Frage von TenacD42,

Schlafstörungen und Wahnvorstellungen nach Todesfall

Ich habe jetzt seit knapp 2 Wochen ca nur eine halbe Std jede Nacht schlafen können. Vorletzte Woche Donnerstag ist meine Mutter gestorben und seit dem liege ich nachts wach. Wenn ich es dann mal schaffe einzuschlafen habe ich schreckliche Albträume die mit ihr zutun haben und inzwischen fange ich an auch im Wachzustand Dinge zu sehen die eigentlich gar nicht da sind. Meistens halt leider meine verstorbene Mutter oder ähnlichen Psychoterrorkram =( Gibt es jetz auf den Moment etwas wie ich es lösen kann auch ohne das ich zum Arzt gehen muss? Habt ihr Ideen wie ich das los werden kann? Danke im Voraus! Gez. Tenac

Antwort von francis1505,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo,

du solltest zum Arzt gehen, bevor sich das ganze manifestiert.

Deine Reaktionen gehen über eine normale Trauerreaktion hinaus und das sollte möglichst bald in den Griff bekommen werden.

Kommentar von FrolleinSchulze,

was bitte ist eine NORMALE Traueerreaktion?! Jeder trauert anders aber Arzt ist richtig

Kommentar von francis1505,

Du findest schon auch immer etwas zum beanstanden, oder?

Natürlich trauert jeder anders, aber es gibt auch Reaktionen, die sich ähneln und man deswegen sagen kann, das ist eine normale Reaktion.

Antwort von Jouten,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich würd ein Tee trinken. Aber auch zum Arzt gehen.

Kommentar von FrolleinSchulze,

Tee??

Kommentar von Jouten,

Zur Beruhigung

Antwort von cafibone,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
  1. Geh zum Arzt. Denke über eine Kur nach - es gibt Kuren, wenn Du einen Todesfall schwer verkraftest. Deine Schlafstörungen und ...Vorstellungen sind doch völlig normal und zeigen Deine Gefühle. Steh dazu!
  2. Wenn Du nicht zum Arzt willst: google nach anonymen Selbsthilfegruppen zum Gesprächsthema Sterben. Auch das ist völlig normal, dass nab sich mit anderen mal hinsetzt und sich unterhält.
  3. Wenn Du nicht in eine Selbstthilfegruppe reinsehen willst, google nach Autosuggestionsmethoden, um Dein Unterbewusstsein zzu beruhigen. Es gibt total tolle Techniken (so wie Selbsthypnose) um traumatische Erlebnisse (z.B. Zeuge bei tödlichem Verkehrsunfall mit Kind aus der Stadt) aus dem Unterbewusstsein zu löschen.

PASS AUF. Trauer ist normal und menschlich. Nur Unmenschen verkraften solche Schicksalsschläge ohne Tränen und Trauer. Wenn nach sechs Wochen keine Besserung eingetreten ist, musst Du was tun.

Alles Gute. Weine.

Antwort von Enie79,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn du wirklich Hilfe willst und nicht, dass alles noch schlimmer wird, geh zum Arzt! Durch den Schlafentzug entstehen auch Wahnvorstellungen und körperlich kann es dir ja auch nicht gut gehen. Ein guter Arzt kann dir was geben mit dem du entspannen und besser schlafen kannst und damit werden vermutlich auch die anderen Symptome gebessert. Es ist völlig verständlich in so einer Situation und keiner wird dich für verrückt erklären.

Wenn du es mit "frei verkäuflichen" Mittelchen versuchst, handelst du dir am Ende nur noch mehr Probleme ein (man kann auch von pflanzlichen Stimmungsaufhellern abhängig werden). Ich wünsch dir alles Gute!

Antwort von Wolke2011,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Erstmal das mit deiner mama tut mir leid, und mein beileid. aber das mit den schlafstörungen könnte ich noch verstehen, gerade nach so einem fall, aber das mit den wachzustand, das du da dinge anfängst zu sehen naja das würde mich verunsichern. Ich meine gerade so ein fall ist ja nicht gerade leicht zu verkraften und da können dann mal die nerven komplett aus der bahn geraten, aber wenn es so schlimm ist wie bei dir, würde ich mal zu einem arzt gehen und mit ihm drüber reden, er kann dir da besser weiterhelfen.

ich hoffe es geht dir bald besser!

Antwort von carber01,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du solltest auf jeden Fall zu deinem Hausarzt gehen und ihm das Problem schildern. Scheinbar hast du ein starkes psychisches Problem mit dem Tod deiner Mutter. Der Schlafentzug führt dann zu Wahnvorstellungen. Der Hausarzt wird dir da weiterhelfen, eventuell indem er dir leichte Beruhigungsmittel verschreibt oder dir sogar eine Psychotherapie verordnet. Ich würde an deiner STelle nicht zu SElbstmedikation greifen, sondern mich da wirklich an einen Arzt wenden - dafür sind sie da.

Antwort von Lustgurke,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

mein beileid erstmal... also ich meine daß in so einem fall ein arztbesuch trozdem ne gute idee wäre. denn dein körper macht das nicht lange mit...

Antwort von blumentina,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

das ist völlig normal und gibt sich wieder. eventuell ist deine mutter noch nicht beigesetzt, denn in aller regel löst sich nach der beisetzung dieser schockähnliche zustand. nimm abends ein pflanzliches beruhigungsmittel, ruhig starke baldriantabletten, das hilft. wenn es allerdings nicht besser wird, solltest du einen arzt aufsuchen.

Antwort von steffi133,

vor etwa 4 wochen ging es mir auch so. ich dachte ich würde da nie durch kommen, ich hab 14 tage manche nacht durch gemacht. ich hab mir den kopf zerbrochen. was ganz wichtig ist, du mußt darüber reden. geh raus. trauer ist keine schwäche. es wird eine zeit dauern. aber es wird von tag zu tag besser. die angst die du fühlst ist die angst vor der bösen veränderung und das vermissen. es tut mir ganz aufrichtig leid das du deine mama verloren hast. glg. steffi

Antwort von verzweifelt360,

Erst einmal mein herzlichstes Beileid. Ganz alleine damit klarzukommen ist sehr schwer. Wenn Du nicht zum Arzt möchtest, ist jemand dem Du vertraust wichtig. Rede unbedingt mit einer oder mehreren Personen darüber. Das hilft zumindest für den Moment. Besser wäre aber doch ein Psychologe.

Antwort von MottiKarotti37,

Erst mal GANZ WICHTIG

GESPRÄCHSPARTNER

Wenn Du keinen hast dann MUSST Du zum Doc.

Alleine kommt man da nicht raus.

Kann sich zu Depressionen entwickeln.

Alles Gute.

Ich habe eine etwas naive Vorstellung aber das hilft mir beim Trauern weiter.

Ich stell mir vor das ALLE meine Lieben da oben gemeinsam in Wolken gehüllt auf einer Couch sitzen, zu uns schauen und uns beschützen.

Trauer ist egoistisch, versuche dankbar zusein das sie nicht mehr leiden muss.

Antwort von FrolleinSchulze,

geh zum Psychotherapeuten wenn die eigene Mutter stirbt ist das ja normal dass man nicht weiterlebt als wär nichts gewesen

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