Schlechtes Arbeitszeignis, was tun?

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6 Antworten

Gar nicht, wenn es gerechtfertigt ist. Ansonsten mit dem Schreiber sprechen oder anwaltliche Hilfe beantragen.

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Kommt darauf an....was konkret meisnt Du mit schlecht. In erster Linie solltest Du Dich an denjenigen wenden, der das Zeugnis ausgestellt hat und um Nachbesserung bitten. Falls Du dazu in der Lage bist, benenne konkret die Passagen die abgeändert werden sollen. Natürlich kannst Du dich auch an HR wenden und um Nachbesserung bitten. Falls nichts passiert nochmal per Mail/Schreiben unter Fristsetzung zur Nachbesserung auffordern. Danach bleibt ggfls. nur der Gang zum Arbeitsgericht, mit oder ohne Anwalt.

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Wenn es schlechter als eine "Drei" ist, kannst Du ein besseres Zeugnis verlangen. Der AG muss dann beweisen dass Du wirklich so schlecht warst.

Ist es eine "Drei" musst Du beweisen können, dass Du ein besseres Zeugnis verdienst.

Wenn die Form des Zeugnisses nicht eingehalten ist, das Zeugnis lückenhaft Deine Tätigkeiten angibt, inhaltlich Fehler hat kannst Du auch eine Zeugniskorrektur verlangen (§ 109 Gewerbeordnung: Zeugnis)

https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/arbeitszeugnis-massstab-fuer-darlegungs-und-beweislast-bleibt_76_282650.html

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Wenn es ein größeres Unternehmen ist, wende Dich an die Ausbildungsvertretung bzw. an den Betriebsrat.

Ansonsten musst Du das mit dem Chef persönlich klären, dass Du das so nicht akzeptieren willst. lg Lilo

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Wenn es begründet schlecht ist und du deshalb ein "schlechter" Mitarbeiter warst, gibt es keinen Grund dir ein gutes Zeugnis auszustellen. Rechtlich ist das aussichtslos.

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Jeder Arbeitnehmer hat einen gesetzlichen Anspruch auf ein "wohlwollendes" Zeugnis.

Fällt das Zeugnis nicht zu Deiner Zufriedenheit aus bzw. bist Du nicht mit diesem einverstanden, hast Du folgende Möglichkeiten:

1. reklamiere es bei Deinem Vorgesetzten bzw. in der Personalabteilung

2. wende Dich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Die Kosten für den Anwalt werden geteilt, Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils 50%. Der Streitwert bei einem Arbeitszeugnis wird meist auf 3 Bruttogehälter festgelegt.

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