Schlechtes Gewissen gegenüber Eltern?

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6 Antworten

Reden, reden, reden.
Du musst ja nicht gleich den 'Hammer' Depression ins Spiel bringen, aber ihnen sagen das du momentan nicht glücklich am Studienort bist solltest du schon.
Und ganz klar kommunizieren, dass es dir momentan nicht so gut geht, aber auch das es nicht an Materiellem fehlt(nicht das sie dir erst recht viel schenken, damit du dich schneller heimisch fühlst).
In der Therapie unbedingt klar werden, ob es das Fach ist, das Studium an sich, oder nur deine momentane Verfassung. Dann käme ja zb. auch ein Wartesemester infrage und du musst nicht alles hinwerfen.

Ich wünsche dir viel Kraft!Du packst das.
Versuch dir auch in den schlimmsten Momenten klar zu machen, dass wenn es wirklich eine Depression ist, diese nicht du bist. Die Depression hat nur soviel Macht über dich, wie du zulässt.
Sehr schöner Mutmacher: 'Der schwarze Hund-wie ich meine Depression an die Leine legte'.
Gibt auch ein Exemplar für Angehörige,sollte das wirklich diagnostiziert werden und ist auch für Kinder geeignet.

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Naja. Selbst wenn du nicht weiterstudierst, bedeutet das ja nicht, dass du wieder zu Hause einziehst, oder?
Also wirst du die meisten Dinge weiterbenutzen.
Und bei liebevollen Eltern bekommen alle Kinder, ob sie studieren oder nicht, etwas mit auf den Weg ins eigene Leben geschenkt.

Bitte bedenke bei deiner eventuellen Depression, dass es auch mit der Winterdepression zu tun haben kann, die bei manchen auch schon im Herbst beginnt und man dann wirklich am Boden ist.
Also es könnte sein, dass du dann im März/April wieder Kraft hättest, um weiterzumachen.

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Ich bin selbst Mutter und möchte dir dazu Folgendes sagen:

Manchmal spüren Eltern, dass ihre Kinder nicht so stbil sind, wie sie es gerne hätten. Dann reagiert man mit einer stärkeren Fürsorge, Unterstützung usw. und möchte dem Kind die Situation damit "erträglicher" gestalten. Man weiß als Eltern dann auch, dass alles auf wackligen Füßen steht. Ansonsten könnte man einfach loslassen und weniger fürsorglich reagieren.

Ich meine also damit, dass du deine Eltern vermutlich nicht allzusehr überraschen wirst, wenn du ehrlich bist und mit ihnen redest. Eltern sind oft sehr nah am Kind, näher als du vermutlich ahnst :-)

Geld hin oder her. Du musst deinen eigenen Weg finden!

Für mich hätte das keine Enttäuschung bedeutet, wenn mein Kind die Dinge überdenkt und etwas anders machen möchte. Das ist ja nicht unbedingt ein Rückschritt, sondern lediglich eine andere Richtung, die hoffentlich zu mehr innerer Zufriedenheit führt.

Redet miteinander. Mach dich frei von diesen Zwängen. Ich bin überzeugt davon, dass auch deine Familie lockerer sein kann, wenn sie Vertrauen in deine Entscheidung haben kann und nicht mehr das Gefühl haben muss, dich mit "Geschenken" auf der Spur zu halten.

Nur Mut!


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Michel, stecke nicht den Kopf in den Sand. Dein Leben ist plötzlich anders geworden, viele Anforderungen kommen auf Dich zu. Du bist aus Deinem schönen zu Hause auf einmal auf Dich allein gestellt. Bedenke, dass es vielen jungen Studenten im Moment genauso geht wie Dir. Alles ist zu meistern! In ein paar Wochen, denke ich, wird die Welt für Dich ganz anders aussehen. Jede Lebensumstellung bringt Probleme und Unzufriedenheit. Du wirst Dich an Deine neue Umgebung gewöhnen und das Studium wird Dir dann auch besser erscheinen. Alles Gute für Dich!

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Ich denke wirklich du musst den steinigen weg nehmen und es ihnen sagen.Ich kann mir vorstellen das es schwer ist aber wie kann man dir den helfen wenn man nicht mal weiß das es dir nicht gut geht.deine Eltern werden dich bestimmt verstehen und ihr werdet gemeinsam eine Lösung finden.

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Den ersten Schritt, einen Termin bei einem Therapeuten hast du ja schon gemacht. Bei Verdacht auf Depression solltest du mit deinem Hausarzt reden, dass du eventuell eine Überweisung zu einem Psychologen oder Neurologen, der zusätzlich Psychologe ist, bekommst.

Da die Wartezeit hier sehr lange ist, solltest du das schnellstmöglich angreifen.

Alles Gute!

Vielleicht kommt für dich auch ein Studienwechsel in Frage?

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