Frage von Caballero14, 89

Schlimme daten im Kopf was dagegen tun?

Es gibt viele daten vor denen ich immer angst habe da an diesen tagen -für mich- sehr schlimme Dinge passiert sind meine -ach so tolle- Therapeutin sagt ich soll die daten einfach vergessen und mein JA sagt es ist gut sich daten merken zu können oder ein flucht und bei mir ist es eindeutig ein fluch da ich mir NUR die daten merken kann wo schlimmes passiert ist durch meine psyche kann ich mir im mom. Nichts mehr merken da die welt und die zeit nur noch an mir "vorbei rennen" und ich 24 h am tag nur wie gelähmt da sitz/lieg aber die Vergangenheit ist immer in meinen kopf und jedes einzelne datum welche Menschen an den Geschehnissen beteiligt waren was sie zu mir gesagt haben qas sie taten und wie alles ablief egal ob es 7 jahre oder 1 jahr her ist in meinem kopf sind immer noch die stimmen und jedes einzelne wort ich kann die daten/ereignisse einfach nicht vergessen die bilder laufen immer wieder vor meinen augen ab... und ablenken kann ich mich in den Situationen schon erstrecht nicht und diesen monat sind noch fünf tage die mir seeehr schwer fallen werden ich schieb die ganze zeit panik So ist es auch schon schwierig weil ich immer wieder daran denken musste ich kann nicht mehr richtig denken mir fehlt die kraft dazu... meine Therapeutin weiß zwar nur von zwei Ereignissen (weil sie es mal mitbekommen hat) aber sonst hat sie nur Vermutungen da ich nichts sage... ich sollte ja eig in ne spezialklinik (unter anderem auch) traumaterapie (wegen verschiedenen sachen)machen bin aber nicht bereit darüber zu reden (da ich zu oft von Erwachsenen und vorallem von psychologen hintergangen wurde und von einer mal erpresst... und ich immer angst habe über mich etwas preis zu geben weil es dann Konsequenzen geben wird) und wegen anderen dingen soll ich da auch noch hin blabla... (vertrauen aufbauen hat nach neun monaten geschlossen und stationär auch nicht funktioniert genausobwenig wie nach drei einhalb monaten oder vier monaten und ich habe keine einzige Vertrauensperson da ich es nicht zulasse) meine Therapeutin sagt dass ich nach spätestens drei Wochen eh wieder rausfliegen werde (spezialklinik) da ich das immer und überall bewiesen habe und ich ihr das immer wieder gesagt habe... und sie hat die Hoffnung mittlerweile auch schon aufgegeben...

Hört sich jetzt nicht dramatisch an aber es ist wirklich krass schlimm für mich...

Ja zur frage weiß jemand was ich jetzt tun soll das ich die daten so gut wie norme leute jeden tag rumbekomme bis jetzt ist mein kopf zerbrochen und ich weiß einfach nicht mehr weiter...

Bin um jede Antwort froh...

Danke an die die sich den ewigen text durchgelesen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mucker, 16

Ja – man kann selbst was gegen die schlimmen Daten im Kopf tun - denn der Kopf gehört dir und für den bist du selbst verantwortlich und kein anderer !

1. Du schreibst z.B., dass es bestimmte Daten gibt, die dir Angst machen, weil an diesen Tagen sehr schlimme Dinge passiert sind, die du offenbar nicht vergessen kannst. Die Therapeutin sagt nun: „Vergiss die Daten einfach !“ Das ist dir aber nicht möglich, weil dein JA sagt: „Merke dir die Daten – das ist gut so.“

Um das nachvollziehen und beurteilen und dir einen Rat geben zu können, ist es für jemand, der dir helfen will dann natürlich wichtig, was da genau passiert ist und was genau mit mein JA gemeint ist.

2. Du schreibst weiter, dass dein Tag darin besteht, wie gelähmt herum zu sitzen oder zu liegen und über die Vergangenheit nachzudenken bzw. zu grübeln. Dabei denkst du an die Geschehnisse, die dich belasten, und an die Personen, die daran beteiligt waren. Und du hast auch nicht vergessen, was diese Personen zu dir gesagt und was sie dir getan haben. Und die Bilder laufen immer wieder vor deinen Augen ab.

Die Fragen, die sich ein neutraler Beobachter der einn professioneller Helfer  stellt, sind dann natürlich folgende:

Warum sitzt und liegt er den ganzen Tag herum ? Warum rafft er sich nicht mal auf und geht raus, spazieren, in die Natur oder in die Stadt oder macht Sport, damit der Körper nicht immer schwächer wird ? Warum geht er so nachlässig und fahrlässig mit seinem Körper um ? Weiss er nicht, dass der Körper dringend Bewegung, Sauerstoff und Licht braucht, um gesund zu bleiben ?

3. Und dann schreibst du, dass du dich nicht ablenken kannst und dass du immer wieder daran denken musst.

Dazu ist folgendes zu sagen: Du musst überhaupt nichts !

Aber wenn du dir weiterhin einredest, dass du etwas nicht kannst oder etwas musst – und das auch noch glaubst – dann blockierst du selbst deine Heilung und die konstruktive Verarbeitung deiner Gedanken. Hier hat dich dein innerer Schweinehund fest im Griff.

Da kann ich nur raten: Wehr dich und befreie dich aus seinen Klauen, denn der will dir nichts Gutes und führt dich in die Irre ! Erinnere dich an deine positiven Gedanken, Erlebnisse und Kräfte. An deine Wehrhaftigkeit, die ursprünglich mal da war. Aktivier sie wieder. Sie ist nur etwas verschüttet.

4. Deine Therapeutin weiss nur von 2 Ereignissen. Die anderen enthälst du ihr vor. Warum eigentlich? Willst du die belastenden Ereignisse loswerden oder lieber behalten und in Selbstmitleid versinken ?

Dazu folgendes:
Ohne Vertrauen geht es nicht. Leg einfach alles auf den Tisch.

Wenn ein Patient nicht will und nicht mit offenen Karten spielt, kann man ihm oder ihr nicht helfen. Was hast du zu verlieren, wenn du alles auf den Tisch legst ? Gar nichts. Im Gegenteil – je öfter du darüber redest, desto eher wirst du es los. Es muss raus aus dem Kopf, damit da wieder Platz ist für anderes.

Wir sind selbst verantwortlich für den Umgang mit uns selbst, insbesondere auch für den Umgang mit unseren Gedanken. Und dein Umgang mit deinen Gedanken ist einfach völlig uncool und selbstzerstörerisch.

Solange du deine Gedanken hin und her wendest, kommst du keinen Schritt voran. Der Geist, die Psyche ist wie ein Garten. Da muss man auch mal Unkraut ausrupfen, damit da wieder schöne Pflanzen wachsen können.

Überwinde einfach deine Angst, etwas von dir preiszugeben und du wirst mit den Therapeuten garantiert bessere Erfahrungen machen. Denn bisher erleben sie dich nur als Verweigerer als Verstockten, der sich nicht helfen lassen will. Und mit so einem kann man nun mal nichts anfangen.

Und dass das kein Mensch versteht, wenn jemand am Verhungern ist und kein Brot bzw. Hilfe annehmen will – ist doch wohl klar – oder ?

Und auch hier gilt: So wie man in den Wald hinein ruft – so schallt es heraus.

Nun ruf doch mal kräftig in den Wald (die Therapeuten) – sonst wirst du nie erfahren und erleben, wie sie dir helfen können.

Alles Gute !

Kommentar von Caballero14 ,

wow der text ist wirklich gut und hat ein wenig die aigen geöffnet!! ich danke Ihnen!! ich werde wahrscheinlich ein paar Risiken in kauf nehmen müssen um alles hinter mir lassen zu können heute ist wieder so ein ein datum blabla -.- heute hab ich wieder n termin bei meiner Therapeutin ma schaun was so gelaber wird aber auf jedenfall noch mal ein FETTES DANKE <3

Kommentar von Mucker ,

Wir duzen uns hier alle. Egal ob jemand Lehrer,  Prof. oder Dr. ist oder Schüler.  Das spielt hier keine Rolle. Es gibt einige hier, die gerne helfen wollen und sich auch gut auskennen. Das sollte man einfach nutzen.

Viele Mitmenschen haben von Therapeuten ein falsches Bild. In einigen Filmen kommen sie nicht gut rüber. Natürlich kann es auch Unterschiede geben. Aber i.d.R. haben sie eine positive Einstellung zum Menschen und ihren Klientenu nd können aufgrund ihrer sehr langen, guten und teuren Ausbildung, die oft über 1o Jahre beträgt, und ihrer Erfahrung  Menschen auch effektiv helfen.

Voraussetzung dafür ist aber, dass man selbst erkennt, wo man vllt. auf dem Holzweg sein könnte und sich auch helfen lassen will.

Erst dann kann der Heilungsprozess beginnen.

Ein negatives Bild von Therapeuten steht dem immer im Weg.

Und auch der Heilungsprozess ist nicht einfach zu bewältigen, xda der Therapeut es mit den (unbewussten) Widerständen des Klienten zu tun hat und der Klient es auch noch  mit dem eigenen inneren Schweinehund.

Es wird also nicht einfach werden,. Aber wenn es besser werden soll, muss man da durch.

Deshalb rate ich zu Vertrauen und Mitarbeiten. Dann klappt es am ehesten. Und dran denken: Der Feind sitzt i.d.R. in uns selbst. Wir müssen den selbst erkennen und selbst überwinden. Dabei wird uns der/die Therapeut/in helfen.

Danke für den Stern.

Alles Gute !

Antwort
von Turbomann, 17

@ Caballero14

Habe erst jetzt diese Frage gesehen.

Was erwartest du, wenn du dich nicht einmal einem Therapeuten anvertraust?

Deine Therapeutin hat recht, du solltest die alten Daten vergessen sie bringen dich nicht weiter. Im Gegenteil, sie blockieren dich nach vorne zu schauen.

Kannst du zu den Daten der Vergangenheit zurück und alles ändern? NEIN, das kann niemand.

Wolltest du dahin zurückgehen und alles nochmal durchmachen?

Es ist ja nicht schlecht, wenn man zur Bewältigung kurz in die Vergangenheit  zurückgeht, um herauszufinden, warum manches bei dir schief gelaufen ist.

Aber irgend wann musst auch du dich der Gegenwart stellen und dich mal von der Vergangenheit abnabeln. Die Zukunft ist wichtig und jeder Rückblick ist ein Stillstand.

Solange du dich nicht öffnest und alle Schubladen mal öffnest, die du noch verschlossen hast, solange wird kein Therapeut der Welt dir helfen können.

Solange DU nicht willst, sind leider auch teure Therapien rausgeschmissenes Geld, denn wenn du als Patient nicht mitarbeitest, dann ist irgendwann mal jeder Therapeut mal am Ende. Das bedeute für dich, dass du auch beratungsresistenz wärst.

Versuche einfach mitzuarbeten und dich zu öffnen, nur dann kannst du Fortschritte machen und nicht aus Angst dichtmachen, damit kommt du und alle dir helfen wollen. nicht weiter.

Eine Therapie kann schmerzhaft sein und genau dafür ist sie da, damit du mal deinen Panzer den du um dich aufgebaut hast, einreisst. Na und?, dann gibt es mal für kurze Zeit Tränen, aber dann kannst du dich auf die Zukunft konzentrieren. Sonst wirst du dich weiterhin im Kreis drehen.

Eine Therapie hilft, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und bietet dir eine neue Perspektive und neue Weg.

Viel Glück

Kommentar von Caballero14 ,

ja aus den gründen kommt man dann eben immer wieder geschlossen wird fixiert wird weiterhin iwo geschlossen untergebracht weil man einen anderen willen hat was den "norm" entspricht?! ich kann mich einfach nicht öffnen da ich 0 vertrauen zu iwem hab ich komme mit menschen (und mit mir schon gar) nicht mehr klar meine Therapeutin sagt auch immer so ähnlich "du musst mit der vegabgeheit abschliesen und die Gegenwart leben zu können und die für deine Zukunft unterstützen wir dich" oder iwie immer so ich kann mich nicht öffnen da ich eben die zu große angst habe vor bdem was dann kommt Polizei wieder klinik... das darf nicht passieren da ich schon (bin zwar gabz deutsch aber das is ja auch egal) seit 2013 eine schande für meine familie bin und ich in meinem ganzen "leben" immer die starke sein musste und nie schwäche zeigen durfte und jeder dreht sich mit mir im kreis dadurch zähle ich schon als untherapiebar und meine krankenkasse hasst mich schon aber danke durch solche antworten bringt man mich trz. immer kurz zum nachdenken...

Antwort
von Sorrisoo, 51

Das ist so eine Art zwangsverhalten. Es kann durchaus sein, dass es Dir irgendwann so über den Kopf wächst, dass Du Dich nicht mehr damit beschäftigen magst. Oder merkst, dass es keinen Sinn macht. Dann bist Du geheilt.  

Kommentar von Caballero14 ,

ich glaub es ist mir schon so über den kopf gestiegen deshalb kann ich gar nicht mehr denken aber in den bestimmten Situationen kommt es einfach wieder hoch...

Kommentar von Sorrisoo ,

Das begreife und verstehe ich. Und dennoch kann es verschwinden wie es kam. Das wünsche ich Dir von Herzen.

Kommentar von Caballero14 ,

Danke.

Antwort
von user8787, 33

Deine Therapeutin hat dir direkt gesagt das sie die Hoffung aufgegeben hat? 

Wenn ja solltest du dir eine/ en neue/n Therapeut/ in suchen.

Sry, aber so ein Verhalten fände ich, wenn so passiert, sehr unangemessen und unprofessionell. 

Selbsthilfegruppen fände ich auch ne gute Idee....

Alles Gute dir. 

Kommentar von Caballero14 ,

Ja hat sie wobei ich sie verstehen kann weils jeder aufgegen hat egal wo ich war... ich muss dort zwandmäßig hin... naja vlt probiere ichs ja trz. mal und wenn ich anfangs nurbdumm da sitze Danke

Kommentar von user8787 ,

Wichtig ist das dich einlässt, das willst und bereit bist dich zu öffnen. 

Ich erlabe mir mal offen zu sein. Ich bin seit 2007 in Trauma Therapie, das ist ein Datum das mein Leben von Grund auf verändert hat. 

Das kann man nich einfach löschen, das muss man bearbeiten und lernen damit zu leben. 

Dieser Prozeß kann sehr, sehr lange dauern und gehört in die Hände von Spezialisten. Es kommt immer wieder zu Rückfällen,mdas ist ok, wir sind Menschen und Dinge sind nicht einfach so aus dem Gehirn zu löschen. 

Evtl. kann dir ein spezieller Trauma Therapeut helfen, diese Ausbildung ist nicht Standart, das heißt es gibt nich viele davon. 

Kommentar von Caballero14 ,

Das Problem is ja eben noch das ich "mich" wegen dem vertrauen und angst vor den Konsequenzen "nicht öffne" und mich auf soetwas einlassen kann egal was ist... wenn ichs will kann ichs trz. nicht da die angst zu groß ist... deshalb werde ich früher oder später von jedem abgeschoben und als untherapierbar "abgestempelt" aber iwo muss ich immer angebunden sein da es ne auflage ist... hat es bei Ihnen mittlerweile einwenig etwas gebracht? wissen Sie evtl. wo es so trauma Spezialisten gibt? hätten Sie evtl. einen tipp was ich an den fünf Tagen diesen monat machen soll...?

Kommentar von user8787 ,

Um einen Trauma Therapeuten zu finden müsstest du dich mit deiner Versicherung kurzschließen.

Nun, ich...besser gesagt er und ich, wir arbeiten noch daran. Wie gesagt, für sowas gibt es keine Zeitfenster. Die Rückfälle kosten immer viel Kraft. 

Wichtig ist das du nicht aufgibst. Trauma Therapie ist harte Arbeit, für beide Seiten. 

Nur Mut. 

Kommentar von Caballero14 ,

oke die hassen mich eh schon ._. dann wünsche ich Ihnen auch weiterhin viel kraft und alles gute!! oke iwie muss ichs ja wieder rumbekommen.

Kommentar von Turbomann ,

@ Silver72

Ich sehe das etwas anders als du. Wenn sich ein Patient in einer Therapie nie öffnet, dann sind doch jedem Therapeuten die Hände gebunden.

Kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Therapeut einfach so die Äußerung macht, dass er die Hoffnung aufgibt. Wenn das bei jedem Therapeuten so ist, dann rennt der Patien von einem zum anderen, quasi wird durchgereicht und abgeschoben.

Vielleicht könnte ein Trauma - Therapeut helfen, aber hier gibt es auch Schwarze Schafe  und ich hoffe, Fragesteller findet den richtigen.

Kommentar von user8787 ,

Klar, deshalb schrieb ich aucg das es harte Arbeit für BEIDE Seiten  ist.

Psychtherapie ist auf die Mitarbeit der Patienten angewiesen, anders kann so ein Konzept nicht funktionieren. 

Antwort
von blankenberg, 41

Es ist sehr schwierig Dir Rat zu geben. Suche vielleicht mal eine Selbsthilfegruppe in der Du Dich austauschen kannst.

Ich denke dann bist Du nicht so allein mit dem Problem.

Alles Gute für Dich.

Kommentar von Caballero14 ,

Oke danke auch für den tipp gruppen therapie oder gruppensitzungen sprich shg sollten für mich nicht sein da es schon wieder zu viel ist laut Therapeut und vor anderen zu reden (erstrecht über mich oder meine probleme) geht iwie gar nicht da kann leider sitzen wer will... :(

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