Frage von Ichbinda100, 60

Schlafstörungen Diagnostik?

Hallo

Ich möchte heute wegen meiner Schlafstörungen zum Arzt.

Wie wird so ein Arzt Besuch Ablaufen wenn ich wegen Schlafstörungen komme?

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Experten fragen

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Angst, Gesundheit, Medizin, ..., 24

Hallo Ichbinda100,

das ist eine gute Idee! Der Arzt wird zunächst ein Gespräch mit Dir führen (Anamnese), dann Untersuchungen durchführen (Blutbild etc.) und Dich dann ggfs. mit Medikamenten zu behandeln versuchen oder Dich an ein Schlaflabor, einen anderen Fachmediziner je nach Befund oder auch an einen Neurologen oder Psychotherapeuten überweisen.

Bitte lasse Dich nicht einfach mit Schlafmitteln 'abspeisen', sondern gehe der Schlafproblematik auf den Grund. Sehr oft sind psychische Probleme mit ein Grund für einen schlechten Schlaf.

Empfehlenswert könnten ggfs. auch Entspannungsmethoden, wie das Autogene Training, Yoga, TaiChi oder Meditation sein. Kurse werden z. B. bei Volkshochschulen angeboten.

Als erste Hilfe gebe ich Dir noch die folgende Selbstsuggestion mit auf den Weg:

'Ich lasse diesen Tag jetzt los und gleite in einen friedlichen Schlaf, in dem Wissen, dass morgen für alles gesorgt ist.'

Einfach mehrfach still im Geiste wiederholen, wenn Du im Bett liegst. Das hilft wirklich gut zum Einschlafen. Auch Schlafrituale sind sehr hilfreich. Hier noch ein Link dazu:

http://www.psychologie.tu-dresden.de/i2/klinische/psychotherapie_materialien/63_...

Gute Besserung und ein schönes Wochenende wünscht Dir

Buddhishi

Antwort
von teafferman, 6

Kommt auf den Arzt an. Denn deren Leistung ist sehr unterschiedlich. 

Viele Ärzte in unserem Staat werden kein echtes Gespräch mit Dir führen. Dafür werden sie nicht bezahlt. Da legt die deutsche Gesellschaft als Zahlende keinen Wert drauf. Der deutsche Michel zieht es vor, so bald als möglich mit einem chemischen Mittel versorgt zu werden. 

Aber das chemische Mittel beseitigt nicht die Ursache. Dafür kann es abhängig machen und hat in der Regel Nebenwirkungen. Die dann eben auch noch behandelt werden müssen. So verdient der Arzt nach und nach immer mehr, denn Du wirst zum regelmäßigen Patienten. 

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Zunächst mal ist die Frage: 

Seit wann hast Du Schlafstörungen? In welcher Form? Wie oft? Wie ist Dein Tagesablauf? Stehst Du unter besonderer Belastung? Gab es vor Beginn der Schlafstörungen ein besonders belastendes Ereignis?....

Also möchte ich Dir empfehlen: 

Bevor Du zu einem Arzt gehst, beantworte erst mal meine Fragen für Dich. Bestenfalls schriftlich. 

Dann gehe zum normalen Hausarzt mit internistischer Ausbildung. 

Im Idealfall wird er erst mal eine komplette körperliche Untersuchung durchführen. 

Da es dauert, bis das Blutbild vom Labor gemacht wurde, wird es zu einem weiteren Termin kommen. 

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Und dann: 

Heute ist Samstag. Eine Schlafstörung ist in der Regel keine lebensbedrohliche Erkrankung. Kannst Du einen einzigen Grund angeben, warum ein Arzt auf ein verdientes Wochenende verzichten soll, nur weil Dir ausgerechnet jetzt einfällt, Du schläfst aktuell nicht so wie Du es gerne hättest? Und wer bezahlt dann bitte die 100% Wochenendzuschlag für den Arzt? Du?

Wäre es nicht sinnvoller, einfach mal die Nacht über auf zu bleiben und morgen nicht vor 15:00 Uhr daran zu denken, ins Bett zu gehen? Hast Du Das schon mal probiert?

Nein? Es ist ein probates Mittel welches alle sechs Wochen wiederholt werden kann. 

Hast Du schon mal über Dein Schlafzimmer nachgedacht? Unter Umständen ist die Matratze schlecht, die Bettsachen sollten ausgewechselt werden, die Raumluft ist ungesund, das Bett sollte umgestellt werden. 

Oder ernährt Du Dich so, dass Du deswegen zwischendrin wach wirst? 

Hast Du ausreichend Bewegung den Tag über?

Hast Du ein Zu-Bett-Geh-Ritual schon ausprobiert?

Expertenantwort
von aida99, Community-Experte für Gesundheit, 20

Achtung: Viele Hausärzte kennen sich mit Schlafstörungen schlecht aus, sie verschreiben dann z.B. Beruhigungsmittel oder Schlaftabletten.

Meine persönliche Erfahrung ist: Hilft beides nicht. Für manche Leute kann es vielleicht hilfreich sein, ein leichtes Schlafmittel 3 Abende lang zu nehmen, um wieder einen Schlafrhythmus zu finden.

Aber bei schweren Fällen sind diese leichten Mittel zu leicht - sie schlafen trotzdem nicht. Oder das Mittel ist zu stark: Man ist den ganzen nächsten Tag total KO.

Beruhigungsmittel: Von denen kann einem schlecht werden, aber es sind keine Schlafmittel - mir wurde davon immer nur schlecht und schwindelig.

Dauerhaft helfen: positive Schlafrituale und Gewohnheiten, Psychotherapie, manchmal Antidepressiva, und natürlich Abklärung im Schlaflabor, ob es körperliche Ursachen gibt.

Gute Besserung!

Antwort
von FelixFoxx, 34

Der Arzt wird eine eingehende Anamnese machen (zur Krankengeschichte und den Symptomen befragen), eventuell eine körperliche Untersuchung und möglicherweise in ein Schlaflabor überweisen oder Medikamente verschreiben.

Antwort
von Manuel20, 5

Hallo,

er wird dir Fragen stellen und Tests machen.

Manuel20

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