Frage von Danisahneyo, 82

Schlafparalyse und Nahtod-Erfahrungen?

Hallo :) Ich habe seit etwa 2 Jahren schlafparalyse. Das fing damals zusammen mit einer Freundin an, zu der ich nun keinen Kontakt mehr habe. Wir hatten das eine Zeit lang gleichzeitig und mittlerweile hab ich das nur noch. Schwarze gestalten und kleine schreiende Mädchen waren schon Bestandteil meiner Nächte. Wesen, die sich auf meine Brust setzen auch. Mittlerweile ist es weniger geworden aber seit kurzem erlebe ich andere Dinge.

Bevor ich nichts schlafe höre ich stimmen und sehe manchmal komische Dinge von denen ich wieder direkt wach werde, kurz bevor ich einschlafe. Es ist keine schlafparalyse, es ist irgendwie anders. Meistens reden viele Leute miteinander manchmal auch mit mir direkt aber es wird meistens geflüstert.

Vor 6 Monaten und gestern Nacht hatte ich das Erlebnis, dass ich diese stimmen und dieses Gefühl zugelassen habe (sonst unterdrücke ich das immer oder mache mal die Augen auf, dann ist es wieder weg) und dann erlebe ich etwas noch ungewöhnlicheres. Es ist als ob mein Körper unter der  Bettdecke schwebt und ich sehe ein helles blendendes Licht in meinem Kopf. Es fühlt nicht unangenehm an, wenn man sich ihm hingibt, aber ich bin danach meist so aufgewühlt, dass ich nicht mehr schlafen kann..

Habt ihr einen Rat für mich? Danke!! Daniel

Antwort
von alexismueller91, 59

Das hört sich ja erstmal krass an. 

Die Schlafparalyse, auch Schlafstarre oder Schlaflähmung, ist die nahezu vollständige Lähmung der im Wachzustand dem bewussten Willen unterworfenen Skelettmuskulatur während des Schlafs. Beim normalen Schlaf ist sie eine natürliche Erscheinung, die verhindert, dass im Traum erlebte Bewegungen ausgeführt werden. Sie wird in der Regel nicht bewusst wahrgenommen, da sie beim Aufwachen ohne Verzögerung verschwindet.

Es gibt soweit ich weiß zwei Behandlungsmöglichkeiten:
Nicht-medikamentöse Therapie

  • man klärt den Patienten über die versch. Schlafphasen auf
  • das es ein ungefährliches, wohlbekanntes, natürliches Phänomen ist
  • vergegenwärtige dir die Harmlosigkeit des Vorgangs
  • versuche mit deiner Willenskraft einen Finger oder Zeh zu bewegen & dich somit aktiv aus der Paralyse rauszureißen
  • schlafe ausreichend, habe regelmäßige Schlafzeiten, verwende gedimmtes Licht am Bett
medikamentöse Therapie
  • trizyklische Antidepressiva, z. B. Imipramin oder Clomipramin
  • L-Tryptophan mit gleichzeitiger oder ohne gleichzeitige Gabe von Amitryptilin verabreicht werden
  • eine effektive Behandlung kann nicht für jeden Betroffenen garantiert werden

Gehe am besten einmal zum Arzt kläre ihn  über die Vorkommnisse auf und der wird dir da sicherlich mehr helfen können, als wir in der Community. Vielleicht wäre ein Besuch im Schlaflabor auch noch hilfreich 

 

Kommentar von Danisahneyo ,

Danke für die schnelle und tolle Antwort! Mein Arzt meinte ich soll einmal zum Psychiater und mich von dem beraten lassen. Das mit dem losreißen aus der paralyse klappt manchmal ganz gut, dennoch muss ich mir wohl noch verdeutlichen, dass das nichts schlimmes ist alles. 

Ist leider nicht so einfach wenn man dunkle gestalten sieht und dann nicht mehr schlafen kann.. 

Ich werde mal an meinem Schlaf Rhythmus arbeiten. Vielen Dank :)

Antwort
von Lukomat99, 55

Vielleicht ist es eine Art von Astralreisen?
Dabei kann sich der Geist frei vom Körper bewegen.

Mit freundlichen Grüßen

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