Frage von juneou 23.08.2012

schnelles internet auf dem land, aber wie?

  • Antwort von andereaas 25.08.2012

    Moin @juneou,

    LTE heißt bei euch das Zauberwort. Es ist der Nachfolger von UMTS. Hier die Infos:

    LTE (Long Term Evolution) ist der neue Standard für schnelles Internet über den Mobilfunk. Als konsequente Weiterentwicklung hin zu mehr Geschwindigkeit und Reichweite ebnet LTE den Weg für High-Speed-Breitband auch dort, wo DSL- und Kabel-Internet nicht ausreichend verfügbar ist, also z. B. in vielen ländlichen Regionen.
    LTE stellt damit erstmals eine echte Alternative zu DSL- und Kabel-Breitband dar – ohne Abstriche bei Leistung und Geschwindigkeit.

    Auszug aus der Internet Seite:

    http://www.lte-infoportal.de/

    Da bei dem LTE Ausbau es Pflicht war erst die kleinen Gemeinden ins LTE einzubinden, dürfte es es bei euch schon geben.

    Gruß,

    dergeier

  • Antwort von seppka 23.08.2012

    ist es möglich, zum beispiel eine unterschriftenaktion zu starten und bei der stadt einzureichen?

    Ja, natürlich ist das möglich. Aber ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Man sollte hier nicht gegen die Stadt agieren, sonder sie unterstützen. Hilfreich wäre für die Stadt sicherlich eine Übersichtstabelle, welche Haushalte im Dorf welchen Internet-Bedarf haben. Vielleicht sind ja auch ein paar Gewerbebetriebe dabei. Mit einer solchen Datengrundlage kann dann die Stadt besser Verhandlungen mit eventuellen Anbietern führen.

    ist es realistisch, dass bei einem dorf unserer größe da ein erfolg sein wird?

    Das wird man nicht so pauschal beantworten können, weil es sehr startk von den regionalen Umständen und Besonderheiten abhängt. In unserer Gegend konnten in ländlichen Gebieten mit einem regionalen Anbieter (zunächst Funklösung, dann Kupfer) gute Erfolge erzielt werden. Verhandlungen mit Telekom, Vodafone und Konsorten sind in der Regel aussichtslos.

    Übrigens sollte man sich mit dem Problem der unzureichenden Internetgeschwindigkeit nicht nur an die Stadt(verwaltung) bzw. den Bürgermeister wenden, sonder auch an alle örtlichen Fraktionen bzw. Parteien und Wählergruppen.

    es könnte ja per richtfunk oder glasfaser eine verbindung hergestellt werden.>

    Das sind in der Tat mögliche Techniken. Allerdings braucht es dazu auch jemanden, der das betreibt, also einen Provider. Der Stadt wird man das nicht zumuten können.

    Viele Grüße aus Niederbayern.

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