Schlägerei nach Provokation nun Strafbefehl?

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5 Antworten

Provokation rechtfertigt keine körperliche gewalt. Person A hätte der situation ausweichen können und entsprechend die polizei rufen können und eine anzeige wegen beleidigung etc. erstatten können.

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Deine Beschreibung kann ich so nicht ganz nachvollziehen. Irgendwie verhaspelst du dich auch mit Person A und B. Z.B. in dem Satz: "diesmal hat Person B 2 Freunde bei sich und geht wieder auf Person B zu" Und welche von beiden Personen hat nun den Strafbefehl bekommen?

Aber ich sag mal so, soweit es sich um Notwehr handelt, sollte es straffrei bleiben. Soweit nicht, muß es bestraft werden. Und da finde ich 210 Tagessätze noch recht glimpflich. Ich kenne den Sachverhalt jetzt nicht und will auch nicht nur von dem ausgehen, was du geschrieben hast. Aber wenn es so ist, wie du beschreibst, sollte sich der mutmaßliche Täter lieber von einem Anwalt beraten lassen und im Falle des Einspruchs gegen den Strafbefehl auch im Strafprozeß vertreten lassen.

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Kommentar von Serenaxx
19.08.2016, 18:03

Ja habe es gerade eben korrigiert ist mir auch aufgefallen. Das ist eben die Frage, wie das Gericht im weiteren Verlauf den Fall aufnimmt. Person A ist ja auch angegangen worden und hat hierfür Zeugen.  Person A hat den Strafbefehl erhalten.

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A war blöd (Entschuldigung für den Ausdruck), denn wer Provokationen mit einer Kopfnuss (was fast automatisch zumindest zu Nasenbluten führt), hat es nicht besser verdient.

Wenn ich auf einer Party so provoziert werde, gehe ich zum Veranstalter und sage ihm, dass er solche Gäste hat und ich deshalb gehen werde, eventuell sorgt der dann für Ordnung auf seiner Party.

Grobe Annahme, alle Beteiligten unter 22 und der Provokateur vermutlich Migrationshintergrund, weil die gerne die halbe Familie zu ihren Streitigkeiten dazu holen.

Ma kann jedem nur raten, sich gegen Provokationen nicht zu wehren, sondern einfach den Veranstalter, oder die Polizei zu holen.

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Person A hat zurecht einen Strafbefehl erhalten. Über die Höhe entscheidet ein gericht in Abhängigkeit der Tat und der evtl. Vorstrafen von Person A

Person A hätte besser die Polizei zu Hilfe gerufen anstatt sich auf diese Rangelei einzulassen.

https://dejure.org/gesetze/StGB/223.html

Bei leichten Verletzungen und der Erstbegehung wird der Täter wohl mit
einer Geldstrafe von geringem bis mittlerem Ausmaße zu rechnen haben.
Bei Wiederholungstätern oder größeren Schmerzen oder Spuren, kann
bereits eine Bewährungsstrafe im Raume stehen.

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Kommentar von Serenaxx
19.08.2016, 17:59

Person A ist noch nie auffällig gewesen und hat auch Zeugen das Person B ihn massiv beleidigt und provoziert und später auch noch mit 2 Freunden auf Person A zu gegangen ist. Das Gewalt keine Lösung ist ist natürlich klar Person A hat sich am nächsten Tag auch bei Person B nach dem Wohlergehen erkundigt und wollte mit Person B sprechen doch leider wollte Person B das nicht. Zudem war bei beidem Alkohol im Spiel. Auch keine Rechtfertigung aber nun ist es schon passiert.

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Die Meinung von Person C zählt mehr.

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