Frage von homer092, 51

Schimmel in der Wohnung - was kann ich tun?

Hallo,

ich habe gestern in einer Raumecke (Beides Außenwände) gedacht ich sehe Schimmel, war mir aber nicht sicher, da die Seite noch nicht fertig gestrichen ist (kurz nach Einzug) und dort noch leicht das grün durchschimmert der alten Farbe.

Nun habe ich heute durch Zufall unseren Vormieter kennengelernt. Dieser hat mir erzählt, dass er dort große Probleme mit Schimmel hatte, auch in der Gegenüberliegenden Ecke der Wohnung sowie im Keller. Der Vermieter schob das Problem immer auf falsches Lüften und sagte man müsse alle 4 Stunden gründlich lüften sonst müsse man sich nicht wundern.

Laut Vormieter und auch nach meinem Eindruck kommt das Problem von außen. An einigen Stellen bläht sich der Außenputz auf, gerade über den Fenstern außen sieht man dass der Putz sich von der Wand drückt. Ich denke mal da ist es feucht und der Putz quillt auf. Beim neu Tapezieren ienes Raums habe ich auch an ein paar STellen flecken entdeckt die wie schimmel aussahen im Putz.

Nun frage ich mich, was mache ich? Wir sind gerade in die neue Wohnung gezogen, mit viel Aufwand renoviert und eingerichtet, für viel Geld umgezogen und nun wo alles fertig ist sowas. Mit Asthma möchte ich auch nicht länger als nötig im Schimmel leben.

Wie geht man hier am besten vor, welche möglichkeiten hat man und wie bringt man den Vermieter zum handeln und es niht auf lüften zu schieben?

Vielen Dank für Tipps.....

Antwort
von Simko, 47

Je schlechter die Bausubstanz, je mehr muss geheizt und gelüftet werden, um dem Risiko der Schimmelpilzbildung vorzubeugen.
Das ist ein anerkannter, bewiesener und signifikanter Zusammenhang.
Warum solche Schrottimmobilien dennoch oftmals angemietet werden, liegt wohl an der geringen Kaltmiete. Rechnet man jedoch die zweite Miete (Heizkosten) hinzu, wird das meist ein Groschengrab.

Kommentar von Huflattich ,

Es hat mit der "Bausubstanz" nichts aber auch gar nichts zu tun .

Am besten wir reißen den gesamten Bestand an alten Immos ab zahlen kann das gerne der Besitzer und am Ende in der Vermietung der Mieter ........

Kommentar von Bitterkraut ,

Ah, du kennst das Haus? bist du etwa der Vermieter?

Kommentar von Huflattich ,

Nein, wenn jedoch kein offensichtlicher Bauschaden vorliegt liegt es nicht an der Bausubstanz sondern am Benutzer des Gebäudes. Gerade im Neubau kann es viel Schimmel geben, denn je dichter ein Gebäude desto besser die Kondensat Bildung (besonders z.B. Bad). Das bedeutet erst recht aufwendige Lüftungslösungen werden notwendig....

Antwort
von RobTop96, 41

Wenn das Schimmelproblem - und so klingt es bei Dir - an einer maroden Bausubstanz liegt und der Vermieter nicht vorhat, eine entsprechende Sanierung durchzuführen, würde ich mich gedanklich schon mal mit einem Umzug befassen.

Die Auseinandersetzung mit einem desinteressierten Vermieter kann Jahre dauern, in denen Deine Gesundheit leidet.

Antwort
von Huflattich, 51

Schimmel ist immer eine Folge von Feuchtigkeit entweder über Außenwand oder eine defekte Wasserleitung., Wenn dem nicht so ist, muss geschaut werden ob der Bewohner übermäßig Feuchtigkeit produziert. Kochen duschen Wäsche trocknen in der Wohnung . 

Vor allem lüften, lüften, lüften.

Vielleicht hilft das ja : 


Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, und gegen Feuchigkeit via Außenwand hilft lüften eben nicht.

Antwort
von Bitterkraut, 41

Dazu brauchst du einen Sachveständigen.

Zuerst solltet du den Vermieter auf den bestehenden Schimmel hinweisen und Abhilfe verlangen. Mit Terminsetzung.

Kommentar von Huflattich ,

Jau prima, denn der will auch verdienen... Besonders weil der Auftraggeber zweimal zahlen muss einmal für den Gutachter und dann für den unabhängigen Gutachter vor Gericht .....

Antwort
von pharao1961, 25

Zunächst einmal sollte man sich über richtiges Heizen und Lüften informieren, dies dann genau befolgen und es dokumentieren. Entsteht dann immer noch Schimmel, sollte man den Vermieter schriftlich zur Mängelbeseitigung auffordern, am besten mit Fristsetzung. Unterläßt er das kann man über Schadenersatz und Mietminderung nachdenken.

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