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Schlechtes Gewissen als Frau mit Kind und Karriere?

gefragt von Schokomaus am 06.06.2008 um 16:15 Uhr

Frauen haben oft ein schlechtes Gewissen, wenn sie ein Kind haben und noch zusätzlich voll berufstätig sind, weil es notwendig ist. Was kann man dagegen tun, Männer haben doch auch kein Problem mit der Karriere und Kind Situation?


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WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 6. Juni 2008 16:19
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Habe jetzt kein Untersuchungsergebnis präsent, aber erinnere mich, gelesen zu haben, daß sich eine berufstätige Mutter eher positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt; sie werden unabhängiger und selbständiger.


Kairofan
beantwortet von Kairofan am 6. Juni 2008 16:21
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Männer haben auch manchmal ein schlechtes Gewissen, weil sie wegen des Jobs die Familie vernachläsigen. Bei Frauen ist dies wohl noch weiter verbreitet, weil frau anerzogen bekommen hat, dass sie sich um die Familie zu sorgen hat. Man kann nur gegen dieses tradierte Denken angehen und dafür sorgen, dass die Kinder auch ohne die Mama in einem sozialen Umfeld aufwachsen. Also ausreichend viele Kita-Plätze schaffen und die Öffnungszeiten dieser ausweiten.


Heeeschen
beantwortet von Heeeschen am 6. Juni 2008 16:21
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Ich bin der Meinung, dass sich die Rolle der Mutter eines Kleinkindes/Säuglings nicht mit der vollzeit Berufstätigkeit vereinbaren lässt. Diese Einstellung mag nicht populär sein, ich stehe aber dazu, weil ich es für inakzeptabel halte, dass so kleine Kinder zur Betreuung weggegeben werden.

Eine Ausnahme wäre für mich nur die alleinerziehende Mutter, die aus wirtschaftlicher Not zur Ernährung ihrer kleinen Familie beitragen muss - wirtschaftliche Interessen wie die Finanzierung des Familienurlaubes z. B. halte ich als Argument für inakzeptabel.

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 6. Juni 2008 16:25

Da stehe ich mit meiner Meinung voll hinter dir!! Genaus so sehe ich es auch! DH Die Kinder haben dabei meistens das Nachsehen.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 6. Juni 2008 16:29

Shira :-) Ja, ich denke auch wenn sie im Kindergartenalter sind, ist es noch früh genug.


Medard
beantwortet von Medard am 6. Juni 2008 16:49
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Wenn die es der Mutter gut geht, dann überträgt sich das auch auf die Kinder. Eine frustriertes Heimchen das immer das Gefühl hat im Leben etwas versäumt zu haben ist auch kein gutes Vorbild. Außerdem wer sagt das alles von der Mutter abhängt? Wenn die Stillzeit vorbei ist läßt sich vieles regeln, wichtig sind klare Strukturen und eine gute Organisation. Jede Frau sollte das gleiche Recht auf Karriere und Kinder haben wie die Männer.


Qetan
beantwortet von Qetan am 6. Juni 2008 16:18
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Bei meinen beiden Pflegekindern blieb mir eine Entscheidung erspart. Beide schwerst traumatisiert und der Junge auch noch autistisch, brauchen ihre Mama rund um die Uhr.



anonym
beantwortet von Feigling am 6. Juni 2008 16:29
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Ich denke auch, dass Frauen damit meist mehr Probleme haben als Männer, weil das dem Rollenverständnis entspricht. Ich denke mal, ich würde eine Frau auch lieber bei den Kindern sehen, ohne ein Macho zu sein, wenn die Arbeit nicht zur unbedingten Notwendigkeit der Überlebenssicherung dient. Wahlweise kann natürlich auch der Mann zuhause sein, aber weggeben möchte ich sie auch nicht so früh.


mikael
beantwortet von mikael am 6. Juni 2008 16:40
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ich sehe es nicht als problem, eher positiv. das kind lernt früh sich in einer gruppe zu bewegen. man sollte das für und wider abwägen. stell dir einen warmen sommertag vor und du gehst mit dem kind an einem eisladen vorbei und du sagst zu dem kind, eis essen bei der wärme ist doch egal, aber du kriegst von mami liebe. das kind will nicht nur liebe, daß kind will ein eis. ich möchte es mal anders ausdrücken. jetzt bin ich alt genug und ich glaube nicht mehr an den weihnachtsmann, heute mach es mir spass zu zuschauen wie die enkel pakete aufreißen und mit glänzenden augen geschenke anschauen. jedoch geschenke müssen bezahlt werden können. also ist es meiner ansicht nach nicht schlimm wenn die eltern arbeiten gehen, hauptsache die kinder merken das man für sie da ist. alles gute.


anonym
beantwortet von nickthequick am 6. Juni 2008 18:17
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Lieber Qualitätszeiten,als immer da und eigentliches Nebenherleben.Ich arbeite auch vollzeit.Habe zwar den Vorteil,dass ich mein Büro zuhause habe,aber ehrlich,meine Arbeit ist mir wichtig und davon profitieren auch meine Kinder.Sie sehen,dass man für sein Geld arbeiten muss das es erstrebenswert ist,auch mit Kindern als Mutter arbeiten zu gehen,auch wenn ich im normalen Arbeitsalltag als untauglich abgestempelt wurde-eine 4fachMama kann keine gute Arbeit verrichten,weil sie ja eigentlich schon einen Job hat-Mama sein!Das durfte ich mir tatsächlich anhören...ich habe ich selbstständig gemacht und mein Mann und ich verdienen genug um mit unserer Familie über die Runden zu kommen.


anonym
beantwortet von eureka am 25. Juli 2008 21:18
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es gibt keine perfekte loesung... aber, ich wuerde nicht gluecklich sein, wenn ich meinen beruf ganz aufgeben wuerde. Hier in Belgien ist das auch ganz normal: 70% der Muetter geht nach dem Mutterschutz wieder arbeiten und die Kinder werden betreut. Entweder in Krippen oder bei Tagesmuettern oder bei Familinemitgliedern. Es gibt hier aber auch sehr viel mehr und sehr viel hochwertigere Betreeungseinrichtungen verglichen mit Deutschland... Ich finde, diese Entscheidung muessen die Eltern gemeinsam treffen und am Ende ist es doch entscheidend, dass alle mit dem gewaehlten Lebensentwurf zufrieden und gluecklich sind und nicht, dass die Mutter sich unzufrieden fuehlt und alle anderen sind ok!!


Berater
beantwortet von Berater am 7. Juni 2008 08:05
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Wenn es keine andere Option gibt, macht es sowieso keinen Sinn sich schlecht zu fühlen! Ich glaube nicht dass Kinder einen seelischen Schaden bekommen, wiel ihre Mutter hart arbeitet um die Familie zu versorgen. Aber: Es gibt einige Möglichkeiten, wo Frauen von Zuhause aus gutes Geld machen können! Ein Job ist nicht das alleinig seelig machende und Geld bringende Ding auf der Welt!!


Virginia47
beantwortet von Virginia47 am 6. August 2008 00:47
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Ich habe ich einer Gesellschaft gelebt, wo es selbstverständlich wa, dass die Mütter gearbeitet haben. Ich habe immer etwas geringschätzig auf die NurHausfrauen gesehen. die brachten nämlich nicht so viel auf die Reihe wie die berufstätigen Mütter. Meine Kinder waren gut in Krippe, Kindergarten und Hort untergracht und haben dort viel gelernt. Wa ich ihnen vielleicht nicht hätte bieten könnte. Wenn sie krank waren, war ich selbstverständlich zu Haue und pflegte sie. Aber ansonsten habe wir die gemeinsame Zeit sehr intensiv verbracht. und es hat weder ihnen noch mir geschadet. Das wünsche ich heute manhmal einer gestressten Hausfreu, die nicht mit ihren aufgaben klarkommt.


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