Wie reagiere ich auf ein Schreiben vom Jobcenter, dass ich einer Beschäftigung nachgehen würde, die ich aber gar nicht ausübe?

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5 Antworten

Ganz kurz und knackig schreiben,dass du keiner Mitwirkung nachkommen kannst,wenn es nichts mit zu wirken gibt,da du aus gesundheitlichen Gründen keiner Beschäftigung nachgehen kannst und es auch nicht machst,sollten sie Nachweise haben,dann möchten sie so freundlich sein und dir eine Kopie zusenden !

Wer dich da evtl.gemeldet hat wirst du nicht erfahren,kann ja auch sein das es sich um eine Verwechslung handelt.

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Auf jeden Fall bestätigen, dass du nicht arbeitest. Nachfragen, welche  Infos zu deiner angeblichen Tätigkeit dem Jobcenter vorliegen - du kannst ja nur Stellung nehmen, wenn du genau weißt, wozu du dich äußern sollst.

Du kannst natürlich noch mal auf das Gutachten hinweisen, aber das Gutachten schließt ja letztlich nicht aus, dass du dennoch irgendeine , vielleicht stundenweise, Tätigkeit als Schwarzarbeit ausübst.

Am besten umgehend Termin machen, hingehen und darauf bestehen, dass man dir genau erklärt, was man dir eigentlich vorwirft.

Solange du nur vage Infos bekommst - "soll da und da arbeiten" - kannst du auf ganz konkrete Informationen bestehen. Sonst könntest du ja nichts widerlegen.

Solange das Jobcenter aber auch nur solche vagen Andeutungen hat und nichts Konkretes, können sie dir aber auch nichts.

Sie müssen dir beweisen, dass du irgendwo arbeitest. Wenn man dich natürlich irgendwo beim Kellnern sieht oder im Supermarkt als Aushilfe an der Kasse erwischen lässt, dann ist die Sache klar.

Wenn du sicher bist, dass es da nichts gibt, was man dir vorwerfen kann, dann kannst du dich entspannt zurücklehnen.
Entweder finden sie deinen - angeblichen -  Arbeitgeber  oder du arbeitest  und wirst dabei gesehen.
Alles andere ist ein netter Versuch - mehr nicht.

Also lass dir erst mal keine Angst einjagen.

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Wie wäre es, wenn du denen genau das erzählt, was du hier schreibst?

Teile denen mit, dass du auf Gesundheitsgründen nicht arbeiten kannst und sende denen ggf. das Attest vom Arzt zu.

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Schreib:

Wie Sie aus beigelegtem medizinischen Bericht (in Kopie) entnehmen können, bin ich gar nicht in der Lage, arbeiten zu können.

Ich ersuche Sie, in Zukunft meine Akte gründlicher zu lesen, da ist nämlich alles drin.

So ähnlich hab ich mal ein Schreiben aufgesetzt, nachdem mir nach meiner Hochzeit unterstellt wurde, dass ich meinen Mitwirkungspflichten nicht nachgekommen sei (Abmeldung). Ich hab sogar noch unfreundlicher geantwortet. Seitdem habe ich Ruhe.

Du solltest das Schreiben persönlich abgeben und Dir auf einer Kopie (die Du mitnimmst) den Eingang mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen. Sonst heißt es vlt., es wäre nichts angekommen.

Wer Dich da verzinkt hat, wirst Du wohl nie erfahren.

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Das kann hier niemand wissen. Geh zum Jobcenter und kläre das alles vor Ort.

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Kommentar von nelly705
15.12.2015, 10:44

das ist ja der Witz an der Sache das Attest ist sogar vom Amtsarzt von dort ausgestellt

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