Schlechteste Autofahrerin der Welt?

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12 Antworten

Hey, der Text könnte von mir sein..

nach 5 Jahren ohne zu fahren wurde ich von einem Freund in eine Situation verwickelt, in der ich fahren musste.

Er hatte ein Automatik-Auto und lotste mich geduldig durch die Straßen. Ich merkte, dass ich mich völlig auf die Straße konzentrieren konnte weil Schaltung und Kupplung inkl. Anfahren am Berg kein zusätzliches Problem mehr darstellten.

Daraufhin holte ich mir einen kleinen Automatik-Flitzer und dann kam (wie bei dir) das Parkproblem. Ich bin oft einfach an der Lücke vorbei gefahren und machte kehrt nachdem wieder alles frei war - so hatte ich alle Zeit der Welt zum üben.

Zunächst fuhr ich auch ohne Musik weil auch das mich irgendwie ablenkte. Mit der Zeit wird man dann aber sicherer.

Den Druck jemanden hinter mir zu haben und zu denken "der denkt jetzt bestimmt ich wäre voll die lahme Ente" hatte ich bis mein Kind auf die Welt kam. Erst danach dachte ich "mir doch egal ich habe ein Kind im Auto - wenn die schneller fahren wollen dann sollen sie doch einfach überholen" ..

Die Angst vergeht mit der Zeit ...wenn du öfter fährst.
Die Automatik-Lösung war für mich die Rettung - man ist einfach unabhängig.

Alles Gute

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Kommentar von Goldmarie1988
16.08.2016, 07:55

Nachtrag: man ist einfach unabhängig. Mit Autofahren generell :-)

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Kommentar von Larissa8602
16.08.2016, 13:36

Danke für deine sehr ausführliche und liebe Antwort ! Ich habe zum Glück schon Automatik und deine Antwort und auch die der anderen motivieren noch jetzt richtig . Dankeschön !

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Was ich dir an dieser Stelle dringend anrate: Mach ein Fahrsicherheitstraining, zb beim ADAC. Dann lernst du ganz gezielt mit schwierigen Verkehrssituationen klar zu kommen, das ergibt für den Fahrer ein enormer Zugewinn an Sicherheit und Selbstvertrauen! Dabei wirst du von Profis bewertet und geschult.

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Üben, üben, üben. Nur so bekommt man Routine. Gib nicht auf! Und jeder hat seine Schwachstellen. Auch nach 28 Jahren mit Führerschein und Hunderttausenden von Kilometern auf dem Buckel fahre ich nicht gerne in mir unbekannten Großstädten, aber wenn es sein muss, dann muss es halt sein.

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Kommentar von Larissa8602
16.08.2016, 13:32

Dankeschön für die aufbauende Antwort ! 

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Es ist ein Unterschied ob man niemanden stören will (so bin ich auch), oder ob man sich selber deswegen quasi jegliche Daseinsberechtigung abspricht. Du bist ein vollwertiger Verkehrsteilnehmer wie jeder andere auch, und jeder kommt mal in Situationen in denen er jemanden aufhält, aber ganz ehrlich, die paar Minuten kann jeder entbehren, es gibt nur zu viele Leute die sich wegen jedem Mist aufregen und hupen oder gestikulieren. Davon solltest Du Dich weder beeindrucken noch aus der Ruhe bringen lassen, die Welt ist halt voller Arschlöcher. Ansonsten hilft fahren, fahren und nochmals fahren. Sicherheit kommt mit Routine. Wenn Du denkst Du kannst dies und jenes nicht und deswegen vermeidest es zu tun wirst Du diese Angst nie los, weil Du Dir nie den Gegenbeweis erbringst dass Dus eben doch kannst.

Wenn Du merkst dass Du diesen Punkt schon überschritten hast und nicht mehr selber da raus kommst könnte auch ein Therapeut helfen.

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Hey, ich kann das total gut nachvollziehen. Meine Mutter ist nach ihrem Führerschein 20 Jahre nicht gefahren und hatte Mega Panik. Wir haben dann einfach einen netten, ruhigen Fahrlehrer gesucht und sie hat ein paar Stunden genommen. Der hat ihr größtenteils die Angst genommen. Man darf sich im Straßenverkehr nicht so stressen. Auch in der Großstadt sind 95% der Fahrer rücksichtsvoll und zuvorkommend. Leider fallen einem immer nur die übrigen 5% auf...
Beim Spurwechsel ist es so, dass man einfach rechtzeitig blinken muss. Der andere kann ja nicht hellsehen. Die meisten werden dich dann auch reinlassen.

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Sorry wenn ich anderer Meinung bin. Ohne eine vorherige psychiatrische Behandlung solltest du nicht auf andere Menschen im Straßenverkehr losgelassen werden. Immer wenn ich lese, das beim Abbiegen ein Motorradfahrer übersehen würde, hab ich mich gefragt,  wie man so blind sein kann. Jetzt, wo ich deine Frage gelesen habe, weiß ich warum. Meine Bitte an dich,  lass die Finger vom Auto, bevor du noch einen Menschen tötest.

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Kommentar von Larissa8602
16.08.2016, 10:34

Ich glaube du verstehst da was falsch und deine Antwort ist einfach unter aller Sau . Das Problem ist dass ich Angst habe . Ich bin ja sehr vorsichtig und übersehe nichts . Das ist nicht das Problem ! Es ist die Angst die mich fertig macht von anderen gedrängt zu werden . Und dadurch bekomme ich Panik und bin überfordert mit den ganzen Spuren , Wechsel usw. Dieser letzter Satz von dir war sehr unüberlegt . Hätte ich so nicht geschrieben . Sicherlich stimmt es , dass eine psychische Unterstützung und ein ADAC Training für mich gut ist . Das finde ich auch und dank der Antworten werde ich stark daran arbeiten.!!!!!

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Kommentar von DirectionFreak
16.08.2016, 13:07

Wenn du Überfordert bist mit Spuren wechsel dann solltest du auto fahren halt lassen owo ich bin 16 und kann besser fahren

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Hallo Larissa, 

obwohl ich selbst sehr gerne Auto fahre, hat mich insbesondere das Runterschalten immer fürchterlich genervt, ich habe nie den richtigen Zeitpunkt dafür gefunden.

Seit einigen Jahren fahre ich ein Auto mit Automatik. Am Anfang war eine kurze Umgewöhnung beim Rückwärtsfahren und daß die Kupplung wegfällt, nötig, aber es hat sich für mich gelohnt.

Seit der Stress mit dem Schalten weggefallen ist, fahre ich noch viel lieber. Ich kann den Wagen an der Ampel nicht abwürgen und bin immer im richtigen Gang in der Stadt und mit Kick Down funktioniert das Beschleunigen super.

Vielleicht wäre das auch für Dich eine Option. 

Grundsätzlich lernst Du Autofahren nur durch Autofahren. 

Als kleine Entspannungsübung könntest Du vor dem Losfahren zweimal tief ausatmen. Das kannst Du auch an jeder roten Ampel unkompliziert machen.

Ich finde es super, daß Du wieder angefangen hast, Auto zu fahren. Und auch einen so einfühlsamen und geduldigen Mann als Beifahrer hast, bis Du es Dir auch wieder alleine zutraust.

Du schaffst das, davon bin ich überzeugt.

Gute Fahrt,

Giwalato

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Kommentar von Larissa8602
16.08.2016, 13:38

Ganz tolle Antwort Dankeschön ! Davon kann ich was lernen ! Fahre bereits Automatik . Also das ist schon gut . Habe zwar meinen Führerschein mit einem Schaltwagen gemacht , aber Automatik ist wirklich einfacher . Danke nochmals. Das ermutigt mich nicht aufzugeben .

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Eure Ratschläge und antworten sind so gut ! Wahnsinn! Danke euch !

Ich habe bereits ein Automatik Auto. Bin nach dem Führerschein schon Automatik gefahren . 

Aber ich werde mal eure Punkte abarbeiten, sprich Selbstvertrauen , Übung usw .

DANKE!!!

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Als erstes finde ich es super, dass Du wieder angefangen hast - und einen geduldigen, kompetenten Beifahrer :)

Mein Schwester, die erst spät lernte zu fahren und so auch nicht viel Routine hat bittet mich auch mit ihr zu fahren - auch wenn sie es zwischenzeitlich auch gut selbst könnte.

Mein erster Gedanke war, dass Du doch einfach mal EINE Fahrstunde bei einem Fahrlehrer nimmst und nachher mit ihm besprichst, wie er Dich und Dein Fahrverhalten so einschätzt - vielleicht wirkt es auf ihn nicht mal so extrem wie Du es selber empfindest :)

Und ich denke er kann Dir dann auch besser sagen, wie Du es verbessern kannst.

Entspannungstechniken (Meditation, Atem- / Konzentrationsübungen, allenfalls Yoga) sind eh nie  verkehrt :)

Gute Fahrt!

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Meine Mama ist gute 10 Jahre kein Auto mehr gefahren. An einem guten Tag, sagte ich spontan zu ihr, dass wir ne kleine Runde drehen. Sie war extrem nervös und es hat auch einige Zeit gedauert, aber mittlerweile fährt sie wieder selbstständig- aber auch keine all zu langen Strecken.

Du darfst einfach nicht zu viel nachdenken, dich durch Gespräche mit dem Beifahrer ein klein wenig ablenken, sodass du nicht zu sehr fokusiert bist auf deine Angst. Ich habe meinen Führerschein auch klassisch gemacht, da meine Eltern beide Automatik fahren und ich kein eigenes Auto habe, hab ich so meine Startschwierigkeiten gehabt, als ich auf einmal wieder einen Schaltwagen fahren musste.. natürlich würgte ich an der Ampel ab, eine Frau fuhr mir drauf und seitdem kann ich vor Angst keinen Schaltwagen mehr fahren. Das Ding dabei ist; ich kanns, sowie du eben auch Autofahren kannst. Man verlernt das nicht. das musst du dir vor Augen führen.

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Im grunde genommen ist jede strasse die selbe. Du lässt deine Angst Autofahren und das ist nicht gut. Ich würde dir ein paar Fahrstunden und ein Kurs in Selbstvertrauen empfehlen. Das Problem ist weniger das Autofahren, Da du einfach gar kein Vertrauen zu dir hast, kann das wirklich schwierig sein und nicht nur beim Autofahren.

Alles Liebe

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Wenn es dir so schwer fällt und du sogar Panikattacken bekommst solltest du vielleicht kein Auto fahren meiner Meinung nach.

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Kommentar von Larissa8602
16.08.2016, 13:33

Ich brauche das Auto leider. Zug fahren auf Dauer zu meiner Arbeitsstelle zerrt an den Nerven. Die Frage ist auch nicht ob ich Auto fahren soll, sondern WIE ich die Angst bewältigen kann . Danke aber 

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Kommentar von DirectionFreak
16.08.2016, 13:37

Zug fahren zerrt an den Nerven, aber anscheinend ist Auto fahren auch nicht besser.
Du kannst deine Angst nicht 'wegbekommen' sie wird auch ein ewiger Begleiter bleiben.
Du kannst lernen wie man mit der Angst umgeht, aber das könnte Jahre dauern.
Ich spreche aus Erfahrung.

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