Frage von kilifi,

Schlafapnoe, und 2 neue Kniegelenke,wieder Verschlimmerungsantrag stellen ?

Hoffe das ich hier vielleicht meine Fragen beantwortet bekomme ?

Mein Mann, Rentner, hat einen Ausweis mit 70% Schwerbehind. schon einige Jahre!

Die Frage jetzt, ( hat noch nicht angegeben) seit 3 Jahren mit Bluthochdruck zu tun, Herzrythmusstörungen, Schlafapnoe muß Nachts mit Gerät schlafen, MRT Bericht , neuester stand schwere weitere Schädigung an der HWS !

Wenn er einen Verschlimmerungsantrag stellt könnte es sein das er runtergestuft würde ? Was an Vorteile hätte man wenns höher geht?

Nun zu mir, habe 50% unbefristet,seit 1 Jahr, Rente seit Januar diesen Jahres, HWS-LWS Syndrom, Bluthochdruck , Herzrythmusstörungen, 1 Knie OP, darauf habe ich meine Prozente erhalten

Bin voriges Jahr im März am 2. Knie operiert worden, allso 2 neue Kniegelenke, bin seitdem immer noch in Behandlung. Probleme beim Treppenlaufen rauf wie auch runter, kann nicht lange stehen!

Kann ich da auch einen Verschlimmerungsantrag stellen ohne das ich Abgestuft würde ??

Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben!

Danke schonmal im vorraus

Hilfreichste Antwort von hubkon,

Hallo kilifi,

meine dringende Empfehlung ist, daß Sie sich mit Ihrem Anliegen an einen kompetenten Rechtsbeistand wenden sollten!

Es kommt immer auf den speziellen Einzelfall an!

Jeder Fall ist anders gelagert!

Auch jede Vorgeschichte.

Manchmal überschneiden sich auch verschiedene Erkrankungen, können ein Leiden verschlimmern und sich anders auswirken.

Eine gute Empfehlung ist immer die Mitgliedschaft im VDK, weil die Juristen des VDK Tag für Tag mit allen Fragen der Sozialversicherung konfrontiert sind und bereits bei Durchsicht Ihrer Atteste, Gutachten und Unterlagen abschätzen können, was Sinn macht und was nicht!

Die Mitgliedschaft beim VDK kostet 5 Euro pro Monat und beinhaltet umfassenden Rechtsbeistand in allen Fragen der Sozialversicherung, notfalls bis zu den Instanzen der Sozialgerichte.

Außerdem bietet der VDK eine unabhängige Patientenberatung.

Natürlich gibt es auch andere Sozialverbände, wie z.B. Gewerkschaften, welche Ihren zahlenden Mitgliedern ebenfalls einen Rechtsbeistand zur Verfügung stellen.

Ohne einen Rechtsbeistand sollten Sie in diesem Fall nichts unternehmen.

In diesem Sinne viel Erfolg, bestmögliche Gesundheit und beste Grüße

Konrad

Kommentar von Anton96,

Wieso braucht für einen Verschlimmerungsantrag einen Rechtsbeistand? Der Antrag ist nun wirklich nicht schwer aus zu füllen, da bringt ein Anwalt keinerlei Vorteil. Wenn man dann wirklich mit dem Bescheid einverstanden ist kann man immer noch einen Rechtsbeistand einbeziehen.

Kommentar von hubkon,

Hallo Anton96,

Ihre Abneigung gegen die Einbeziehung eines Rechtsbeistandes ist ja nicht neu!

Wäre es aber nicht angemessen, die Entscheidung den Betroffenen selbst zu überlassen.

Wenn die Leute sich sicher wären, dann würden diese ja schließlich nicht hier Ihre Fragen stellen.

Und um jegliches Mißverständnis auszuräumen:

Der Bund der Versicherten und die Verbraucherschutzverbände empfehlen zufällig dasselbe.

Wo liegt Ihr Problem, daß Sie den Leuten von der Einbeziehung eines Rechtsbeistandes abraten?

Muß man zuerst wertvolle Zeit vergeuden und Metzgergänge machen, bis man auf den richtigen Trichter kommt oder ist es besser gleich zum "Schmied" und nicht zum "Schmiedle" zu gehen?

Denken Sie doch bitte einmal darüber nach!

Beste Grüße

Konrad

Kommentar von Anton96,

Wo steht das ich die Entscheidung nicht dem Fragesteller überlasse?

So wie ich es für unnötig halte nur für einen Antrag einen immerhin nicht ganz billigen Rechtsbeistand zu konsultiren so sind sie halt der Meinung man benötigt dafür eine Rechtsbeistand. Was bring ein rechtsbeistand beim Ausfüllen des Antrags? Ist es da nicht besser mit den behandelnden Ärzten zu reden, die schreiben immer hin ihre Gutachten die dann entscheidungsgrundlage sind. So sinnvoll eine Mitgliedschaft in einem Sozialverband dort sein kann, nur um einen Antrag zu stellen ist sie nicht nötig.

Ich habe auch kein Problem damit wenn man generell sagt das man sich an eine Fachkundigen wenden soll wenn man sich Unsicher ist nur heißt für mich Fachkundig nicht unbedingt Rechtsanwalt.

Kommentar von hubkon,

Hallo Anton96,

jeder Mensch soll nach seiner eigenen Fason glücklich werden.

Vor allen Dingen geht es hier nicht um Rechthaberei, es geht um sachliche, freie Meinungsäußerung!

Das ist Demokratie und nichts anderes!

Wenn Sie bei jedem Beitrag und Kommentar, der hier bei "Gute Frage" eingestellt wird, in Oposition gehen wollen, dann ist das Ihre Privatangelegenheit.

Ihre Aphobie gegen das Wort "Rechtsbeistand" wird in Zukunft noch öfter auf die Probe gestellt werden, denn bei immer komplizierteren Gesetzen und undurchsichtigem §-Dschungel bleibt den Menschen kaum ene andere Möglichkeit, als gleich von Anfang an "Nägel mit Köpfen" zu machen.

Die Menschen sind aber alt- und intelligend genug für sich selbst zu entscheiden, inwieweit Sie die Unterstützung eines Rechtsbeistandes in Anspruch nehmen wollen oder nicht.

Klar ist so etwas mit Kosten verbunden.

Allerdings ist die Mitgliedschaft in einem Sozialverband wie dem z.B. dem VDK noch finanzierbar.

Das ist ungefähr der Gegenwert einer Schachtel Zigaretten pro Monat.

Und das für Rechtsbeitstand auch außergerichtlich, bis zu den Sozialgerichten!

Wo liegt da das Problem?

Machen Sie sich doch bitte nicht lächerlich!

Und noch einmal:

Die Leute entscheiden selbst, was sie machen wollen, nicht Sie und nicht ich.

In diesem Sinne eine gute Zeit und weiterhin alles Gute

Beste Grüße

Konrad

Kommentar von kilifi,

Habe mit dem Amt telef. hatte eine nette Dame dran, die beratend zur Seite stand!

Da sich die Gesetzeslage geändert hat, wurde uns davon abgeraten einen Verschlimmerungsantrag zu stellen, event. könnte eine Rückstufung auch der Fall sein, erreichen würden würden wir nichts dabei !

Somit lassen wir es sein !

Danke für die Tipps !!

Antwort von vesparoller,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Zum Thema Schlafapnoe-Syndrom kann ich nur sagen - habe ich auch, (hochgradig), schlafe ebenfalls mit Maske. Zusammen mit einer weiteren Erkrankung (Speiseröhre) bekam ich darauf 30 %.

Nun kann es natürlich sein, daß bei einem Verschlimmerungs-Antrag die Vorerkrankungen erneut mit überprüft werden. Ist hier eine Verbesserung eingetreten, können % von der GdE gestrichen werden, dafür aber für weitere Erkrankungen neue hinzu kommen. Was unterm Strich neu dabei raus kommt, bleibt abzuwarten.

Antwort von Adam2011,

Hallo Kilifi, die 70 % deines Mannes sind doch i.O. Wenn er ein schweres UNBEHANDELTES d.h. OHNE Maske Schlafapnoe hat sind es 50 %. Da er mit Maske schläft nur noch 20 %. Den Rest kann man nicht DAZU Rechnen. Dieses wird " Beurteilt" Im normalfall wird er , wenn er einen neuen Antrag stellt, bestimmt auf 40 bis 50 % runtergestuft. Ich würde KEINEN Verschlimmerungsantrag stellen. Seit mit den 70 % zufrieden. Gruß Adam

Antwort von kaspar,

Ihr habt beide einen Grad von 50% oder mehr und seid verrentet . Was versprecht ihr euch von einem Verschlechterungsantrag. ein neues Kniegelenk kann sogar als verbesserung gewertet werden. wenn du ein "G" oder "aG" im Auswweis habt würde ich keine verschlechterung beantragen. Dazu kommt das die anhaltspunkte für gutachterliche Tätigkeiten durch eine neue Verordnung ersetzt wurden mit der man erstmal lernen muß umzugehen.

Antwort von thomas37,

Um Höher zu kommen nutz der Bluthochdruck und die Hezrythmusstöhrungen nichts.Ist bei mir auch abgelent worden. Meine Mutter hat auch 2 künstl. Kniegelenke und die hat 60%.Da hätte schon im KH oder bei der Reha die Sozialstation helfen müssen.

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