wenn ihr hört, dass jemand ein alkoholproblem hat oder alkoholkrank ist, was ist dann euer erste gedanke, eure erste reaktion? würdet ihr denjenigen von vornherein meiden, wärt ihr verunsichert, wie ihr mit demjenigen umgehen sollt, würdet ihr mitgefühl zeigen oder wäre es euch einfach völlig wurscht? davon ausgegangen, dass die person zB. in den freundes- oder bekanntekreis neu reingerutscht ist und sich nicht vorgestellt hat mit "hi, ich bin der neue alki", sondern erst eher normal gewirkt hat, und es sich im nachhinein herausgestellt hat. und würdet ihr prinzipiell vermeiden, mit alkoholkranken menschen überhaupt in kontakt zu kommen? die antworten würden mich brennend interessieren ;)!

Wird jemand aus dem Freundeskreis alkoholkrank, dann kümmere ich mich um ihn. Ist es jemand, der "neu" in meinem Leben ist, dann wird er darin nicht alt.
Ich finde es sehr mutig, eine Alkoholkrankheit überhaupt einzugestehen.
Dann kann damit umgehen, muss keine wilden Vermutungen anstellen und kann auch darauf Rücksicht nehmen.
Alkoholkrank zu sein, heißt ja auch, dass man sich darum bemüht, trocken zu werden oder trocken zu bleiben.
Und das ist mutig.
ich begegne einem alkoholkranken mit dem gleichen respekt wie jedem anderen. alkoholismus ist eine ernste krankheit und sucht. persönlich habe ich nur ein paar mal mit alkoholikern kontakt gehabt, und meistens merkt man es ihnen (ausser an der fahne, oder wenn die krankheit bereits langjährig vorliegt) wirklich nicht an. (studiere sozialwissenschaften, da ist das ein "normales" krankheitsbild)

Das kommt immer auf den Menschen an. Wenn ich merke, dass der Mensch sich gehen lässt und doch immer wieder trinkt, würde ich ihn meiden, weil ich ihm doch nicht helfen kann.
Bemüht er sich aber, seine Sucht unter Kontrolle zu halten, hätte ich kein Problem damit.

Wenn ich einen Menschen kennen lerne, von dem ich vermute, dass er/sie alkohokrank ist bzw. sich das nach kurzer Zeit herausstellt, würde ich mich distanzieren oder gar nicht erst den Kontakt suchen.
Im Freundes- und Familienkreis würde ich nach besten Kräften helfen und unterstützen.
jeder sollte vielleich selbst erstmal überlegen, wie oft er alkohol trinkt oder wieviel, man kann oft nicht genau definieren wo die grenze ist zwishen "normal" und abhängig.

Mitgefühl ist das Schlechteste was Du machen kannst. Ein Alkoholkranker läßt sich sowieso nichts sagen. Ich weiß wovon ich rede. ich betreu eine 72 jährige alkoholkranke Frau. Ich werde immer für sie dasein, aber nicht aus Mitleid, sondern weil sie mich braucht.

Mach Dir selbst erstmal ein genaues Bild. Wenn sich das bestätigt: Ich würde den Kontakt meiden. Alkoholiker lügen und glauben sich das auch noch selbst!
GrueneFee am 25. Januar 2009 19:39 Perfekte Antwort. DH.
maszenka am 26. Januar 2009 12:12 bin geneigt, Euch beiden einen nahen Angehörigen mit einem solchen Problem und/oder Euch selbst ein Alkoholproblem "an den Hals" zu wünschen. Und dann eine Menge Freunde, die dann sagen: Ich will nix mehr mit Dir zu tun haben, weil Du lügst.
habe kein problem mit alkoholkranken, ist nur gut zu wissen, damit man nich was zu trinken anbietet und immer wieder auf die tour, na komm einer geht schon...wenn mans weiss, kann man auch gut damit umgehen.

Es ist auch die Frage, ob jemand trockener Alkoholiker ist oder ein gewohnheitsmäßiger Trinker, der sich noch nicht einmal für einen Alkoholkranken hält. Deswegen ist die Frage hier m.E. nach nicht zu beantworten. Auch ist der Verlauf nach meiner Erfahrung (in der Familie) sehr unterschiedlich. Nicht alle leugnen!
Das ist ein sehr schwieriges Problem,das sich so einfach nicht lösen lässt.Das Problem besteht darin das Alkoholkranke versuchen so lange als möglich Ihre Sucht zu verbergen und glauben das es Ihnen auch gelingt. Ich würde es so formulieren-Alk Krankheit ist nicht ansteckend und deshalb kann man auch weiterhin Kontakt pflegen.Ich würde aber Keinen Alkohol als Getränk anbieten und dadurch wird der Kontakt wahrscheinlich von selber aufhören. Wenn Dir jedoch die Bekanntschaft etwas wert ist würde ich Ihn vielleicht in einer gewissen Situation auf Seine etwas anderen Trinkgewohnheiten ansprechen. Das Thema Alkoholkrankheit ist so komplex das jeder Fall anders zu behandeln ist.Vielleicht könntest Du auch Adressen von Sucht Beratung Stellen wie" AA.oder Caritas" zukommen lassen. Dann stellt sich noch eine Frage ? Ist er Single, verheiratet - weis die Frau davon =ist die Frau Co abhängig ? Solltes Du mehr Infos haben wollen kannst Du mich unter baumannbab@aon.at kontaktieren. lg.Fishhus

Kommt darauf an, wer es ist! Steht mir die Person nicht nah, ist es mir recht egal! Ist es eine Person, die mir näher steht, frage ich mich eigentlich immer zuerst, wie es so weit kommen konnte. Was war der Auslöser, hat niemand etwas bemerkt, hätte niemand etwas tun können?

Ich habe kein Problem damit, im Gegenteil mich interessiert die Ursache, warum der jenige da reingerutsch ist. Ein nahestehendes Familienmitglied hatte damit zu tun und ist jetzt 10 Jahre trocken. Ich bin sehr froh darüber und sage es ihm immer wieder nach dem "Jahrestag".
maszenka am 26. Januar 2009 12:14 DH

Gute Frage, ich würde ihn nicht als Aussätzigen behandeln, doch auch nicht auf sein Problem eingehen. Ich würde es also ignorieren und weitermachen wie bisher

Ist das dein Ernst? Sorry, ich geh mich mal eben totlachen...
Maximus40 am 25. Januar 2009 19:36 Wenn Du Dich wieder beruhigt hast, erklär doch mal, was so zum Totlachen war?
GrueneFee am 25. Januar 2009 19:37 Och nüx ;)
maszenka am 26. Januar 2009 12:14 na, hier wird doch schon offensichtlich, dass "GrüneFee" keine Ahnung hat, wovon sie spricht - also: ignorieren!
Ja, das wüsste ich auch gerne...