Frage von Galdiator8792, 175

Schlafbereitschaft und Freizeitausgleich?

Hallo zusammen!

In meiner neuen Arbeit als Sozialarbeiter in einer Individuellen Wohn- und Lebensgemeinschaft (IWL) muss ich Wochenenddienste leisten. Ein normaler Dienst gliedert sich wie folgt:

Beginn: Freitag 17.00 Uhr

Ende: Samstag 17.00 Uhr

Im Dienstplan und der Stundenabrechnung wird folgendes vermerkt:

17.00 - 22.00 Uhr Arbeitszeit zuzüglich Zeitzuschlag ab 20.00 Uhr 06.00 - 08.00 Uhr Zeitausgleich für Nachtbereitschaft 08.00 - 17.00 Uhr Arbeitszeit

Reel arbeite ich von 22.00 bis 06.00 Uhr als Schlafbereitschaft, die mit 1/4 Stundenlohn vergütet wird. Somit habe ich Anspruch auf 2 volle Arbeitsstunden, die mir, wie oben beschrieben von 06.00 - 08.00 Uhr vergütet werden.

Nun zu meiner Frage: Ich arbeite durchgehend von 17.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Beim Zeitausgleich für die Schlafbereitschaft müsste ich doch eigentlich "frei" haben, also nicht anwesend auf der Arbeit sein. Werden mir durch die Stundenberechnung 2 Arbeitsstunden unterschlagen, weil ich von 06.00 - 08.00 auf der Arbeit bin, aber dieser Zeitraum mir als Zeitausgleich angerechnet wird?

Vielen Dank schonmal im vorraus.

Antwort
von elektromeister, 139

Die Vergütung von Bereitschftszeiten und Arbeitszeit mit unterschiedlichen Stundensätzen ist möglich. Genauere umfassende Infos findest Du auf: http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Bereitschaftsdienst.htm...

Da sind evtl. auch Deine Fragen passend beantwortet.

Das fußt alles auf der Richt­li­nie 2003/88/EG des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und des Ra­tes vom 04.11.2003 über be­stimm­te As­pek­te der Ar­beits­zeit­ge­stal­tung.

Für den Fall, dass Dein AG das nicht kennt...... Einfach mal Ausdrucken und in der Personalabteilung "vergessen"

Gruß Uli

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