Frage von Chiara5109, 46

Schmerzensgeld nach Monate?

Hallo

letztes Jahr im September kam es leider zur einer Auseinandersetzung mit meinem Nachbar. Dieser greife mich an durch ein zurück schubsen fiel er auf den Boden. Letztes endlich ging das ganze vor Gericht und die Klage wurde fallen gelassen. Nun kommt et jetzt 7 Monate später mit einem Brief vom Anwalt ich möge seine Brille die er erst nach diesen Gerichtsverfahren gekauft hat bezahlen und zusätzlich 500 Euro Schmerzensgeld. Wie soll ich Verfahren ich dachte das ganze ist durch das Gericht bereits eingestellt worden?

Antwort
von FeeGoToCof, 26

Das erste Verfahren beinhaltete wohl nur die strafrechtliche Verfolgung.

Das jetzige Verfahren beschäftigt sich mit den privatrechtlichen Forderungen.

Antwort
von Lumpazi77, 23

NEIN, das Gerichtsverfahren hat festgelegt, dass Du nicht wegen Körperverletzung bestraft wirst. Das hat mit zivilen Ansprüchen nichts zu tun.

Du solltest zu einem Anwlt gehen !

Antwort
von Sigimike, 26

"Zurück an den Absender" :) 

Kommentar von Brandenburg ,

wobei ich bei der Fragestellung bzw. dem geschilderten Sachverhalt einen Widerspruch sehe: 

...Brille die er erst nach diesen Gerichtsverfahren gekauft hat bezahlen 

Heisst nach meinem Verständnis: Die Brille existierte weder VOR dem Gerichtsverfahren noch bei der eigentlichen Auseinandersetzung. Und somit kann die Brille gar nicht durch die körperl. Auseinandersetzung beschädigt worden sein. 

Für einen somit weder zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung noch zum Zeitpunkt des später folgenden Gerichtsverfahrens existenten Gegenstand Ersatzansprüche zu stellen: 

Allein dieser Fakt spricht wohl für sich (hier will wohl jemand per Gewalt Geld schlauchen) 

...und zusätzlich 500 Euro Schmerzensgeld

Persönlicher Rat: 

Hier sollte sich der Fragesteller mit seinem Anwalt kurzschließen und ggfs. in Erwägung ziehen, den Anspruchssteller u.a. wegen Vorgebung falscher Tatsachen, daraus resultierend ungerechtfertigte Stellung von Ansprüchen, Nötigung etc..

rechtlich anzugehen. Allein der m.E. klare Fakt mit der Brille spricht wohl für sich. 

Auch wäre m.E. klärungsbedürftig warum der gegnerische Anwalt beim widersprüchlichen Punkt mit der Brille seinen Mandanten nicht entspr. belehrte bzw. darauf hinwies. (manche Anwälte machen offenbar alles mit solange die Kohle stimmt) 

Auch sollte sich der Fragesteller mit seinem Anwalt dahingehend beraten, wer dessen Kosten übernimmt. 

M.E. wäre dafür der Antragssteller von ungerechtfertigten Ansprüchen zahlungspflichtig. Durch durch dessen erneutes Betreiben war der GF-Fragesteller gezwungen wiederum einen Anwalt einzuschalten. 

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