sandrine43 am 16.03.2008 um 17:08 Uhr
Kann es wirklich sein das unsere gesamte Umgebung, unser einzigartiger Planet, das riesige Weltall durch eine zufällige Verbindung aus unbelebter Materie entstanden sein soll? Oder gibt es jemanden der das Alles erschaffen hat, die Naturgesetze und das Leben.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das da obern irgendwo ein alter, weißbärtiger Mann sitzt und sich darüber grämt, wie schlecht er die Menschheit und alles drumherum erschaffen hat. Ich glaube an die Evolution, respektiere allerdings Jeden, der anders denkt. LG

Das kommt auf die Sichtweise an - wenn du unseren Planeten und uns Menschen für etwas einzigartiges hältst, dann ist es wohl "Schöpfung"..
Die einzig logische Antwort ist: Schöpfung! Leider haben die Menschen nur vergessen, dass sie auch zu einem bestimmten Zweck erschaffen wurden. Hätte es wirklich den "Urknall" gegeben, wieso dann nur einmal? Der müsste sich doch dann mindestens ab und zu mal wiederholen, oder wie???
sandrine43 am 16. März 2008 17:29 Hey echt coole Antwort, stimmt!! Irgendwann müsste der ja nochmal passiert sein oder?
Woher weißt Du, daß es den Urknall überhaupt gegeben hat, und dann nur bis jetzt erst einmal, vielleicht ist es schon der zehnte oder elfte gewesen, der das jetzige Universum hat entstehen lassen!
Ja klar, rein theoretisch könnte es ja schon etliche "Urknälle" gegeben haben, aber wenn wir das nicht mit Sicherheit wissen, wieso sollte man dann behaupten können, es hätte überhaupt einen gegeben? Die Evolution ist als Theorie eine Erfindung, die noch keine 100 Jahre alt ist.
Arnel82 am 8. September 2008 14:51 keine 100 jahre alt und schon alle religionen abgehängt. verdammt gut, oder? :)
Solipsist am 1. November 2008 18:31 Mausi, die Evolution ist keine "Theorie" so wie Du das meinst. sie ist ein Fakt.
shagdalbran am 16. März 2008 18:36 Die Frage "wieso" ist unerheblich. Woher kommt die Schlussfolgerung, dass sich der Urknall wiederholen müsse? Wieso ist die Antwort "Schöpfung" logisch? Wer sagt,dass die menschen zu einem bestimmten Zweck existieren?
Es lohnt sich, sich mit der Denk- und Schlussfolgerungsweise von Wissenschaftlern zu befassen:
http://www.gwup.org/mitglieder/regionalgruppen/bamberg/pdf/projekte_skepsisseminar.pdf
Nix für ungut
Shag d'Albran
So viele Zufälle kann es gar nicht geben, daß daraus unser Sonnensystem entstanden ist, etwa vor 4,5 milliarden Jahren, und dann die Erde entstanden ist, das hat jemand gesteuert, der die Macht dazu hat! Wir leben nur in einem kleinem Zeitfenster des unendlichen Weltalls!
Genau! Die Natur ist zu vielfältig, zu komplex, um zufällig entstanden zu sein! Ich existiere ja nicht einfach nur - nein, ich kann hören und sehen und riechen, mich bewegen, mich freuen, denken und sprechen ... alles Dinge, die ja zum bloßen Existieren nicht unbedingt nötig wären! Da muss Liebe zum Detail dahinterstecken... und Intelligenz und Macht!
Arnel82 am 8. September 2008 14:59 na gut. angenommen wir sind "vom schöpfer erschaffen" worden. wozu hat "er" denn all die anderen sterne und galaxien gemacht?! wer zum teufel braucht die denn zum leben?! noch was: warum besteht die atome denn aus noch kleineren teilchen und diese dann wiederum aus noch kleineren...da hat der schöpfer auch ein bisschen übertrieben. wozu denn????
Arnel82 am 8. September 2008 14:59 na gut. angenommen wir sind "vom schöpfer erschaffen" worden. wozu hat "er" denn all die anderen sterne und galaxien gemacht?! wer zum teufel braucht die denn zum leben?! noch was: warum besteht die atome denn aus noch kleineren teilchen und diese dann wiederum aus noch kleineren...da hat der schöpfer auch ein bisschen übertrieben. wozu denn????
Solipsist am 1. November 2008 18:32 Uhrmacher-Argument. Blödsinn. Lässt sich leicht widerlegen.
Dann tus!
Solipsist am 21. Juli 2009 19:54 Schon wieder willst Du widerlegt werden von mir?
.
Und?
Wie sieht es aus?
Kommst Du dorthin zurück, um einen Kommentar zu verfassen?
http://www.gutefrage.net/frage/warum-glauben-die-menschen-an-gott
Du wolltest Beweise, Du hast sie bekommen.
Schafft es Dein Charakter dies dort zu bestätigen, oder Dein Wissen es zu widerlegen?
Oder traust Du Dich nicht?
>Du wolltest Beweise, Du hast sie bekommen. - Wo?
Wikipedia: Das E. coli-Langzeitexperiment soll dokumentieren, wie natürliche Selektion, das Paradigma der Evolutionstheorie von Charles Darwin, im Labor nachvollziehbar und beobachtbar ist. - Das ist ein wunderbares Beispiel für die Anpassung an veränderte Lebensbedingungen, hier die Nahrung. Das ist auch unter dem Begriff Mikroevolution bekannt.
Darwin hingegen propagiert die Entstehung neuer Arten (Makroevolution). Das konnte mit diesem Experiment nicht nachgewiesen werden.
Das hättest du aber auch selber merken können!
Hier noch ein interessanter Fund von playswithwolves am 19. Juli 2009 20:40:
http://www.gutefrage.net/frage/kann-man-leben-aus-nicht-lebenden-sachen-erschaffen
Stanley Miller ist [die biologische Evolution] 1953 in einem Experiment gelungen. Miller-Urey-Experiment.
Da noch viele Dinge ungeklärt und die empirischen Prüfungen für eine Theorie noch unzureichend sind, handelt es sich bei der Chemischen Evolution noch um eine Hypothese. Der hat wenigstens genug Charakter das auch einzugestehen!
valentin301 am 24. Juli 2009 07:48 @progo: Erstens: Die Trennung von Mikro- und Makroevolution wird oft von Kreationisten als Angriffspunkt für eine Kritik der Evolutionstheorie benutzt. Viele Evolutionsbiologen lehnen diese Differenzierung ab, da die Mechanismen die gleichen sind. Es geht nämlich bei der Selektion immer, wie Du richtig sagst, um die Anpassung an veränderte Lebensbedingungen, die Zeit entscheidet, ob die Artgrenze überschritten wird. Kutschera sagt: „Die derzeit populäre These, es gäbe „keine Beweise für Makroevolution“ ist genauso absurd wie die Behauptung, die 1808 erstmals postulierten Atome wären eine Fiktion, weil kein Mensch jemals ein derartiges Materiebausteinchen direkt beobachtet hat.“ Dass die „Makroevolution“ empirisch nicht beobachtbar ist, ist logisch, da dafür riesige Zeiträume erforderlich sind, aber dafür sind Indizienbeweise aus allen biologischen Forschungsdisziplinen bekannt. Also, wollen wir jetzt an das Atom glauben? Gesehen habe ich noch keins. Für diejenigen, die es interessiert, weise ich noch auf die Untersuchungen mit den Hox-Genen und mit den Schlammspringern hin (http://www.martin-neukamm.de/junker3.html), die Hinweise auf eine Makroevolution geben. Progo wird das natürlich nicht überzeugen können, da bräuchten wir die Zeitmaschine.
Zweitens: Niemand bestreitet hier, dass die Abiogenese (chemische Evolution) noch den Status einer Hypothese hat. Das hättest Du den vielen Kommentaren von Soli und mir aber auch selbst entnehmen können. (Willst Du Belegstellen oder hast Du für Deine Behauptung Belegstellen?)
>...die Zeit entscheidet, ob die Artgrenze überschritten wird. - Das ist eine Hypothese, eine Annahme, eine Vemutung, aber leider nicht empirisch belegt. Oder welches Experiment hat das bewiesen?
Wenn Kutschera sagt, dass es keine Beweise für Makroevolution gebe, sei eine pouläre absurde These, dann ist er eben diesen Beweis schuldig!
>Dass die „Makroevolution“ empirisch nicht beobachtbar ist, ist logisch, da dafür riesige Zeiträume erforderlich sind, - Wenn das so ist, dann ist kein wissenschaftlicher Beweis möglich. Und dann sollte er auch genug Charakter haben um das zugeben und nicht das Gegenteil behaupten!
>Niemand bestreitet hier, dass die Abiogenese (chemische Evolution) noch den Status einer Hypothese hat. - Sehr schön. Dann sind wir uns ja wenigstens in diesem Punkt einig. Leider ist die Abiogenese aber zwingende Voraussetzung für Darwins Entstehung der Arten. Du erinnerst Dich: Wenn Dein Kühlschrank leer ist, kannst Du keinen Käse selektieren. Wie kommt also der Käse in Deinen Kühlschrank?
Ich wiederhole mich: Ich habe versucht, Dir nahezubringen, dass Deine Theorien längst nicht so unbestritten sind wie Du Dir das wünschst. Und schon gar nicht bewiesen. Hoffentlich bin ich meinem Ziel ein kleines Stück näher gekommen.
>Das hättest Du den vielen Kommentaren von Soli und mir aber auch selbst entnehmen können. - Wo? Etwa dort: >Die Evolutionstheorie beruht auf soviel Fakten, dass man sie als wissenschaftlich bewisen bezeichnen kann.
Oder dort: >Ich ... wiederhole nur in der Naturwissenschaft inzwischen unbestrittene Fakten und Theorien...
valentin301 am 25. Juli 2009 08:46 Erstens: "Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Erde Milliarden von Jahren alt ist." Die letzten 13000 Jahre werden durch die Dendrochronologie ganz unwiderlegbar bewiesen, damit sind die Kreationisten schon mal widerlegt. Das Alter der Erde lässt sich durch radiometrische Methoden (Uran-Blei-Methode) von Erd- Mond- und Meteoritenmaterial zweifelsfrei zu etwa 4,5 Mrd. Jahren bestimmen.
Zweitens: "Dass die „Makroevolution“ empirisch nicht beobachtbar ist, ist logisch, da dafür riesige Zeiträume erforderlich sind." Richtig, doch es gibt Indizienbeweise in großer Zahl aus den Forschungsbereichen der Paläontologie, Embryologie, Morphologie, Anatomie, Serologie, Biochemie, Genetik, Ethologie und Tier-und Pflanzengeographie, die sich auch gegenseitig ergänzen. (Vor jedem Gericht reichen derartige eindeutige Indizienbeweise auch ohne Augenzeugen für den Beweis der Schuld des Verdächtigen aus.) Glaubst Du jetzt eigentlich, dass es Atome gibt, auch ohne sie gesehen zu haben oder bestreitest Du auch deren Existenz?
Drittens: "Niemand bestreitet hier, dass die Abiogenese (chemische Evolution) noch den Status einer Hypothese hat." So ist es, und wenn Du Belegstellen suchst, darfst Du natürlich nicht Kommentare wählen, die sich auf die bewiesene Evo beziehen, sondern eben solche zur Abiogenese. Auch wenn die Abiogenese noch nicht vollständig belegt ist, ist sie als Ausgangspunkt um ein Vielfaches wahrscheinlicher als die Annahme eines unbeweisbaren Schöpfergottes. Denn wer hätte diesen geschaffen? Aber Du hast sicher einen eindeutigen Beweis dafür?
>Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Erde Milliarden von Jahren alt ist. - Behauptung Deinerseits. Du verwechselst (schon wieder!) Fakten und Beweise.
>Die letzten 13000 Jahre werden durch die Dendrochronologie ganz unwiderlegbar bewiesen... - Was nützen Dich 13.000 Jahre? Das reicht keinesfalls für eine Evolution!
>...damit sind die Kreationisten schon mal widerlegt. - Du hast offensichtlich ein Problem mit denen. Sonst würdest Du sie nicht andauernd erwähnen.
>Das Alter der Erde lässt sich ... zweifelsfrei ... bestimmen. - Falsch. Es fehlen vergleichbare Referenzen.
>...es gibt Indizienbeweise... - das sind leider keine empirischen Beweise.
>Glaubst Du jetzt eigentlich, dass es Atome gibt... - Habe ich das etwa bestritten?
>...wenn Du Belegstellen suchst, darfst Du natürlich nicht Kommentare wählen, die sich auf die bewiesene Evo beziehen... - Endlich kommen wir wieder zum Ursprung zurück: Der Evolutionsbeweis! Welche Evolution ist bewiesen?
>...die Abiogenese .. ist ... um ein Vielfaches wahrscheinlicher als die Annahme eines unbeweisbaren Schöpfergottes. - Für Dich vielleicht, für mich ist es umgekehrt.
>Denn wer hätte diesen [Schöpfergott] geschaffen? - Deine Frage geht von der irrigen Annahme aus, dass dieser Gott als Teil seiner Schöpfung ihren Gesetzmässigkeiten unterworfen wäre. Der Schöpfer steht grundsätzlich über seinem Werk. Keine Maschine kann intelligenter sein als ihr Erbauer.
valentin301 am 26. Juli 2009 11:35 Progo, erstens ….. wird die absolute Altersbestimmung nicht unglaubwürdiger, wenn Du sie immer wieder grundlos ablehnst. Dass Du mit Kreationisten kein Problem hast, freut mich, nur Du behauptest ja wie sie, dass die Erde in sechs buchstäblichen Tagen erschaffen wurde und dass Dinosaurier gleichzeitig mit Menschen gelebt haben.
Zweitens…… dass Du die Existenz von Atomen ohne empirischen Beweis, nur aus Indizien heraus nicht, bestreitest, freut mich ebenso. Das gleiche müsstest Du nur noch bei der Evolution schaffen. (Empirische Beweise, wie Du sie meinst, funktionieren bei den Atomen wegen ihrer räumlichen Dimension nicht, bei der Evolution wegen der langen Zeiträume).
Drittens ……. aus Nichts kommt Nichts, auch ein komplexer, intelligenter Schöpfer braucht einen Anfang. Die Abiogenese ist wesentlich wahrscheinlicher. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, Abiogenese und Evolution mit einem Glauben an Gott zu verbinden. Das wäre aber nicht der Gott Deiner Bibel.
2beers am 22. November 2009 20:07 @valentin301: Ich könnte jetzt ausgiebig von den Tücken der Altersbestimmung schreiben, von unbekannten Ausgangsmengen (normale radiometrische Messung), Probenunsicherheiten (Isochronenmethode), der 5000-Jahre-Schranke und dem 35000-Jahre-Problem (C14) oder nachweislichen Fehldatierungen (Hualalei etc.). Aber ich will mich hier damit begnügen, eine bekannte Allegorie anzuführen für die Unmöglichkeit einer Altersbestimmung der Erde mit heutigen Messmethoden: Wenn Du ein halbvolles Waschbecken und einen tröpfelnden Wasserhahn vorfindest, kannst Du mithilfe der Tropfgeschwindigkeit und des Volumens eines Wassertropfens berechnen, wie lange der Wasserhahn schon tropft, um das Becken halb gefüllt zu haben. Doch Du kannst nicht wissen, ob der Wasserhahn immer im selben Zeitintervall getropft hat. Und Du kannst auch nicht ausschließen, dass vor Dir jemand im Raum war, der den Wasserhahn für einige Zeit voll aufgedreht hat. Jedes Rechenergebnis ist also völlig spekulativ. Wenn Du Dich zu diesem Thema schlau machen willst, empfehle ich als Einstieg folgenden kurzen Videoausschnitt von Walter Veith: http://www.youtube.com/watch?v=yCWeGteA7XQ Ich traue Dir zu, dass Du zwischen dem von Dir verhassten, ehemaligen Professor für Zoologie und dem Inhalt seiner Aussagen differenzieren kannst.
.
Wer meint, sichere Rückschlüsse auf die Vergangenheit ziehen zu können, hat von Erkenntnistheorie keine Ahnung. Das gilt natürlich umso mehr, wenn besagte Vergangenheit angeblich schon Millionen oder gar Milliarden Jahre zurück liegt. Die Stichworte Erdalter und Beweis schließen sich daher gegenseitig aus. Ich bin verblüfft, das Du Dir darüber scheinbar nicht im Klaren bist.

Ja, es kann wirklich sein, daß alles, was es gibt, durch zufällige Verbindung entstanden ist.
Nein, es gibt keinerlei Notwendigkeit für die Annahme, daß jemand dies alles geschaffen haben sollte.
Da grundsätzlich gilt, daß derjenige, der die Existenz von etwas vorträgt, dies auch beweisen muß, ist davon auszugehen, daß es keinen Schöpfer gibt. (Man kann denknotwendigerweise nur die Existenz, nie aber die Nichtexistenz beweisen. Daher diese zwingende Beweislastverteilung.)
shagdalbran am 16. März 2008 18:31 Gute Argumente, sauber gedacht! DH
Shag d'Albran

Die unglaubliche Komplexität von allem (Universum, Zelle, Mensch, Tier, Pflanzen...) kann unmöglich durch Zufall (oder "natürliche Selektion") entstanden sein. Von Nichts kommt nichts.
Solche komplexen und eigentlich perfekten Dinge (z.B. der ideale Abstand der Erde zur Sonne, die optimale Zusammensetzung unserer Atemluft, die Naturgesetze) setzen Planung und somit einen sehr intelligenten Planer voraus.
Beispiel: Was ist komplizierter? Das menschliche Auge oder eine Kamera?
Eine Kamera hat zweifellos einen Konstrukteur, warum sollte dann unser weitaus komplizierteres Auge keinen Konstrukteur haben?
Fazit: "Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4)
sandrine43 am 17. März 2008 23:07 Ich finde Deine Antwort sehr gut und ich hab mir sofort Gedanken gemacht. Vielleicht sind wir "glaubensverwandt" ??
Teddylein am 17. März 2008 23:29 Gut möglich :-)
sandrine43 am 17. März 2008 23:34 Glaubs fast auch ..... Liebe Grüße!! Ich klatsch mal ne Runde.... grins
Yo, Schwestern!

das eine wie das andere ist unvorstellbar. was du aber davon glaubst, musst du selbst entscheiden.
Natürlich kann jeder selber entscheiden, was er glauben will. Aber sollte es mich nicht vielmehr interessieren, was die Wahrheit ist - und nicht, welches von beidem mir besser gefällt???
sandrine43 am 17. März 2008 23:17 Eine sehr guter Kommentar und überaus nachdenkenswert. Es gibt nur EINE WAHRHEIT und das nun auch in diesem Fall!
Vielleicht kann mir an dieser Stelle jemand erklären, wie die Kellerassel mit dem Eisbären verwandt sein soll? Das wäre nett. Ich meine diese Frage ernst, will nichts ins lächerliche ziehen.
Nun, der Eisbär lebt, und die Kellerassel auch, und beide bestehen auch Zellen, die Sauerstoff zum Leben brauchen, sie benötigen Nahrung usw., das sind schon etliche Gemeinsamkeiten, kleine Abweichungen machen dann die Art aus. Die Wissenschaft will beweisen, und kommt nur bis zur Evolution, aber sie kann nicht sagen, wieso es zur Evolution kommt, was der Anstoß dazu ist!
Ohmygod am 2. Oktober 2009 11:42 Google mal über "Stammbaum der Tiere" bzw. Phylogenese / Phylogenetik. Der Mensch hat einen gemeinsamen Vorfahren ("Ururur...oma + opa) mit dem Schimpansen in erdgeschichtlich jüngerer Vergangenheit. Dieser Vorfahr hat einen gemeinsamen Vorfahren mit dem Eisbären in fernerer Vergangenheit. Dieser Vorfahr hat einen gemeinsamen Vorfahren mit der Kellerassel in fernerer Vergangenheit... nur daß der Sprung von den Säugetieren gedanklich und zeitlich/erdegeschichtlich etwas größer ist und dazwischen viele weitere Abzweigungen liegen. Aber das ändert nichts am Wahrheitsgehalt. Die Stammbäume sind auf den Gemeinsamkeiten, nach denen Du suchst, aufgebaut, entsprechen also voll Deinem Anspruch. Und wenn Du Gemeinsamkeiten willst, schau Dir die Zellen an: Stoffwechsel, Zellkerne, DNA, Enzyme, etc. etc. Und demzufolge wirst Du auch erkennen, daß wir auch mit Pflanzen verwandt sind - aber nicht so stark wie mit der Kellerassel (denn die Pflanzenzellen enthalten z.B. Chloroplasten). Der Vorfahre liegt einfach nur weiter in der Vergangenheit.

Schöpfung - Gott hat eine wunderbare Welt erschaffen und uns, alles in der Natur passt zusammen wie Puzzleteile - einfach perfekt. Unser Leben ist ein Geschenk - unser Leben hat einen Sinn - und wir werden geliebt - wir müssen es nur erkennen :)
Zu welchem vernünftigen Zweck sollte sich jemand (ein von Menschen behaupteter Gott) so etwas erschaffen? Als Befriedigung des eigenen Ego? Als Spielwiese?
Die Geschichte des Universums und seine Entstehung ist logisch und rational erklärbar.
Zu empfehlen: Steven Weinberg: Die ersten drei Minuten, Piper ISBN 3-492-22478-4

Hallo Sandra, wenn dich diese Frage wirklich interessiert, kann ich dir nur raten, befasse dich damit, lies entsprechende Bücher und Texte der Kirchen und auch von Naturwissenschaftlern dazu. Hier wirst du nur alle möglichen Meinungen finden, aber bringen diese dich weiter? Mit dem Thema näher befassen kannst du dich z. B. hier: http://www.forum-grenzfragen.de
sandrine43 am 16. März 2008 17:46 Das ist nett von Dir. Ich danke Dir auch für Deinen rat. Ich hab meine Ansicht der dinge ja schon lange für mich klar. Aber es ist interessant zu sehen was allgemein die Meinung der Menschen ist. Wie die Frage: Gibt es Gott? - Die auch hier zu finden ist.
Auf jeden Fall! Du musst dir mal die Frage stellen: von wo kam die Materie? die kann doch nicht von irgendwo kommen!!! ich rate dir die folgende Seite: http://www.werner-gitt.de/down_deu.html Da sind pdf-files kannst dir ja durchlesen! Höchstinterresant und auch glaubwürdig!

Es gibt sehr viele Beweise, dass das Universum durch einen Schöpfer ins Dasein gekommen ist. Wohingegen die Evolutionstheorie immer noch eine unbewiesene Theorie ist. Ohne Fundament. Nur ein paar ganz wenige, aber interessante Punkte, die für eine Schöpfung sprechen findet man unter der Seite: http://www.religion-spirit.de/schoepfung-evolution.html
Ich nehme mal an, dass es hier im intelligent Design geht, den Versuch die Erklärung der Welt mit Gott als wissenschaftlich aussehen zu lassen. Fakt ist, dass man dabei nach Wegen gesucht hat, die Existenz eines Gottes scheinbar wissenschaftlich zu Belgen. Man geht also induktiv vor. Man nimmt an, dass Gott existiert und sucht Wege, dass zu begründen. Wissenschaftliche arbeiten gehen immer deduktiv vor. Dass heißt man sammelt Informationen, um anschließen daraus seine Schlüsse zu ziehen. Mit Wissenschaftlichkeit hat eine induktive Arbeitsweise nichts zu tun. Mir ist auch das Vorgehen aufgefallen, den heutigen Stand der Dinge zu nehmen und anschließen zurückzurechnen, wie unwarscheinlich dieser doch ist. Wendet man das gleiche System auf ein Kartenspiel( a 24 Karten ) an, dass man mischt und der Reihe nach runterspielt besteht nur eine verschwindent geringe Warscheinlichkeit, dieses zu wiederholen. Trotzdem ist es gerade passiert. Es handelt sich also um einen mathematischen Trick. So sehen im Grunde wohl alle Argumente von intelligent Design aus: Auf den ersten Blick sogar scheinbar wissenschaftlich logisch, im Grunde aber nur ein Trick. Wenn es wirklich einen intelligenten Schöpfter gab stellt sich mir noch die Frage, warum Arten ausgestorben sind ( das kann ja wohl niemand bestreiten ). Mit einem intelligenten Schöpfer ist eine Entwicklung ÜBERHAUPT NICHT NOTWENDIG! Erklährungsmöglichkeiten dafür wären, dass er gar nicht so intelligent ist, oder, dass ER nicht ist.

Möglich ist vieles! Kommt halt darauf an, was man glauben will!
Hier ist noch eine andere, sehr interessante Seite zum dem Thema:
Jemandem der unbedingt daran glauben will werde ich das auch nicht nehmen können. Dann finden sich nähmlich immer Ausflüchte, wenn man einfach nur lange genug danach sucht.
Zu RBMannheim: Prinzipiell ist ja alles möglich. Allerdings nicht gleich warscheinlich und unterschiedlich gut begründbar. Da eine Religion einen Menschen wesentlich prägt oder sogar bestimmt müsste sowas einfach besser begründet sein, als "mit nem ziemlich alten Buch."
Zu http://www.weristgott.info/de/fragen/frage-2.html: Und warum muss das unbedingt der christliche Gott sein ??? Die Frage, was ein solches Werkzeug ( Evolution ) über einen möglichen Gott aussagt bleibt weiterhin bestehen. Was ich daran gut finde ist, dass es sich nicht als wissenschaftliche Theorie verkaufen will.
Das Hauptproblem der Evolutionstheorie ist, dass sie immer davon ausgeht, dass Naturgesetze unveränderlich sind. Sind sie es nicht, dann geht jede Berechnung oder Theorie ins Leere. Nach meiner Meinung ist Gott nicht beweisbar, außer an seinen Werken. Wäre er beweisbar, dann könnten wir nicht seine Schöpfung sein. Wie sollten wir etwas größeres als wir selbst sind begreifen. Wenn ich Gott als Schöpfer betrachte, dann wird mir nur der Weg des Glaubens offen stehen.Wenn ich Evolutionist bin, dann muss ich glauben, dass ich zu jeder Erkenntnis fähig bin und alles durchschauen kann.Ich müsste also selbst so sein wie Gott.Sonst fehlt mir immer ein Detail im wissenschaftlichen Nachweis, welches ich wahrscheinlich nicht einmal bemerke.Das ich wirklich unbeschränkt klug bin, dazu fehlt mir nun wieder der Glaube.
An die Evolution muss man nicht "glauben".