hallo! wir hatten einen Schnellkomposter im Garten, der durch unser Vermieter entfernt wurde. Nun wollen die Hausbewohner ihn wieder haben und wir sollen für ihn nun zuständig sein. ABER: wie macht man das richtig? so wie ich gelesen habe geht es in etwa so; Zeugs oben rein, abwarten und wenn es unten soweit aussieht halt rausnehmen. (Meinungen variieren zwischen 9 Monaten und 2 Jahren)
Nun was ist mit Gartenabfall??? alle sagen rein damit. Nur das hatten wir früher und es verfaulte. ausserdem habe ich gelesen, dass ein Hauptbestandteil des Holzes (auch in dicke Stiele und so) sich ganz schlecht zersetzen lässt, man sollte es vermeiden: "und schwer bis nicht abbaubar sind Lignin, ein Holzbestandteil, sowie Wachse"
Mit Rasenschnitt las ich weiter fleißig; zuerst trocknen lassen. WIe denn? auf einem Haufen trocknet das genau so wenig... und alles auf dem Boden liegen lassen und nach 2 Tagen sammeln stelle ich mir lieber gar nicht vor...
Kann man das irgendwie auch ganz ohne Gartenabfälle machen? also nur mit rohem Küchenabfall?? was meint ihr????
Danke!
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:
Also ein Komposter ist in jedem Falle effizienter als eine teure Bio-Tonne. Der Kompost wird ja schließlich gute Humuserde. Die zu verteilen dürfte ja nicht schwer fallen. Wenn du selbst keinen Garten hast, vielleicht kennst du jemanden, der den Humus nimmt. Wenn du einen Komposter nimmst, empfehle ich dir zwei Stück von mittlerer Größe. Wénn der erste voll ist, bleibt der ca. 1 Jahr stehen und dann ist die Erde fertig. In der Zwischenzeit kann der zweite befüllt werden und so kannst du immer beide im Wechsel benutzen und hast trotzdem Platz für den ganzen Kram.
es ist hilfreich, hier in Schichten zu arbeiten. Du kannst deine rohen Küchenabfälle hier entsorgen, bestreust die dann mit Rasenschnitt,nur halt nicht 1/2 Meter dick, sonst passt ja nicht viel mehr rein.Wenn du den Rasenschnitt mit dem sich im Komposter befindlichen Abfall vermischst, kannst du mehr drauf tun. Du gibst hin und wieder mal etwas Laub und Erde auf den Kompost, auch Schnellkomposter draufstreuen. Verwelkte Blumensträuße, Topfpflanzen, alles außer Unkraut kann in den Komposter. Wenn du Blumen mit ganz langen Stielen hast, solltest du diese etwas zerkleinern und in den Komposter geben. Dann zersetzen sich diese besser. In einer Trockenperiode gieße ich hin und wieder einen Eimer Wasser drauf.Dünne Zweige in Schichten auf den Kompost sind gut, sorgen für bessere Durchlüftung. Faustregel: ALles kann drauf, nur auf Schichtung achten
ok, mal sehen, ob das bei uns so klappt! Danke für die viele Antworten! (An alle gerichtet!) ;o)
Hallo! Bei normalen Schnellkompostern muß das Ganze 1-2 x pro Jahr umsetzen.Rasenschnitt darf nur gut durchgemischt und sehr luftig aufgeschichtet werden.Das Geruchsproblem wird trotzdem auftreten - da der Kompoost direkt auf dem Boden aufliegt und somit nicht ordentlich von unten belüftet werden kann. Es gibt allerdings eine wirklich alternative zu den klassischen Schnellkomostern. Ich habe mir vor 3 Jahren einen Supercomp (siehe http://www.supercomp.info) geleistet. Kein Umsetzen des Komposts mehr. Ich werfe meinen ganzen Rasenschnitt, Biomüll und auch Speisereste aus der Küche sowie Abfälle aus dem Garten sowie es anfällt oben hinein. In ca. 3-6 Monaten je nach Jahresezeit habe ich einen verwendbaren Humus - teilweise nach 4-6 Wochen einen Rohkompost. Den Humus kann ich ganz einfach mit Schaufel aus der Lade entnehmen. Wenn ich mehr zu kompostieren habe gebe ich noch EM`s dazu. Mein Komposter riecht auch nicht.
Die Plastikkomposter nehm ich nicht, da kann zu wenig Luft dran. Wir bauen einen aus Holzlatten, 4 Pfosten in die Erde und ca. 1,5 cm Abstand zwischen den Brettern. Der Boden bleibt frei. Damit unten auch Luft dran kommt, verteile ich zuerst Äste und Reisig auf dem Boden, die verrotten nicht, dienen der Belüftung. Aber der Kompost muß auf die Erde, damit Würmer und andere Tiere ihre Arbeit tun können. Ich arbeite in Schichten, grobes Material schreddern wir. Beim mähen geben ich eine Lage Gras, dazwischen nicht so feine Gartenabfälle, Hornspäne, Urgesteinsmehl und dann wieder Gras etc. Grasschicht höchstens 5 cm. Das Urgesteinsmehl bindet evtl. Geruch und reichert mit Mineralien an. Ich gebe kein Unkraut rein, keine kranken Pflanzen, Küchenabfälle ausser Zitronen und Orangen. Keine Essensreste!!!!
Ab Herbst habe ich einen 2. Komposter und laß den andren ruhen. Im Frühling siebe ich den Kompost, was noch zu grob ist, mische ich in Nr. 2 unter. Den gesiebten Kompost lege ich im Frühling auf die Beete, einarbeiten tun das die Kleinlebewesen. Zum Glück habe ich diese ja nicht vergiftet mit Round-up. Schneckenkorn oder sonstigen Mist. Dafür helfen sie mir bei der Arbeit.
Den Kompost am besten unter einen (Holunder)Baum stellen, manchmal etwas giessen, auch verdünnte Jauche mag er gerne.
Bild/er:
nettes Bild! Danke ;o)

ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber die wurden bei uns jetzt auch abgeschafft, ausser man kann nachweisen, dass man das was dann aus dem kompost wird im eigenen garten verteilen kann. ab nächstes jahr bekommen wir dann eine biotonne.
bei uns soll die Biotonne abgeschafft werden (!!!!) und wir sollen den Bioabfall im Restmüll schmeißen. AUs dem Grund würden wir so gerne den Komposter wieder im Betrieb nehmen.
Gartenabfälle auch in den Kompost, keine gekochten, nur rohe Küchenabfälle, Äste schreddern oder kleinschneiden
ich will ja den Komposter nehmen, ich wüsste nur gerne WIE ich es dann handhaben soll, mit der Befüllung... Reichen BIOabfälle, oder MUSS auch Gartenabfall rein, und wenn ja, in welcher Form, denn bei uns hat das Gartenzeug immer angefangen zu schimmeln und so.
Müssen muss gar nichts. Es ist aber recht praktisch wenn zwischen den ganzen Bioabfällen eine dünne Lage Grasschnitt oder etwas Laub raufkommt. Zum Einen ist die Geruchsbelästigung bei null und zum anderen braucht der Kompost auch einige Gartenabfälle. Aber Vorschrift ist das nicht.