Frage von AldiN 08.05.2012

Schmerzensgeld vom Arzt wegen Minderwärtiger Leistung?

  • Antwort von beamer05 08.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auch wenn du das nicht gerne lesen möchtest, das was 'emser' bereits angedeutet hat:

    Ein Arzt ging davon aus ("wurde gedacht"), daß ein Nerv eingeklemmt ist (Ischias?), nach 2 Jahren stellt ein anderer Arzt (mittels MRT-Befund) fest, daß ein Bandscheibenvorfall besteht.

    Nun, ein solcher Vorfall bewirkt häufig eine -mehr oder weniger ausgeprägte- "Einklemmung" der Rückenmarksnerven mit den entsprechenden Beschwerden (Schmerzen).

    es gibt darüberhinaus eine Versorgungsleitline "Kreuzschmerz", die ausdrücklich zunächst die konservative Behandlung von Kreuzschmerzen empfiehlt, und gerade NICHT die Durchführung von Röntgen- oder MRT-Untersuchungen.

    http://www.aerzteblatt.de/archiv/102934

    sonst wird sich immer darüber aufgeregt, daß die Ärzte zu viele Untersuchungen anordnen, weil die ja ihre Geräte ....

    Hintergrund ist u.a., daß unnötige Operationen vermieden werden können. Es gibt gute Untersuchungen, die zeigen, daß Patienten, die wg. Bandscheibenvorfällen operiert wurden, nach 1 Jahr genauso viele bzw. wenig Beschwerden haben, wie Pat., die bei gleich stark ausgeprägten Vorfällen "nur" konservativ behandelt wurden (z.B. Rückenschule, spezielle physiotherapeutische Übungen).

    Damit stellt sich die Frage, was der erste Arzt therapeutisch gegen die Rückenbeschwerden unternommen hat. Wurde eine Physiotherapie verordnet? Wurde irgendein bestimmtes Verhalten empfohlen?

    Du schreibst selbst, dass dieser Arzt "ständig untersucht" habe. Was hat er zu den Untersuchungen gesagt, welche Folgen hatten diese?

  • Antwort von emser 08.05.2012

    Also, die Diagnose: Ein Nerv ist eingeklemmt! OK! Was passiert beim Bandscheibenvorfall? Ein Nerv ist eingeklemmt! Also so falsch lag er gar nicht! ein MRT hätte er machen können, ok. (MRT= MagnetResonanzTherapie) Selbst wenn der erste Arzt ein MRT gemacht hätte, wäre die Frage Gewesen: WAS kommt danach? Hätte deine Mutter einer Bandscheiben-OP zugestimmt? Schmerzensgeld wegen falscher Leistung? Vergiss es! Eine Krähe hackt er anderen kein Auge aus! Und deine Mutter muss beweisen, dass sie falsch behandelt wurde. WURDE sie dass? Das ist die andere Frage! Warum ist sie zwei Jahre bei einem Arzt gewesen, von dem sie nicht überzeugt war?

  • Antwort von ErsterSchnee 08.05.2012

    Schwierig - denn man muß es beweisen können. Und das ist in so einem Fall fast unmöglich. Wie will sie nachweisen, daß sie mit einer anderen Behandlung gesund geblieben wäre?

  • Antwort von Anne778 08.05.2012

    Das kann deine mum vergessen , da kann sie sich schön einen teuren rechtsanwalt nehmen der auch nichts erreichen wird . Wenn deine mum mit seiner diagnose nicht zufrieden war hätte sie jeder zeit einen 2. rat einholen können also bringt das jetz auch nix mehr und der arzt hat ja die schmerzen auch nicht verschuldet .das währe ein teurer jahre langer rechtsstreit das soll sie sich ersparen

  • Antwort von Findelkind98 08.05.2012

    Da solltet Ihr Euch an den Bundespatientenbeauftragten wenden oder an einen Verein, der sich mit Ärztepfusch beschäftigt.

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