Frage von cocostoertchen, 51

Schnelle Hilfe bei Seitenstrangangina (Halsschmerzen) - Könnt ihr mir gute Haushaltstipps geben, damit ich das so schnell wie möglich loswerde?

Hallo Leute:)

Also letzte Woche Montag habe ich mir eine Erkältung eingefangen und hatte ein bisschen Schnupfen. Im laufe der Woche kam ein seltsames Gefühl im Hals hinzu. Am Samstag war der linke Seitenstrang geschwollen (Vor allem der Lymphknoten) und ich hatte Schluckbeschwerden, weil es bis in's Ohr zog. Typisch für eine Seitenstrangangina.

Habe allerdings kein Fieber, keine Gliederschmerzen u.s.w. mir geht es relativ gut und ich fühle mich recht fit. Bloß die Halschmerzen beeinträchtigen mich sehr, vor allem morgens und Nachts ist es besonders schlimm. Tagsüber sind die schmerzen nur schwach bis gar nicht vorhanden.

Heute hat sich die linke Seite im Hals gebessert, habe keine Schmerzen mehr. Allerdings geht es jetzt mit meiner rechten Seite los. Ich möchte verhindern, dass es zu einem langen Krankheitsverlauf wird!

Könnt ihr mir gute Haushaltstipps geben, damit ich den Mist so schnell wie möglich los werde?

Danke:)

Antwort
von belem3, 40

Wenn es wirklich eine echte Seitenstrangangina ist (Diagnose beim Arzt), dann wird dir jeder vernünftige Arzt Antibiotikum verschreiben - alles andere wäre fahrlässig.

Ansonsten hilft alles was die Speichelproduktion anregt, also saures Trinken und Essen - Eis, Bonbons lutschen, Cola trinken usw.

Kommentar von cocostoertchen ,

Ein guter Arzt muss nicht unbedingt bei einer (wie es scheint) schwachen Seitenstrangangina ein Antibiotikum verschreiben. Generell wird viel zu schnell mit Antibiotikum geholfen, als nötig. Ich habe schließlich kein Fieber und eine Besserung ist ebenfalls zu sehen! 

Ich habe auch eigentlich eher auf gute Haushaltsmittel gehofft..Das ich zu einem Arzt gehen kann ist mir durchaus bewusst. 

Danke trotzdem:)

Kommentar von belem3 ,

Sofern Bakterien definitiv im Spiel sind appeliere ich grundsätzlich für den Einsatz von gezieltem Antibiotikum - da die Gefahr von gefährlichen Sekundärinfektionen zu groß ist. Vorraussetzung ist eine gesicherte Diagnose.

Du hast Recht, daß Antibiotikum zu oft verschrieben wird. Das bezieht sich allerdings auf Situationen, denen eben keine eindeutige Diagnose vorrausgeht. Auf gut Glück wird beim gripalen Infekt ein Breitbandantibiotikum verschrieben, und bringt dadurch die Praxis Antibiotikum überhaupt zu verschreiben in Verruf.

Es wäre aber einfach fatal wegen dieser Erkentnis z.B. bei einer Lungenentzündung, Borreliose oder eben Seitenstrangangina darauf zu verzichten - Selbst wenn in vielen Fällen eine Selbstheilung in Aussicht wäre. Das Risiko Nebenwirkungen wegen einer unnötigen Gabe zu erleiden ist vernachlässigbar neben dem Risiko einer Verschleppung, die dann zu schwersten Komplikationen führen kann.

Kommentar von cocostoertchen ,

Gut, ich denke darüber nach da es mir schon um einiges besser geht. Danke :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community