Frage von Johann242, 111

Schmeckt Lebertran tatsächlich so schlecht?

Ich esse sehr viel Bitterschokolade (70-90%). Lebertran wird ja von vielen immer als schrecklich schmeckend bezeichnet. Ich bin durch die Bitterschokolade aber einen gewissen Geschmack gewohnt. Ist Lebertran tatsächlich so ekelhaft oder habe ich durch die bitteren Vorerfahrungen durch die Schokolade ein anderes Geschmacksverhaltnis?

Könnt ihr ihn auch ohne gesundheitliche Notwendigkeit empfehlen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von sternenmeer57, 79

Ich nehm jeden Tag einen Eßlöffel. Man gewöhnt sich daran, einfach was hinterher trinken.

Antwort
von Spielwiesen, 50

Hallo Johann,

Deine Frage finde ich gut, denn Lebertran schmeckt vielen Menschen nicht so gut (außer vielleicht Eskimos). Seine Inhaltsstoffe sind aber Vitamin D- und gleichzeitig Omega 3-haltig und damit wichtig, um die Vitamin-D-Speicher aufzufüllen.

Mir hat mal ein älterer Mann einen klasse Trick verraten, wie man Lebertran erträglich machen kann: man nehme zwei Gläser und einen leckeren naturreinen Obstsaft, z.B. naturtrüben Apfelsaft, und gieße eins der Gläser halb voll und die gewünschte Dosis Lebertran dazu.

Dann - am besten über einer Spüle wegen der Spritzer - aus einer gewissen Höhe alles in das andere Glas umgießen und immer wieder zurück, hin und her, 15 mal. Dabei werden die Öltröpfchen immer kleiner, fast homogen, und dann kann man das Öl-Saftgemisch gut trinken und es schmeckt eher wie Saft. Diese Kur solle man 30 Tage lang machen, um den Vit. D-Speicher aufzufüllen. Dieser Mann hat danach seine schlimmen Arthrose-Schmerzen wegbekommen - er konnte vorher morgens vor Schmerzen kaum noch aufstehen. Es geht wirklich toll, ich habe es selbst mit einer Fl. Lebertranöl gemacht.

Inzwischen habe ich aber zum Glück das San Omega Öl Total flüssig gefunden, das ich vorziehe, da es ganz gut zitronig schmeckt und sogar zur Salatsoße verwendet werden kann (www.sanomega.de/fischoel) - und besonders wichtig: da sind die erforderlichen Omega-3-Fette im richtigen Verhältnis enthalten (PZN: 11132650). Die Erfahrungsberichte der Anwender sprechen Bände - ich gehöre dazu, siehe Bericht über meine Mutter, von Anne 2015:  www.sanomega.de/erfahrungsberichte/.

Außerdem ist vielen Menschen der wichtige Zusammenhang nicht bekannt, dass zeitgleich mit Vit. D das Vitamin K2 zugeführt werden muss, da nur so die Blutgefäße geschützt werden und das durch Vit. D auch verstärkt verfügbare freiwerdende Kalzium in die Knochen geleitet (und nicht in den Blutgefäßen abgelagert) wird. Selbst Ärzte wissen über diesen Zusammenhang oft nicht Bescheid, da das in deren Ausbildung nicht gelehrt wurde und es sich hier um Forschungsergebnisse handelt, die zwar existieren, aber nicht publik gemacht wurden. Nachzulesen im Buch 'Vitamin K2 und das Kalzium-Paradoxon' - ein echter Krimi! --> info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/natuerliches-heilen/redaktion/vitamin-k2-und-das-calcium-paradoxon.html. Noch mehr darüber gibts unter dem Stichwort 'Vitamin K2' beim zentrum-der-gesundheit.de.

Ich hab etwas 'ausgeholt', da es wichtige Zusammenhänge sind, hoffe aber, dass du vielleicht einen neuen Ansatz hast und ich dir helfen konnte.

Liebe Grüße

Kommentar von Pangaea ,

Der Kopp-Verlag ist bekannt für unseriöse Bücher mit pseudowissenschaftlichem Unfug. Und "Zentrum der Gesundheit" ist eine Verkaufsseite für überteuerte Nahrungsergänzungsmittel,  auch hier ist kein Verlass auf irgendeine der Aussagen. Die dienen dem Profit.

"Forschungsergebnisse, die zwar existieren, aber nicht publik gemacht wurden", wenn ich das schon höre! Man kann heutzutage Forschungsergebnisse nicht geheim halten. Alles und jedes wird veröffentlicht, auch der größte Schrott.

Wenn Forschungsergebnisse der wissenschaftlichen Überprüfung standhalten, setzen sie sich durch.

Kommentar von Spielwiesen ,

Nein, Pangaea, Widerspruch!
Du musst mal genauer hinschauen, bevor du mit solchen k.o.-Argumenten wertvolle Informationsquellen abwürgst! Aber du darfst auch gern dieses Wissen ignorieren, wenn es dir persönlich gut tut!

'Schrott' sind vielleicht die Forschungsergebnisse, wie du sie kennst. Mein Hinweis zielte auf eine verlässliche Stelle, wo man solche Informationen überhaupt findet - denn die Straßen sind damit nicht gepflastert. Daher das Zentrum der Gesundheit, der genialen Informationsplattform, wo du fundiertes Gesundheitswissen findest, das nicht von Halbwissen und aufgeschnappten Mainstream-Informationen geprägt ist - da blickt man dann klar durch!

Und nochmal: Die verkaufen nichts! Dort sitzen Fachleute, die dir einen klaren Einblick in Hintergründe verschaffen. Gratis bzw. gegen Spende! Die Hinweise auf entsprechende Produkte stammen - wie bei anderen werbefinanzierten Webseiten auch - vom Anbieter dieser Produkte.
Das bisschen Werbung ist sehr dezent, wenn man mit anderen Marktschreiern vergleicht.

Es zwingt dich ja auh niemand, diese Produkte zu kaufen.

So, und der Kopp-Verlag hat ausgezeichnete medizinische Buchtitel, mit denen man hinter die Kulissen schauen kann. NUR darum geht es hier. Aber auch hier zwingt dich niemand, hinter irgendwelche Kulissen zu schauen - du kannst für dich gern entscheiden, alles zu glauben, was man dir über schulmedizinische Behandlungsweisen und Studien erzählt. Wenn dir die Informationen ausreichen - wunderbar für dich! Aber werte die Informationen aus der anderen Richtung doch nicht einfach so ab, denn es gibt Leute, die sich sehr wohl kritisch damit auseinandersetzen - ganz einfach, weil sie gesundheitliche Probleme haben, bei denen die von Ärzten verordneten Mittel nicht helfen bzw. nur die Symptome abwürgen. Für diese Menschen muss es doch auch eine Perspektive geben - und die gibt es ja zum Glück auch - sofern man davon erfährt.

Und zu wissenschaftlichen Studien: wenn es um Mittel geht, an denen die Industrie nicht viel verdient, weil alle gleich gesund und langlebig würden - ja glaubst du im Ernst, dass solche Mittel publik gemacht werden? Niemand hätte ein Interesse daran!
Im Gegenteil werden oft Studien publik gemacht, deren Auftraggeber die Medikamentenhersteller selbst waren - rate mal, mit welchen Resultaten. Wir sind aber all frei und dürfen unsere Informationsquellen selbst auswählen.

Kennst du das Beispiel von Vitamin C?
Linus Pauling hat damit 1954 den Nobelpreis gewonnen, aber ganz viele wertvolle Erkenntnisse der anschließenden Feldforschungen kamen überhaupt nicht an die Öffentlichkeit. Das kannst du gern nachlesen in dem Buch 'Heilung des Unheilbaren' von Thomas E. Levy (übersetzt aus dem Amerikanischen, Original 'Curing the Incurable' und auf Deutsch veröffentlich bei - na, wem wohl?

Es ist ja traurig, dass man hier verlegerischen Mut mitbringen muss, um ein Buch im Deutschen herauszubringen, das auf dem amerikanischen Markt ganz normal publiziert wurde). Weitere Infos: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/heilung-des-unheilbaren-vitamin-c-die-...

Ich wünsche dir mit meinem langen Kommentar, dass du zu einer differenzierteren Sichtweise findest!

Antwort
von putzfee1, 45

Lebertran kann man nicht im Mindesten mit Bitterschokolade vergleichen. Der Lebertran schmeckt nämlich nicht bitter, sondern (wie der Name schon sagt) tranig. Das ist ein Geschmack, den man beim besten Willen nicht erklären kann. Aber ich kenne keinen Menschen, dem Lebertran schmeckt.

Wir mussten den als Kinder immer nehmen und es schüttelt mich noch heute, wenn ich an den Geschmack denke. Und das, obwohl ich ganz sicher nicht pingelig bin, was Essen angeht.

Was genau willst du denn durch die Einnahme von Lebertran erreichen?

Kommentar von Johann242 ,

Tja, ich kenne Personen, denen das schmeckt.

Erreichen will ich nur eine Prophylaxe der Rachitis und die allgemein gesund wirkende Formel von Lebertran (Vitamin D und A etc.)

Kommentar von Pangaea ,

Vitamin D kannst du in Form von absolut geschmacksneutralen Tabletten/Kapseln zu dir nehmen, die bekommst du in jedem Drogeriemarkt.

Und Vitamin A muss man nicht substituieren. Im Gegenteil, Vitamin A kann man überdosieren, und schwangeren Frauen wird zum Beispiel ganz vom Verzehr von Leber abgeraten.

Iss reichlich Gemüse, das enthält beta-Carotin. Daraus baut sich der Körper so viel Vitamin A, wie er braucht.

Antwort
von GunnarPetite, 55

Bei allen Überlegungen über den Geschmack solltest du einen anderen Aspekt nicht aus den Augen verlieren. Leider hat heutzutage der Lebertran nicht nur gesunde Effekte. Denn wie der Name sagt, wird er aus dem Entgiftungsorgan der Tiere - der Leber - gewonnen. Und bei der heutigen Schadstoffbelastung der Weltmeere ist es sehr wahrscheinlich, dass du damit einen ordentlichen Schadstoffcocktail zu dir nimmst.

Kommentar von Johann242 ,

Gut fermentierter Lebertran kostet für 250ml etwa 40€, da sollte schon etwas hinterstecken, oder?

Kommentar von GunnarPetite ,

Richtig, dabei sollte man beim Kauf also auf jeden Fall achten.

Antwort
von Grillfee, 31

Hallo Lebertran lecker mmh .Habe den als kind geliebt meine Mutter muste die Tube immer verstecken.Es gab früher den durchsichtigen Lebertran und einen weißen Lebertran.Der weiße war der beste .

Antwort
von lsfarmer, 53

Also ich würde, wenn derhaupt zu einer Einnahme in Maßen raten, da man durch den damals obligatorischen Esslöffel voll seinen Körper mit Stoffen zuschüttet, die zum Großteil im Urin landen und die Nieren Beanspruchen.

Eine Tagesdosis nach heutigen Tests liegt bei 10-15 Tropfen.

Am empfehlenswertesten wären da Fischölkapseln.

Kommentar von Johann242 ,

Heute schütten wir unseren Körper mit anderen, weitaus gefährlicheren, Dingen zu ...

Kommentar von sternenmeer57 ,

Laut Gebrauchsanweisung ein Eßlöffel.

Kommentar von Johann242 ,

Welchen kannst du empfehlen?

Kommentar von sternenmeer57 ,

Henry Lamotte Lebertran

Kommentar von Johann242 ,

Ist das reiner (100%iger) Lebertran oder sind dort Geschmacksverstärker, Aromen oder oder oder drin?

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