verbessern. Wenn einem ein Text nicht auf Anhieb gefällt, drückt man nicht einfach auf Löschen. Man setzt sich hin, schaut, wo das Problem liegt und versucht, es zu lösen. Das ist ein wichtiger Prozess beim Schreiben, nur so kann man sich verbessern.

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Bei mir ist es genau das Gleiche: Ich schreibe ein Kapitel, bin extrem motiviert, dann schreibe ich noch eins und schwupps - ist die Luft draußen. Ich beschäftige mich dann längere Zeit nicht mehr mit dem Buch, aber irgendwann kommt die Motivation zurück und ich setze mich erneut daran.
Lass dir und dem Buch einfach auch mal Pausen, eine Geschichte muss im Autor reifen.
Viel Spaß weiterhin beim Schreiben!

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