Frage von Gronkor,

"Schlaganfall" beim Hund - was tun?

Diese Frage betrifft unsere kleine Hündin: Pinscher-Terrier-Mix, "Heimkind", 14 Jahre alt. Sie hatte gestern früh laut Tierärztin einen Schlaganfall.

Symptome: Erbrechen, Schiefhaltung des Kopfes, Taumeln, Augenzittern

Sie hat sofort eine Spritze bekommen, da sich ein Tropf nicht anlegen ließ (Hund zu reizbar) und den Tag über haben sich die Symptome etwas abgeschwächt. Heute ging es ihr schon ein wenig besser.

Im Internet habe ich nun schon herausgefunden, dass es sich wahrscheinlich um ein so genanntes "Vestibular-Syndrom" handelt - die Symptome sprechen dafür.

Ich würde gerne einschlägige Erfahrungsberichte über "Schlaganfälle" bei Hunde lesen, Tipps zur Behandlung und etwas über die Heilungschancen. Auch würde ich gerne wissen, ob man den Hund jetzt (wie bei Schlaganfällen beim Menschen) eher etwas fördern sollte (kleine Spaziergänge, Spiel) oder ob strikte Ruhe das allerbeste ist.

Im Moment will unsere Hündin die meiste Zeit draußen im Garten liegen und wir haben auch das Gefühl, dass ihr genau das gut tut.

Schon mal danke im Voraus für Eure Tips und Berichte.

Hilfreichste Antwort von SyltNadine,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hey ich bin Tierarzthelferin und kann sagen,das dein Hund auf jeden Fall richtig behandelt worden ist.Die Gefahr ist allerdings das ein ''schlaganfall'' in Kürze bzw. Wieder auftreten kann und das es dann nicht mehr zu behandeln ist,sodass das Tier die Kopfschräghsltung behält und oder keine Orientierung mehr hat und ständig umfällt,dann ist es an der Zeit sich zu verabschieden. Ich würde nicht stundenlang am Stück mit ihr laufen, je nachdem wie sie will. Also lieber 10-20 monotone Spaziergänge über den Tag verteilt laufen.

Antwort von siller,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Man kann, wie auch beim Menschen, davon ausgehen, dass sobald man bettlägrig wird oder sich nicht mehr bewegt, es bald aus ist. Deswegen ist es besonders im Alter (auch bei Tieren) wichtig, Bewegung, Laufen, Springen, soweit es geht zu fördern. Das Tier nicht immer überall wo drauf heben, oder die Treppen runter tragen,  es soll selbstständig aus eigener Kraft wo drauf springen. Nicht nur die Muskeln werden sonst geschwächt, auch der Herzmuskel ist ein Muskel den man trainieren kann oder von Untätigkeit versagen kann.

Viele Menschen kaufen ihren Hunden solche ausklappbaren Treppchen oder Leiterchen, damit sie gemütlich aufs Sofa humpeln können. Ich halte das nicht für sinnvoll. Dadurch wird das Tier immer schwächer!

Kommentar von Gronkor,

Aber ist das auch das Richtige in der Zeit unmittelbar nach dem Anfall?

Die kleine strahlt im Moment ein großes Ruhebedürfnis aus und ich habe eher den Eindruck, dass ihr zu viel Stress schaden könnte. Bedenke: der Anfall war grad mal vorgestern früh.

Antwort von TygerLylly,

Viel Bewegung ist gut! Der Hund sollte nicht übergewichtig sein und HOCHWERTIGES Futter bekommen-damit beugt ihr einen weiteren Anfall vor.

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