Frage von jackelin 17.04.2009

schleimbeutelentzuendung im linken oberschenkel

  • Antwort von Kelly2011 25.05.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo zusammen,

    ich war auch eine Bursitis-Leidgeplagte und zwar an der Hüfte. Diese Schmerzen, die bei der Schleimbeutelentzündung in der Hüfte unkontrolliert ins Bein ziehen sind wirklich fürchterlich - ich weiß es aus eigener Erfahrung! Über ein halbes Jahr hatte ich damit zu tun und es half einfach gar nichts! Zuerst bekam ich Diclofenac-Tabletten verschreiben - sie halfen rein gar nichts. Die erste Kortisonspritze bekam ich dann von einem Orthopäden, der einen mehr oder weniger auch nur "abgefertigt" hatte. Er meinte, ich müsste nach der Spritze auch nichts beachten - ich könnte ohne weiteres Reiten, Laufen oder Schwimmen gehen. Tatsächliches Resultat: Ich konnte mich drei Tage nach der Spritze so gut wie nicht bewegen - es fühlte sich an wie schlimmster Muskelkater! Die Schmerzen waren kaum zum auszuhalten und trieben mir fast die Tränen in die Augen. Die Wochen drauf habe ich versucht, den Schleimbeutel immer mit einem Eispack abends zu kühlen, aber weg ging die Entzündung immer noch nicht. Zeitweise etwas Linderung brachte geändertes Sitzverhalten (das betroffene Bein ausstrecken beim Sitzen und nicht im 90 Grad Winkel belassen sowie den Sitz beim Autofahren ganz nach hinten stellen (danke an Kitty aus dem Läuferforum für diese Tipps!). Dann bekam ich von einem anderen Orthopäden eine zweite Kortisonspritze. Er sagte mir gleich dazu, dass die Chance, dass es danach weg geht, nur bei 30:70 liegen würde. Sollte es wieder kommen, könnte er mir nur zu einer Stoßwellentherapie raten: Kostenpunkt: 80 € pro Sitzung und 3 (!) Sitzungen bräuchte ich dann. Also 240 €! Die Prozedur der Stoßwellentherapie an sich sagte mir allerdings (mal abgesehen von den Kosten) nur ungern zu. Dann wird ja der betroffene Bereich betäubt und es soll jeweils laut "knallen", wenn die Stoßwelle "abgeschossen". Zudem hatte auch meine Internetrecherche zumindest keinen Hinweis darauf gegeben, dass die Stoßwellentherapie nun das nonplusultra bei Bursitis wäre geschweige denn, dass die Gewährleistung da ist, dass es dann nicht mehr wieder kommt.Worauf ich anstatt dessen immer wieder im Internet gestoßen bin, waren die positiven Erfahrungsberichte mit Tensolvet - diese besagte "Pferdesalbe". Die Beschaffung ist allerdings etwas umständlich, da man sie nur über den Tierarzt bekommt. Einige Tierärzte empfehlen auch Tensolvet (insbesondere bei Sportlern) immer im Haus zu haben. Andere wiederum gucken einen mit großen Augen an, was man als Mensch denn mit Tensolvet wolle. Wie auch immer: 200 gr. der Salbe kosten stolze 28.95 €. Aber: Die Investition hat sich gelohnt!!! Es geht zwar nicht von heut auf morgen, aber nach drei Tagen konsequenten einreiben mit dieser Salbe stellte sich nach Monaten(!) endlich mal wieder Schmerzfreiheit ein - und damit wieder echte Lebensqualität!!! Ich hatte vorher noch das (offensichtlich mit denselben Inhaltsstoffen ausgestatteten) Trauma Actavis Gel (kostet im Vergleich "nur" 8.20 €) probiert - das half zwar schon etwas, aber wirklich geholfen hat nur das Tensolvet. Von daher kann ich euch allen Leidgeplagten nur raten, es unbedingt mit dieser Salbe zu versuchen!!! Ich konnte es selbst kaum glauben, dass die Schmerzen endlich aufhörten! Schreibt mir gerne mal Eure Erfahrungen damit! Hat jemand von euch auch schon mal Kinesio-Tape ausprobiert bei Schleimbeutelentzündung?

    Herzliche Grüße und ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen!

    Alles Gute,

    Kelly

  • Antwort von blumenoel 30.05.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo ! Auch ich hatte eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte.Ich hab gedacht,ich würde vor Schmerzen sterben.Dann der Tipp von meinem Internisten.Pferdesalbe vom Tierarzt.Nicht die von der Drogerie,sondern wirklich die fürs Pferd. Nimm aber eine mit 1500 Einheiten und trag sie vorsichtig auf,denn Pferde haben ganz andere Muskulaturen als wir Menschen.Ich kam mir ganz schön bescheuert vor,als ich in der Tierarztpraxis saß,aber zu meinem Erstaunen war der Tarzt gar nicht verblüfft,sondern nahm es als Selbstverständlichkeit hin.Ich war wohl nicht die erste !Du solltest dazu wissen,das Pferde und Tiere überhaupt die gleichen Wirkstoffe bekommen wie wir Menschen. Also,ich nahm diese Salbe(1500 Einheiten)und merkte direkt,wie der Entzündung der Krieg erklärt wurde.Nach 3 Tagen war alles weg.Ich konnte es nicht glauben.Wichtig ist aber auch,das Du Dich bewegst.Soweit es möglich ist. Ich wünsch Dir das Beste und gib diesen Tipp bitte weiter,da ich nicht die Zeit dazu habe. Wie gesagt,vorsicht beim Auftrag !!Sag mal Bescheid,wie es Dir danach erging,alles gute

  • Antwort von hierkommtkalle 30.09.2013

    Der Wirkstoff in Tensolvet-Salbe ist einfach nur Heparin. Da geht jede andere HeparinSalbe auch.

  • Antwort von sigrid9899 30.09.2013

    Ich quäle mich auch schon seit Jahren mit der Schleimbeutelentzündung auf beiden Hüften rum . Am schlimmsten ist für mich Treppen steigen und auf den Hüften liegen . Da ich auch noch Probleme mit den kleinen Wirbelkörpern habe ,kann ich auf dem Rücken nicht schlafen ,auf dem Bauch auch nicht ,also bleibt nur die Seitenlage Jede Nacht habe ich Schmerzen ,wälze mich immer von einer Seite auf die andere. Ultrschall hat nix gebracht . Habe mir letzte Woche die Tensolvet 50 000 geholt und seit Donnerstag Abend massiere ich abends und morgens ein . Bisher merke ich noch keine Besserung ,denke aber was man jahrelang mit sich rumschleppt kann nicht in 4 Tagen verschwinden . Vielleicht muß ich auch öfter als 2x einreiben ???? Wer weiß es besser ????

  • Antwort von regenwurm 30.07.2010

    hallo,ich habe das gleiche problem.mir wurde schon 2x der schleimbeutel am ob.schenkel entfernt,das letzte mal vor 5jahren,nun ist er wieder nachgewachsen und ich habe die gleichen schmerzen wie du.warscheinlich muß ich wieder zur op.frage mal einen orthopäden oder am besten deinen hausarzt. mfg regenwurm

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