Frage von cavalierking, 99

Welche Einstellung oder welches Objektiv brauche ich für schöne Fotos?

Ich habe eine Canon eos 100d und das 50mm 1.8 und mache meistens portrais von meinen Hunden. Ich mlchte am Liebsten einen unscharfen Hintergrund und am Besten auch Lightroom ! Ich habe genug Geld und könnte mir auch ein neues Objektiv kaufen, darf halt nicht zu teuer sein ! Wisst ihr welche Einstellungen ich nachen könnte oder welches Objektiv am Besten dafür geeignet ist. Auch würde ich gerne einen Lightroom haben weis aber gar nichts über Lightroom ob das ein Bearbeitungsprogramm ist oder ein Ding was man auf die Kamera macht aber ich weis was das Ergebniss davon ist und das finde ich schön habt ihr Tipps oder Empfehlungen ?

Antwort
von nextreme, 39

Zum Einen begib dich dahin wo Platz ist, also nach drausen. Fotos von irgendwas wo dahinter gleich ne Wand,Sofa,TV oder sonstwas steht ist meistens Schrott.

Dann geh auf die Knie und Fotografier auf des Hundes Augenhöhe.

Lad dir nen Schärfentieferechner zB CamCalc Free aufs Smartphone. Klick auf Depth of Field, stell bei Camera Format: Canon APS-C ein bei Focal Length: 50, bei F-Stop :2 bei Distance: 100 cm

Jetzt siehst Du unten das Du bei deinen eingestellten Werten also 50mm Brennweite, Blende 2.0 (1.8 gibt es hier leider nicht) und 1m Abstand zum Objekt eine Schärfentiefe von ca 2,7cm hast.

Wenn Du so zB einen Dackel frontal fotografierts und auf die Augen den Fokus setzt, ist nicht mal mehr die Nase scharf da die Nase nunmal länger als 2.7cm ist. 

Um den Hund maximal Freizustellen also dass er scharf ist und dahinter alles unscharf brauchst Du entweder die Maße deines Hundes oder Du probierst und gehst bei gleichen Einstellungen etwas zurück oder Du schliest die Blende deiner Kamera.

So sagt zB die App, dass wenn Du Distance 500cm wählst, dass die Schärfentiefe nun bei 70,8cm liegt. Jetzt wäre also ein Dackel komplett scharf.

 Möchtest Du lieber, das der Hund größer im Bild abgebildet wird, gehst du zb auf 250cm heran und änderst einfach die Blende auf f8 (bei der App heist sie F-Stop)

Hier sagt die App Schärfentiefe (Total) 71,1 cm und auch hier passt nun ein Dackel rein.

3. Möglichkeit Du bringst soviel wir möglich Entfernung zwischen den Hund und dem Hintergrund, auch das verändert die Unschärfe.


Kommentar von cavalierking ,

Vielen Dank deine Antwort war sehr Hilfreich ;)

Antwort
von metodrino, 42

Wenn du genug Geld hast empfehle ich ein Buch welches sich mit dem Thema Fotografie auseinandersetzt....

Erlerne die Grundlagen, höre auf mit Vollautomatikmodi zu fotografieren und wage dich an die Halbautomatik/Manuellen Modi. Dann bekommst du auch das gewünschte Ergebnis -

Von "Einstellungen vorkauen" halte ich in solchen Fällen wie deinem wenig, hier fehlt es an Wissen - da ist es Sinnvoller wenn du dieses erlernst. Sonst ist es das nächstemal Landschaftsfotografie wo nachgefragt wird welche Einstellung du nehmen sollst....

Lightroom Programm zur Bearbeitung von Bildern - in erster Linie von Bildern welche im RAW Format aufgenommen wurden...

Kommentar von cavalierking ,

Ja ich gehe bald in einen Fotokurs und ich fotografiere im Manuellen Modus aber welche Einstalmungen sind am besten 😊

Kommentar von metodrino ,

Probiere dich doch einfach aus. Wie gesagt, vorkauen von Einstellungen halte ich für falsch.

Du möchtest ein Bokeh, das hat etwas mit der Blende zu tun. Also sollte die Blende möglichst weit auf sein - bedeutet die Blendenzahl ist recht gering.

Du fotografierst Hunde, da sollte man auch auf die Belichtungszeit achten da Tiere sich gernmal bewegen. Die Zeit sollte also nicht zulange sein.

Jetzt noch ein Blick auf die Belichtungswaage und schon solltest du ein gefühl gehen in Welche Richtung die Einstellungen gehen müssen. Zur Kontrolle gern mal das Histogramm anschalten.

Iso kannst du für den Anfang auf auto lassen, außer du stellst später fest das die Bilder zu stark rauschen. (Ich kenne mich mit dem Rauschverhalten der 100D nicht aus,dürfte allerdings kaum Probleme geben wenn du nicht gerade im Keller fotografierst...)


Den eingebauten Blitz auch am besten mit Klebeband zukleben. Dieser wird am besten unter gar nicht benutzt!

Bei Lebewesen ohnehin aufpassen wohin ein (externer) Blitz gerichtet ist....

Ansonsten gilt halt einfach: probieren. Bei digitialer Fotografie ist das doch herrlich günstig. Kein teurer Film der verschwendet wird -

Antwort
von Skinman, 10

Lightroom kannst du auf Wikipedia und sonstwo nachlesen. Ich komm bisher prima ohne aus, weil es für die RAW-Daten meiner Kameras Codecs gibt, die man auch noch in Photoshop CS2 eingebunden bekommt. damit kann man fast alles direkt beim Öffnen der RAW-Dateien einstellen, was man sonst in Lightroom machen würde, und den Rest halt mit den normalen Photoshop-Funktionen. Und/oder PT-Lens.

Für eine möglichst hohe Ausbeute an Autofocus-Aufnahmen von in nicht allzu großer Entfernung herumtollenden Hunden würde ich es erst mal mit dem Canon EF-S 18-55mm 3.5-5.6 IS STM versuchen. Die Objektive mit STM-Antrieb sind angeblich speziell auf den Canon Hybrid-Autofocus ausgelegt.

Für Portraits mit unscharfem Hintergrund ist das 50er an der APS-Knipse schon ziemlich ideal, länger wäre mir vermutlich schon zu platt, weil man dann für formatfüllende Aufnahmen weiter weg bleiben muss. Versuch es halt mal mit manuellem Fokussieren und lege das Hauptmotiv dabei kurz vor die hintere Grenze der Schärfentiefe.

Soweit der Sucher beziehungsweie das Display dieser Kamera das halt zulassen... die sind halt auf Autofocus optimiert, und der wiederum ist alt darauf ausgelegt, genau "auf" das Hauptmotiv einzustellen. Dabei liegt dann aber 2/3 der Tiefenschärfe noch hinter dem Hauptmotiv.

Antwort
von bonsaiblogger, 14

Hallo,

eine Ausbildung zum Fotografen dauert 3 Jahre.
Da kannst du nicht erwarten, daß du auf deine Frage eine allumfassende Antwort bekommst. Die Antwort füllt mehrere Fachbücher.

Lerne erst einmal die Theorie.
Bücher, Kurse, Workshops sind ein erster Schritt.
Danach ist die Praxis ein wichtiger Lehrmeister.
Je nachdem wieviel Zeit du investiert, lernst du schnell oder bei geringer Lernbereichtschaft lernst du langsamer.

Der Begriff "Schöne Fotos" ist zu pauschal.
Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Das wird von Menschen unterschiedlich bewertet.

Ein paar Tipps für bessere Fotos gibt hier als gratis eBook:
http://www.blog-ueber-fotografie.de/kostenloses/kostenloses-fotografie-ebook-11-...

Besser Fotos müßen aber nicht schöner sein ;-)

Antwort
von alexbeckphoto, 32

aber welche Einstalmungen sind am besten

Wenn es eine "beste" Einstellung gäbe, dann müsste man ja an der Kamera nichts verstellen können und dann bräuchten Kameras auch nur eine Vor-Einstellung.

Man kann natürlich nicht sagen, welche Einstellung pauschal am Besten ist, denn das hängt von sehr vielen verschiedenen äusseren Faktoren ab, die natürlich immer wieder anders sind.

Kommentar von cavalierking ,

Ich hab ja aber gesagt was für fotos ich mache :D

Kommentar von metodrino ,

Trotzdem kennt niemand von uns die Lichtverhältnisse, die Entfernung zum Motiv oder in welcher Art Bewegung das Motiv ist....das entscheidet der Fotograf vor Ort - nicht zuletzt ist es auch eine Frage wie man das Bild letztlich gestalten möchte...

Kommentar von Tolgahan66 ,

Metodrino,Alex Beck..
Es gibt ein türkisches Sprichwort: wenn du ein Esel schminkst und schmückst, ist und bleibt es trotzdem ein Esel.

Worauf ich hinaus will: ihr könnt hier versuchen was ihr wollt, die Person wird es nicht verstehen. Deshalb macht euch nicht die Mühe überhaupt dieser Person etwas zu erklären! Wenn die Person lernen will, gibt es immer Arten zu lernen, z.B. Google!

Kommentar von cavalierking ,

Dein Ernst du stellst mich als dumm da?

Warum willst du wissen, dass ich dumm bin hätte ja sein klnnen dass du z.B Auf die Idee kommst mir Angworten wie: der Abstand zum Hintergrund ist wichtig oder die Brennweite ist entscheidend...

Kommentar von Tolgahan66 ,

Ich habe nicht behauptet dass du dumm bist, sondern dass du keine Erfahrung oder ausreichendes Wissen hast! Man kann hier versuchen was man will, du wirst es nicht wirklich verstehen.

Antwort
von Fragentierchen, 5

Meine erste Empfehlung an dich ist der Punkt. Dieser hilft dem Leser beim schnellen verstehen eines Textes ungemein.

Ich denke auch, dass du kein neues Objektiv brauchst, sondern einfach mal das Blende / Verschlusszeit / Iso System erlernen solltest. Denn wenn du mit dem 50mm f1.8 keinen unscharfen Hintergrund hin bekommst, dann machst du was falsch!

Lightroom ist ein RAW Converter. Wenn du nicht weiß was RAW ist und nicht im RAW Format fotografierst, nützt dir Lightroom auch nichts. Und wenn du damit anfängst, dann würde ich eh erstmal einen freien oder zumindest Kostenlosen Converter benutzen.

Geh ab besten erstmal auf Youtube und guck dir alle Videos zum Thema Blende, Bokeh und RAW an.

Antwort
von Airbus380, 23

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