Ich rede jetzt nicht davon sein eigenes Kind zusammen zu dreschen, aber ich kenne das noch von Geschichten, das wenn man unartig war, man schläge bekommen hat. Meistens wurde der popo gehauen oder eine backpfeife verteilt. Die ältere generation kann denke ich ein lied davon singen, ich finde das auch völlig in Ordnung. Schon allein die Angst davor wieder den popo gehaun zu bekommen hat mich vor manch dummheit bewahrt, was haltet ihr von dieser etwas in kritik geratenen methode?

Lieber Himmelsmensch ,
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Klaus vom gutefrage.net-Support
hab eh den eindruck, dass die meisten eltern viel zu weich bei der erziehung vorgehen.

Mit Schlägen erreicht man vielleicht, dass das Opfer sehr schnell sehr ruhig ist - und dann? Das Vertrauen des Kindes zu den Eltern wird zerstört, das Kind lernt nicht dadurch, sondern gehorcht bloss durch Angst. Und es wird Frust, Angst und eigene Aggressionen weitergeben. Gewalt erzeugt nun mal Gewalt. Schlagen sollte bei Kindererziehung nichts zu suchen haben.
Full ack.
es geht hier sicherlich nicht um einen klaps, der als sofortige antwort auf schlechtes benehmen erfolgt. Kinder können einen in den wahnsinn treiben. dieses spiel kann über stunden, ja tage gehen. und irgendwann, nach hundert warmen worten ist irgendwann mal schluss!
DerEntomologe am 9. Juli 2009 14:55 Die Rede war von "Schläge", nicht von symbolischen Klapsen. Ich hab zum Glück keine Kinder, aber ich finde es immer bedenklich, wenn die Hand erhoben wird.
na dann haben wir hier wohl erstmal ein definitionsproblem zwischen schlägen und klapsen. ich halte es für ausgeschlossen sein kind zu hmmm. verdreschen - oder wie mag man es sagen. aber es kann durchaus situationen geben, wo mal die hand ausrutscht und es einen klaps gibt. sehr selten, aber ausschliessen kann mans nicht. letztlich zeigt es aber auch nur die ohnmacht des erwachsenen vor dieser situation
richtig! weshalb ist denn heute jedes 3. antiautoritär erzogene Kind verhaltensauffällig und wird mit Ritalin vollgepumpt?
DerEntomologe am 9. Juli 2009 15:03 Weil ein Grossteil der jüngeren Elterngeneration schlichtweg inkompetent ist? Nur weil die Eltern mangelnde Sozialkompetenz haben soll man die autoritäre Erziehung wieder einführen?
Und das Gegenteil von antiautoritär ist Schläge verteilen oder wie?
DerEntomologe am 9. Juli 2009 15:08 Man kann Autorität auch gewaltlos praktizieren, oder? Konsequenz im eigenen Handeln, Selbstdisziplin und Vorbildwirkung (aber damit schränkt man sich ja auch selbst enorm ein).
es gibt hier gegner körperlicher gewalt, die sich für den Messias halten. Mit was straft ihr eure Kinder denn stattdessen? Mit Stubenarrest, Liebesentzug, nicht-mehr-miteinander-reden? Was für seelische Grausamkeiten praktiziert ihr, die ein Kind zeitlich viel später erst mitbekommt und in keinerleit zusammenhang zu seinem fehler mehr sieht! nein. ich bleib dabei, in seltenen fällen ist ein klaps ein adequates mittel. kein schönes, aber es ist eines.
DerEntomologe am 9. Juli 2009 15:14 Ich hab keine Kinder. Ich halte es für sinnlos, körperlich unterlegene Menschen körperlich anzugehen. Dass manche Erwachsene gelegentlich eins aufs Fressbrett brauchen, ist okay, ich halte auch nichts von totaler Gewaltlosigkeit. Aber jeder, der Kinder hat, sollte sehen, dass er sie gewaltfrei ins Leben bringt.
Du hast wohl auch das Buch gelesen "warum Kinder zu Tyrannen werden" Das würde hier einige auch aufwecken.
DerEntomologe am 9. Juli 2009 15:19 Ich les solche Bücher nicht. Ich würde nie Kinder haben wollen. Aber Kinder sind nun mal die Zukunft, so platt das klingt, und sie haben den besten Start ins Leben verdient. Daher bin ich gegen Gewalt in der Erziehung. Theorie und Praxis mögen da ein Unterschied sein, aber damit müssen die Menschen klar kommen, die Kinder haben - und nicht ich.
sorry, aber der Kommentar war an Coroner gerichtet

Die Kinder waren besser erzogen.
Taimanka am 10. Juli 2009 12:20 ja, bestimmt, nach außen und deinen Kriterien entsprechend - "im" Kind drinnen sind es aber anders aus - Kinder kann man auch durch Überzeugung zu guter Erziehung bringen, insbesondere dort, wo gerne und schnelle geschlagen wird
littletiger am 19. Juli 2009 23:02 Früher wurde eben Disziplin und gute Erziehung noch hochgehalten - sieh dich mal heute um. Wird man auf der Straße von einem Jugendlichen angerempelt braucht man nicht auf ein "entschuldigung" zu warten, da heißt es höchstens "pass doch auf, du xxx"
Das finde ich nicht in Ordnung. Wie sieht es denn jetzt in den Jugendlichen aus, wo sie ihren ganzen Trotz ausleben können, weil keiner was sagt? Wahrscheinlich noch schlimmer als früher.
Da kann ich nur beipflichten. Jeder will sich nur mehr selbstverwirklichen, also tun und lassen was er will, ohne irgendwelche Ruecksicht auf den anderen. Soll nicht so oft angewendet werden, aber mal eine hinten drauf und dann wird dem Kind schon schnell bewusst, es ist einfach nicht alleine auf der Welt und hat sich eben in die Gesellschaft einzufuegen. Worte wie Bitte oder Danke sind schon Fremdworte geworden.
Da kann ich nur beipflichten. Jeder will sich nur mehr selbstverwirklichen, also tun und lassen was er will, ohne irgendwelche Ruecksicht auf den anderen. Soll nicht so oft angewendet werden, aber mal eine hinten drauf und dann wird dem Kind schon schnell bewusst, es ist einfach nicht alleine auf der Welt und hat sich eben in die Gesellschaft einzufuegen. Worte wie Bitte oder Danke sind schon Fremdworte geworden.

Es geht auch ohne....

solange man es nicht übertreibt ist das ok finde ich
Taimanka am 10. Juli 2009 12:16 halloooo, jeder Schlag an einem Kind ist ein Schlag ins Gesicht des Kindes, mit Streifung der Seele - was maßen sich die "Erwachsenen" an, wann was nicht übertrieben ist/wird - auwei, das macht traurig - dies zur Erinnerung: die Kiddis sind "weiter" als wir, und nicht wir weiter als sie, nur weil wir älter sind
ChuckysBraut am 10. Juli 2009 12:21 ehm hallo? glaubst du wir lassen uns von kleinen kindern verarschen? wenn man mit worten nicht weiterkommt ist die gesunde ohrfeige durchaus angebracht ^^ spiele nicht den moralapostel ^^ beeindruckt keinen ^^
Finde sowas ganz ganz schlimm

mal abgesehen davon, das es strafbar ist !!!!
für einen kleinen Klaps eine Strafe durchzusetzen wird schwierig...
badguysimon am 9. Juli 2009 15:25 richtig. aber es geht -laut frage- um schläge... und ich denke nicht nur einmal ne ohrfeige oder nen klaps, sondern regelmässie
Ich wurde reichlich geschlagen als Kind und habe mir geschworen, dass ich das nicht tun werde. Und ich habe mich daran gehalten. Es geht auch ohne, meist sogar besser, weil man sich dann mit den Situationen mehr auseinandersetzen muss um angemessen reagieren zu können.

So lange es nicht in Körperverletzung ausartet! Ein Klapps hat noch keinem geschadet. Wenn ich mir die "Umgangsformen" mancher Jugendlichen heute so anschaue, frage ich mich, ob die ein oder andere Backpfeife nicht doch verteilt werden hätte sollen...
Hat bei mir Wunder bewirkt, aber bei den heutig verweiclichten Kids ...die würden einen wahrscheins verklagen .
haha gute antwort!!
chläge sind nie gut. Das Kind wird dan agresiv und schlägt seine mitmenschen auch und gewalt war noch nie ein lösung für irgendetwas.
mhm, deshalb sind diese Eltern ja auch immer ach so lieb zu ihren asozialen (tut mir leid, es ist so^^) Kindern...und die Kinder die früher geschöagen wurden sind heute alle Schläger, ALLES KLAR...
subsonicx am 9. Juli 2009 14:48 So ein quatsch. Ich kenne welche die worden richtig verprügelt mit dem Gürtel und die sind überhaupt keine schläger im gegenteil die stecken eher ein.
ja, ich finde man sollte bei dieser frage (die ja ziemlich oft gestellt wird) aber auch dann mal in der Fragestellung darauf achten was gemeint ist. Also der Fragesteller sollte schreiben, ob ein Klaps oder richtiges Prügeln gemeint ist...
gelegentlich ist meinen Eltern auch die Hand ausgerutscht. Heute bin ich friedliebend aber wortgewand, habe Respekt vor der älteren Generation und habe es noch dazu im Leben zu etwas gebracht. Und so werde ich es an meine Kinder weitergeben.
Ich wurde nie geschlagen und finde es schrecklich wenn ELtern so mit ihren Kindern umgehen. Dann brauchen Sie auch keine Kinder in die Welt setzen!

habe da bei meinen kindern nicht gemacht

das hat man Früher gemacht.
ja, und heute schickt man Kinder der modernen Eltern zum Psychologen. Schon mal darüber nachgedacht, weshalb ADHS früher kein Thema war?

Wurde bei mir so fabriziert und war richtig so.
der Sohn meiner Bekannten hat seiner Kindergärtnerin den Stinkefinger gezeigt. Ich hätte ihm eine geschmiert - oder denkt hier wirklich jemand, man hätte ihm das erklären können?

mal ehrlich: lerneffekt ist bei Schläge nur durch Angst gegeben! Man macht etwas nur nicht nocheinmal weil man Angst hat vor weiterer Schläge hat aber nicht weil man verstanden hat warum man etwas nicht machen darf! ich halte daher von Schläge nichts!
hallo gehts noch, man kann ein kind auche ohne "popohauen" erziehen. es liegt daran wie man zum kind ist, ich 2 kinder ein bub und ein mädchen und ich hab sie noch nie geschlagen, geschweige den auf popo. sie sind sehr höfflich und haben ein gutes benehmen, denn wie man in den wald reinruft, so kommt es heraus

Man schlägt NIE ein Kind. Es wäre auch unfair. Ein Kind ist wesentlich kleiner und schwächer.

......100 % ein "no go" !

Ein schlag ist nicht schlimm :D

nur nicht übertreiben, janz wichtig...

aber nur selten und nur einen leichten klaps. ein richtig fester schlag auf den a r s c h ist auch schon zu viel. und nur wenn das kind es anders wirklich nicht checkt.

was sollte diese sein, wo man mit Worten nichts erreicht bei Kindern - Schläge/r gehören in die Tonne oder Zwangskurs in Kindererziehung

Bei mir war das noch anderst..ich hatte richtig dresche bekommen.

Ich denke, es ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen Schlagen und mal eine Ohrfeige verpassen !
Wir haben von unserem Vater früher auch mal eine Ohrfeige bekommen, die hatten wir aber auch immer verdient. Manchmal habe ich mir schon überlegt, ob ein paar Ohrfeigen mehr nicht besser gewesen wären.
Es gibt einfach Situatuionen in der Erziehung, wo auch die besten Argumente und Erklärungsversuche nicht mehr ziehen, dann muß halt ein deutliches Zeichen gesetzt werden.
Eine Ohrfeige soll und darf keine Strafe sein, sondern ein deutliches Warnzeichen.
Genauso sollte es auch bei Gerichtsurteilen sein, wenn Ermahnungen nicht mehr helfen, muß ein Zeichen gesetzt werden, sonst gibt es keine Einsicht und damit keine Besserung.
Ganz schwieriges Thema. Ein Klatsch sollte vorher als Strafe angesagt werden und bei Übertreten dann auch wirklich vollzogen werden. Alles andere ist Willkür. Aber Poklapse oder eine kleine Ohrfeige als Gewalt zu deuten, find ich übertrieben, ist wohl ein Rest der 68er Generation, die heute unsere Politik mitbestimmt.

Das ist eine strafbare Handlung und wird von der Polizei als Kindesmißhandlung geahndet! Der Frager weicht mit seiner Fragestellung die allgemeine Gesetzeslage auf, und geht somit indirekt gegen die Rechte von Kindern vor.
Ich denke, dass eine vernünftige Erziehung auch gelingen kann, wenn die Eltern ab und an eine Backpfeife verteilen. Nur - es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass das nicht klappt.
Es gibt sicher Eltern, die nicht schlagen und "schlechter" erziehen als Eltern, denen mal die Hand ausrutscht.
Aber - es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten es besser zu machen dass ich ehrlich gesagt denke: wer heute noch prügelt ist schlicht und ergreifend zu faul, sich mehr Mühe zu geben.

Wer sich zurückerinnert, erinnert sich nur dass er mit Schlägen bestraft wurde. Aber an das "Warum" ist in Vergessenheit geraten.

Immer feste druff! So war es früher! Aber solche Quaker wie einige Politiker, die sich dazu äußern, kann man stecken lassen wie eine gewisse SPD-Bergmann aus Leipzig. Die ist ne Witzboldin schlimmsten Charakters! Alle namhaften Pädagogen aüßern sich dazu, daß ein Klaps nichts schadet. Aber muß nur beim Klaps bleiben nicht mehr! Diese Grenze finden - das ist es! Jacko ist ein Beispiel: Wenn ich meinen Vater schon sehe, dann überkommt mich das Kot.zen und noch viel mehr...

ein Klaps auf den po ,energische und bestimmte Worte und auch mal ein leichter Puffer sind ok. Von richtigen Schlägen halte ich nix aber auch gar nix.Und auch bei leichten Klapsen ist prinzipiell das Gesicht und Bauch IMMER tabu!
schlagen müssen oder andere seelischen Grausamkeiten sind ein Zeichen, wo der Mächtigere zeigt, dass er eigentlich "ohnmächtig" ist.
Perle0106 am 9. Juli 2009 14:59 wenn worte nicht helfen, müssen taten sprechen... das hat nix mit ohnmacht zu tun, eher mit unvermögen etwas beim ersten erklärungsversuch zu verstehen... und wenn es beim 2., 3., 4., ..... Xten Versuch noch immer nicht klappt, platz halt mal die Hutschnur. Ist bei manchen einfach so!
Mein Bruder hat mir mal in den Hintern gebissen. Ist schon einige Zeit her, aber mein Vater hat meinem Bruder den Hintern versohlt.
Meine Mutter nannte meinen Vater einen "Verrückten" und wollte schon die Polizei rufen... kopfschüttel
Ich kann mich an das ganze zwar nicht mehr erinnern, aber ich finde die Maßnahme meines Vaters vollkommen ok.
Man sollte sich auch ohne Schläge durchsetzen können.
Ich bekam als Mädchen meistens Backpfeifen, und die taten ordentlich weh. Meine Mutter hatte wohl dafür eine besondere Begabung, und diese an mir weiter gereicht. Bei meinen Kindern habe ich, früher, die Watschen auch oft angewandt, trotz der Erfahrung aus meiner Kindheit oder gerade deshalb? - Und es hat ihnen, so wie mir, nicht geschadet.
Ich kann mich da nur Lulina anschliessen, das alles war kein Problem fuer mich als Kind and auch nicht fuer meine Kinder, das kam eben manchmal vor. Unsere Familie brauchte auch kein Jugendamt und keine Psychologen. Kinder haben nun mal ihre Bloedheiten und Frechheiten, und das regelt man in der Familie. Jedenfalls war das noch bis vor 10 oder 15 Jahren der Fall. Heute sind die meisten Familien keine Familien mehr, geschieden, alleinstehend, alleinerziehend, Kinder in Drogen und Alkohol... Die sozialen Probleme haben eher zugenommen und nicht abgenommen. Wieso eigentlich bei dieser grossartigen gewaltlosen Erziehung? Ist mir nicht ganz klar.
Schläge als erzieherisches Mittel finde ich voll daneben und eine Bankrotterklärung für die Eltern. Allerdings halte ich es für menschlich, wenn einem wirklich mal die Hand ausrutscht. Die Dosis macht das Gift!
Schläge sind Ausdruck von Hilflosigkeit und Überforderung. Nicht die Kinder setzen Ursachen für Probleme, sondern die Eltern und zwar haben sie versagt in der Erziehung von klein an. Kinder werden nicht als Problemfall geboren, sondern dazu gemacht. Wer hat dann die Schläge verdient?

es gibt doch andere möglichkeiten ich mach das so wenns zu extrem wird nehme ich ihr erstmal das weg was sie am liebsten hat fehrnseher oder spielkonsole funktioniert gut brauch mann nicht zu schlagen
Das zeigt doch nur, wie unfähig manche Menschen sind!

"wer wind sät wird sturm ernten" das beantwortet diese frage sehr gut. ich erziehe mein kind mit viel liebe und absolut gewaltfrei und ich habe auch das liebste kind, was man sich vorstellen kann und bin sehr glücklich. nur sehr dumme menschen, die sich mit worten nicht verständigen können, setzen gewalt ein!
Ich finde Kinder brauchen klare Grenzen! Natürlich auch Liebe, Verständniss und vor allem viel Zeit! Aber wenn sie über ihre Ziele hinausschießen, dann gehört es sich auch einmal durchzugreifen! Und diese "stille Treppe" oder was immer die Nanny so predigt finde ich nur lächerlich!