Schlechte Kindheit, wie soll ich mich nun meiner Mutter gegenüber verhalten?

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6 Antworten

Persönlichkeitsstörungen, wie bei Deiner Mutter sind für ein Kind eigentlich fast nicht (er) tragbar und ich kann mich nur den Sätzen anschließen, die "FuehledasMeer" in diesen "Raum" gestellt hat: Löse Dich, gehe auf eigene Gefahr Deinen Lebensweg (vielleicht wirst Du sogar selbst therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen müssen). Erst wenn Du selbst über eine entsprechende psychische Stabilisierungsform verfügst kannst Du eventuell einen von Dir gewünschten und machbaren Kontakt zu ihr wieder aufbauen.

Alles andere würde aus diesem Krankheitsbild Deiner Mutter heraus, wie Du es beschreibst, Dich massiv  in Deiner Psyche "beschädigen".

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Deine Mutter braucht psychologische Hilfe und braucht einen seelischen Artzt(wie man das auch immer nennen mag). Du solltest deiner Mutter nicht aus dem Weg gehen. Du solltest sie aber auch nicht jeden Tag bevormunden oder so. Konzentriere dich erstmal nicht so viel auf deine Mutter, sondern auf dich. Lerne dein Selbstwertgefühl zu steigern und Selbstbewusst zu werden, du kannst dir auch eine Hilfe, wie Therapie zur Hilfe holen. Es ist wichtig für dein weiteres Leben, damit es nicht eskaliert. Wenn du dein Selbstwertgefühl gestärkt hast/sich bessert, umso mehr besuche deine Mutter. Es kann schwierig für dich werden, da dein Selbstwertgefühl jederzeit wieder sinken kann, aber eins ist wichtig: Mache dir bewusst, dass deine Mutter psychisch krank ist und sie was sie alles zu dir gesagt hat nicht wirklich glaubt und meint. Sie ist krank. Du bist wertvoll wie jeder andere Mensch aich. Besitzt tolle Eigenschaften, die du in deinem Leben weiter ausprägen kannst. Deine Mutter liebt dich und wende dich doch auch an deine Schwester, vielleicht geht es ihr genauso wie dir, muntert euch gegenseitig auf, helft euch wieder aufzustehen falls ihr wieder Hingefallen seid durch die ganzen Strapazen. Es hilft wirklich, wenn man mit jm. sein leid teilen kann.
Wünsche euch alles Gute!

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Schau doch mal hier, ob Du Dich da wiederfindest. Auch mal in den Gästebuchbeiträgen herumscrollen. Für mich war die Seite sehr hilfreich.

Ansonsten habe ich meine Meinung unter den Beitrag von elctriCity19 geschrieben.

http://www.narzissmus.org/

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Ich hab meinen Eltern bzw. vor allem meiner Mutter nach Auszug gesagt, wie ich mich all die Jahre gefühlt habe in denen sie mich nieder gemacht, gedemütigt und mir Schläge angedroht haben/geschlagen, geschüttelt und geschubst haben. Seitdem bin ich das bösartige Kind, das lügt und sich alles eingebildet und ausgedacht hat. Angeblich hat ihre Psychologin ihr gesagt, dass sie alles richtig gemacht hat und ich mir nur selber im Weg stehe/stand... aber diese Meinung hatte sie ja schon immer. Eine psychische Erkrankung entschuldigt aber niemals Gewalt gegen seine Mitmenschen/Familienangehörige. Der Auszug und die damit verbundene räumliche Trennung war das Beste, was ich je gemacht habe. Vor allem wohne ich Gott sei Dank weit genug weg, damit sie nicht mal eben gerade für weiß der Geier wie lange her kommen können. Wir telefonieren nur 1-2 mal im Monat... aber die Vergangenheit ist dann kein Thema mehr. Sie sieht es eh nicht ein, so wie deine Mutter. Du kannst deine Mutter nicht zwingen sich Hilfe zu suchen, wenn sie es nicht will und einsieht, dass sie Hilfe braucht. 

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Es gibt in jeder Stadt, jedem Kreis psychosoziale Beratungsstellen, die auch Angehörige beraten. Lass Dir da mal einen Termin geben.

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Du solltest deiner Mutter nichts mehr an den Kopf werfen

Gib ihr auch nicht die Schuld

Das du Hass in dir trägst ist nicht gut.. woher der Hass kam ist offensichtlich Frage dich jetzt aber warum der Hass nicht verschwindet. Es liegt jetzt bei dir

Inzwischen bist du volljährig deine Mutter 18 Jahre älter als am tag deiner Geburt du erzählst selber von dieser zweiseitigkeit deine Mutter hat trotzdem für euch gesorgt sei dankbar dafür und nimm sie mal in den arm

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Kommentar von Ini67
15.06.2016, 10:51

Man kann daran zerbrechen, immer alles und alles verzeihen und hinnehmen zu müssen. Weil es doch schließlich die MUTTER ist.

Eine Mutter muss sich aber auch wie eine solche verhalten. Sie war die Erwachsene. Sie hätte sich Hilfe holen müssen. Sie hat ihre Kinder mißhandelt und mißbraucht und nichts unternommen um das zu beenden.

Manchmal ist es einfach zu spät um noch verzeihen und in den Arm nehmen zu können. Man hat nur dieses eine Leben. Viele Jahre davon wurden bereits durch eine Person, der man ausgeliefert war, zur Tortur gemacht.

Manchmal muss man einen klaren Schnitt machen und den Kontakt beenden. Zum Selbstschutz.

Das muss nämlich auch erlaubt sein. Sich selber zu schützen, weil man jetzt als Erwachsene nämlich endlich dazu in der Lage ist.

Diese Mutter-Glorifizierung ist mitnichten bei jeder Frau, die ein Kind geboren hat, angebracht.

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