Frage von 00mew, 72

Schreibe eine Geschichte. Wie ist sie bis jetzt?

1.Die Neuen im Dorf

Die Ferien hatten begonnen und es war mal wieder ein normaler Sonniger Tag in der Dorfstraße in Niendorf. Wie jeden Tag fuhren kaum Autos durchs Dorf und kaum ein Mensch lies sich blicken. Nur Timon auf seinem Fahrad der jeden Tag um 15:00 uhr hier lang fuhr. Bei einem Dorf wie diesen war auch nichts anderes zu erwarten. Nicht ganz denn eins war anders, den diesmal stand am Haus das eigentlich leer war ein Umzugswagen. Aus dem Fenster im Flur konnte man viel sehn, denn es war groß. Genau aus diesem Fenster beobachtete ich unsere neuen Nachbarn. Zusehen waren vier Jungs, zwei Mädchen und deren Eltern. Der eine Junge hatte blaue Haare er trug ein blaues Hemd und eine blaue kurze Hose ,er war glaub ich so alt wie ich. Die andern beiden sind Zwillinge, da sie ziemlich gleich aussahen. Der eine hatte ein blaues T-Shirt mit einem rotem T, der andere ein rotes T-Shirt mit einem blauem T und beide hatten braune Haare. Der letzte von den vier jungs war noch klein er hatte auch braune Haare und trägt ein grünes T-Shirt. Das größere Mädchen hatte braune Haare, ein rosa T-Shirt und eine blaue Jeans. Das kleine Mädchen wie auch alle anderen hatte sie auch braune Haare sie trug ein Lilanes T-Shirt. Nach einiger Zeit fing auch ich an mich zu beschreiben. Ich heiße Felix bin 17 Jahre alt gehe noch zur Schule in die 10 Klasse, habe braune Haare trage ein weißes T-Shirt darüber ein grün karriertes Hemd und eine schwarze kurze Hose. Ich habe keine Geschwister. Die einzigen die habe sind meine Eltern und meine Katze Tommy. Ich beobachtete unsere neuen Nachbarn noch eine weile bis eine Stimme mich unterbrach, es war meine Mutter die mich zum Mittagessen rief. Also unterbrach ich das beoabachten der neuen Nachbarn und ging runter zum Mittagessen. Auf den Weg nach unten ging ich die altbeckanten Fünfszehn Stufen hinunter und dann den Flur entlang zur Küche. Auf dem zur Küche begegnete ich Tommy ich wusste genau was er wollte er hatte ganauso hunger wie ich. In der Küche blickte ich auf Tommys leere Futter Schüssel. Ich ging zu Speisekammer dort wo das Katzenfutter für Tommy war. Der Raum war dunkel ich ertastete mit der Hand den Lichtschalter, knips das Licht war an. Wo stand nochmal das Katzenfutter? Ah da ist es ja! Ich nahm es und ging wieder in die Küche. Ich öffnete das Katzenfutter und tat es mit hilfe einer Gabel in den Futternapf. Denn Trinknapf befüllte ich mit Milch aus dem Kühlschrank.Tommy kamm sofort angelaufen und er kratze mit der Fotte auf dem Boden. Das macht Tommy immer wenn er sich bedankt. Danach setzte ich mich an den Tisch,denn auch ich wollte was essen. Zum essen gab es mein lieblings Gericht Chillikonkane, daruf hatte ich mich schon die ganze Woche gefreut. Mhh...

Antwort
von Andrastor, 15

Achtung, harte aber ehrliche Kritik

Das ist keine Geschichte, das ist ein Bericht der so tut als wäre er eine Geschichte.

Die Sätze wirken unbeholfen und stümperhaft, es fehlt an Beschreibungen, Emotionen, es werden keinerlei Sinne angesprochen.

Die Ferien haben begonnen, na und? Welche Ferien? Ist es warm oder kalt? Ist etwas besonders an der Jahreszeit oder dem Wetter? Handelt es sich um ein Bauerndorf, welches von Feldern umgeben ist, oder einer Waldsiedlung?

Wie riecht es? Was hört man? Grillen, Heuschrecken, Vögel, Hunde, oder Landmaschinen? Wie schmeckt es? Ist es staubig oder feucht, schmeckt man die Luft von Ernte?

Welches Fenster im Flur ist gemeint? Das vom Haus in das eingezogen wird oder das in dem sich der Beobachter befindet?

Vermeide erklärungen wie "denn es war groß", das wirkt lächerlich. Bau die Größe des Fensters lieber im Satz ein "aus dem großen Fenster im Flur..."

Zeitenfehler. Zuerst schreibst du in der Mitvergangenheit, dann auf einmal in der Gegenwart, dann wieder Mitvergangenheit.

Wie die Leute angezogen sind ist völlig belanglos, solange es für die Geschichte nicht von Bedeutung ist, wie die Zauberroben aus "Harry Potter". Wenn sie sich ganz normal kleiden, lass jede Beschreibung ihrer Garderobe aus!

Nach einiger Zeit fing auch ich an mich zu beschreiben.

Warum das? Führt der Erzähler Selbstgespräche oder warum hat er das Bedürfnis sich in so einer Situation zu beschreiben? Der Satz ist lächerlich.

Vermeide es unbedingt deinen Erzähler die Leser ansprechen zu lassen!

Chillikonkane

Wenn du nicht weißt wie ein Barbarismus (eingebürgertes Wort aus einer Fremdsprache) geschrieben wird, dann schlag entweder nach oder lass den Begriff aus!

Es heißt Chili con carne, das ist spanisch für "Chili mit Fleisch".

Fotte

Wo ich herkomme könnte das als beleidigender Ausdruck für das weibliche Geschlechtsorgan durchgehen. Was du meinst ist "Pfote", das wird gänzlich anders geschrieben und ausgesprochen.

Mein Rat:

Lösch das alles wieder und fang nochmal ganz von vorne an.

Kommentar von 00mew ,

Danke für die Kritik. War in Deutsch noch nie so gut

Kommentar von 00mew ,

Im Zeugnis in Deutsch hab ich eine 3.

Kommentar von Andrastor ,

Das macht nichts, was nicht ist, kann ja noch werden.

Schreib weiter, aber denk daran dass deine Leser nicht wissen wie du dir die Geschichte, die einzelnen Szenen vorstellst, wenn du es ihnen nicht erklärst.

Ich geb dir mal ein Beispiel:

Welcher der folgenden Beschreibungen spricht dich als Leser/in eher an?

1.) Es war Winter. Ein Wind brachte Schnee denn es war kalt. Er stand am Fenster und nahm einen Schluck Tee aus seiner Tasse. Er schmeckte nicht gut.

oder

2.) Heulend trieb eine klirrend kalte Windböe eine neue Schicht Neuschnee vor sich her. Die Fenster klapperten und zitterten, und durch die Ritzen in der Wand drangen Eiseskälte und der Duft frischen Schnees in den Raum.

Er schauderte und zog den Saum seines Pullovers fester nach unten, bevor er einen Schluck aus seiner Tasse nahm und erneut erschauderte. Bitter und abgestanden quälte der Geschmack von Kräutern seine Zunge und hustend würgte er das Gebräu herunter.

Kommentar von Bethmannchen ,

Schön, dass hier schon einmal steht, was nicht gut ist. Es lässt sich aus dieser Beschreibung durchaus etwas machen. Zumindest sind das schon einmal recht gute Beobachtungen eines Ablaufs, aber nur wie ein Kameraschwenk oder eine Inventur. Wie macht man es aber besser?

Eine Person (Protagonist) müsste für den Leser spürbar werden die z.B. das wie ausgestorbene Dorf näher beschreibt. Was verbindet er mit dem Dorf, gefällt ihm das so ruhig, hätte sie gern mehr Action? Lagweilt er sich? Ist er froh über die Ruhe?

Was für eine Gegend ist das? Ist das nur Schlafstadt/Wohndorf oder ein gewachsenes Dorf? Ist der Protagonist im Dorf verwurzelt (Freunde, Verwandte...?) Wie ist das Wetter...

Der Protagonist müsste aus seiner Sicht die Situation schildern mit allen 7 Sinnen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Ahnen und Wissen... fehlen noch. Warum kommt da täglich genau 15:00 einer vorbei? ist es wichtig für die Story, warum/woher weiß der Protagonist das?

Zugegeben, bis hier war das alles sehr hölzern, lose aneinander gereiht niedergeschrieben. Wenn man das anders aufzieht: Felix beobachtet, dass da nebenan eine Familie mit 6 Kindern! einziehen wird. Er selbst ist ein Einzelkind.

Das könnte er ja reflektieren. Wie das wohl wäre mit so veilen G. oder Zum Glück habe ich keine G. Dan ist ja demnächst richtig was los im Dorf.

Von den 6 Kindern werden einen 17 -jährigen nicht alle gleichermaßen interessieren. Der Älteste könnte interessant sein, weil er vermutlich im gleichen Alter ist, und dann blaue Haare! hat. Das ältere der Mädchen dann auch noch, weil sie vielleicht nur wenig jüger zu sein scheint als der Protagonist.

Alle anderen Kinder sind eben alle einfach da. außerdem scheinen alle in der Famile braune Haare zu haben und Umzugstag ist "Jeans-und-T-Shirt-Tag". Da kann man viele Gemeinsamkeiten einfacher zusammengreifen.

Zwei der Jungen sind gleich groß und sehen sich sehr ählich, könnten also Zwillinge sein. Ob die Kleinsten schon zur Schule gehen, oder nicht, kann der Protagoist auch noch nicht wissen, nur darüber Vermutungen anstellen.

Ich heiße Felix bin 17 Jahre alt gehe noch zur Schule in die 10 Klasse,habe braune Haare trage ein weißes T-Shirt darüber ein grün karriertes Hemd und eine schwarze kurze Hose. Ich habe keine Geschwister. Die einzigen die habe sind meine Eltern und meine Katze Tommy.

Der Protagonist selbst kann sich mit den anderen vergleichen. Damit kommt seine "Selbstbeschreibung" auch eleganter daher: Ob der mit seinen Blauen Haaren vielliecht auf die selbe Schule kommt? Klamotten sagen gar nichts, auch ich trage heute Jeans-und-T-Shirt und ziehe gerade nicht um...

Also würfel noch mal und lass was passiseren, oder den Felix wenigstens darüber nachdenken. Geht Er rüber und sagt Hallo? Spielt er nur mit dem Gedaken? Würde er das ältere der Mädchen gerne kennenlernen? Ist er neugierig auf den Jugen mit den blauen Haaren?

Einfacher wird dir das fallen, wenn du die auktoriale Erzählperspektive einnimmst. Die Ich-Perspektive ist schwer durchzuhalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Typologisches_Modell_der_Erz%C3%A4hlsituationen#Au...

Antwort
von klausbacsi, 23

Liest sich nicht gut, habe nach wenigen Zeilen aufgehört. Nimm ein Schreibprogramm, wo Fehler angezeigt werden (Groß/Klein/Kommas sind bei dir nicht gut). Gehe mal auf epubli.de   dort werden Hilfen angeboten (PdF). Ich kann sie dir auch zusenden (Emailadresse). Alles Gute

Antwort
von xTravellerx, 15

Kann es sein, dass du 'virtual reality' mit dem Realen gleichsetzt? Du hast dich ihnen beschrieben? Wie denn das? Ihr hattet doch gar keinen Kontakt.

Ansonsten ist der Sprachgebrauch gar nicht übermäßig schlecht ( sofern du 14 bist).

Einfach weitermachen...:-)

Antwort
von KikiKurama, 14

Meine ehrliche Meinung: Verbesserungsfähig. 

1. Es ist schwer zu lesen ohne Absätze 

2. Es ist alles sehr wirr beschrieben, was auch unnötig ist. Ich hab auch nach zweimaligem lesen keine Ahnung, wie duie Kinder aussehen, wer welches T-Shirt mit was für einem T trägt.

3. Du hast einen zeitwechesel drinnen, z.B. "Wo stand nochmal das Katzenfutter? Ah da ist es ja!" oder "Die andern beiden sind Zwillinge, da sie ziemlich gleich aussahen. Der eine hatte ein blaues T-Shirt..."

4. Was ist das bitte? "Nach einiger Zeit fing auch ich an mich zu beschreiben. Ich heiße Felix bin 17 Jahre alt gehe noch zur Schule ..." In diesem Satzanfang sehe ich keinen Sinn

5. Rechtschreibung beachten: "altbeckanten Fünfszehn" = altbekannte fünfzehn (abgesehen davon, dass es keinen interessiert, ob es nun 15 oder 20 Stufen sind) oder "Chillikonkane" = Chilli Con Carne 

6. Grammatik: "Ich öffnete das Katzenfutter und tat es mit hilfe einer Gabel in den Futternapf" Tun ist nie gut in einer Geschichte.


Mein Tipp: Üben, üben, üben dann wird das noch :)







Antwort
von PeterP58, 22

Also ohne Absätze so schwer zu lesen... habe in Zeile 15 aufgehört!

Finde die Rechtschreibung (Groß-/Kleinschreibung, Satzzeichen und die Grammatik) nicht so toll. Auch die kurzen Sätze nicht - oder wird das ein Kinderbuch?

Zum Inhalt kann ich leider nichts sagen, da mir das Lesen zu anstrengend ist. Aber weitermachen, denn "Üben! Üben! Üben!" :)

Wünsche Dir viel Spass und viel Erfolg!

Kommentar von PeterP58 ,

"Ich ging zu Speisekammer dort wo das Katzenfutter für Tommy war. Der Raum war dunkel ich ertastete mit der Hand den Lichtschalter, knips das Licht war an. Wo stand nochmal das Katzenfutter?"

Autsch! Wortwahl und Aussage gefallen mir persönlich (!) leider überhaupt nicht. Nehme dies bitte nicht als Beleidigung sondern als konstruktive Kritik auf. Davon ab: Geschmäcker sind ja verschieden :)

Zum Schreibstil: Worauf möchtest Du denn hinaus oder was willst Du mit einen solchen Satz erreichen? Sollte es für die Geschichte wichtig sein, dass Du in einer Speisekammer Katzenfutter herausholst, dann beschreibe dies doch z.B. lyrischer:

"Danach begab ich mich zu unserer Speisekammer in der Hoffnung dort Tommy's Katzenfutter vorzufinden. Nachdem ich mit meiner Hand in der Dunkelheit den Lichtschalter ertastete und das Licht einschaltete fand ich nach einem kurzen, suchenden Blick die Dosen mit dem Futter. Ich wählte wahllos ein Dose mit einem Katzenbild darauf und ging, gefolgt von Tommy, zurück in die Küche in der ich ..."

Gut! Mag jetzt auch nicht besser sein. Aber ich bin ja auch kein Roman-Autor :-)

Wie gesagt: Weitermachen! ... und viel Spass dabei!

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