Bin kürzlich fürs Schöffenamt ausgewählt worden. War nicht besonders begeistert. Nun lese ich auf der Rückseite, dass bestimmte Berufsgruppen ausscheiden. Das sind Ärzte,Apothker, Kinderkrankenschwestern,Hebammen u.s.w. Ich war sehr froh, da ich zu diesen gehöre. Aber verstanden habe ich es nicht. Es gibt doch Hunderte von Berufen, warum ausgerechnet die und andere nicht? Kann mir das einer erklären? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Antworten (4)
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waterlilieswaterlilies
Du bist berechtigt, das Schöffenamt abzulehnen (was man sonst nicht so einfach kann), wenn du zu einer solchen Berufsgruppe gehörst. Trotzdem kannst du das Amt annehmen, wenn du möchtest. Allerdings wird wohl vorausgesetzt, dass diese Berufsgruppen das Schöffenamt mit Arbeitszeiten und Bereitschaftsdiensten weniger gut vereinbaren können. Ich kenne eine Krankenschwester, die Jugendschöffin ist und der dieses Ehrenamt sehr gut gefällt.
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MacJohnMacJohn
Das sind Berufe, bei denen die Menschen schlecht abkömmlich sind. Und da man als Schöffe nicht seine Freizeit opfern soll, sind Heil- und Hilfsberufe ausgenommen.
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raubkatzeraubkatze
Ein Schöffe darf kein Vorwissen über die Personen haben, um die es geht. Das kann aber bei diesen Berufen durchaus der Fall sein. Er muß völlig frei urteilen können.
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HaazaHaaza
ich kann nur mutmaßen... also entweder ist es so, dass diese Berufsgruppen in Konflikt mit ihrer Schweigepflicht geraten (und daher auch über den Menschen über den sie Urteilen mehr wissen, als "normale" Schöffen ) oder sie sollen nicht in ihrer Berufsausübung gestört werden
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