Frage von mel332, 44

Ist die Schilderung fürs Praktikum so richtig?

Ich bin momentan in einem dreiwöchigen Praktikum in der 9. Klasse und muss eine Schilderung für meine Praktikumsmappe anfertigen. Ich habe auch schon eine geschrieben und wollte mal wissen ob die so überinstimmt.

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Antwort
von mel332, 31

Es ist 7
Uhr Morgens und mein erster Gedanke ist, dass heute mein erster Tag
in meinem dreiwöchigen Praktikum startet. Immer noch misstrauisch
was alles auf mich zu kommt, mache ich mich wie an jedem Morgen
fertig. Meine Tasche packe ich mit Schreibmaterial, Essen und
Trinken. Aufgeregt werde ich dann von meiner Mutter in den besagten
Kindergarten gefahren. Mit wackeligen Beinen verabschiede ich mich
von meiner Mutter und gehe immer noch nervös zur Eingangstür.
Aufgeregt stehe ich in dem Kindergarten und versuche Kontakt zu einer
Person auf zunehmen, damit ich weiß wo ich hin muss. Mit langsamen
Schritten laufe ich den breiten Flur entlang und warte, bis mir
jemand entgegen kommt und ich eine Gelegenheit habe mit dieser Person
zusprechen. Ich versuche nicht all zu laut zu sein und gehe etwas den
Gang entlang. Mein Kopf hebt sich ein wenig, als ich zwei Personen
sehe, die miteinander sprechen. Eine der beiden Personen schaut zu
mir und spricht mich dann auch sofort an ob ich die Praktikantin
wäre. Ich nicke lächelnd auf diese Frage und sie stellt sich als
Frau Stadtmüller vor. Sie erklärt mir vieles. Zum Beispiel wie es
hier abläuft, wie meine Arbeitszeiten sind und noch viele
Informationen mehr. Meine Aufregung ist deutlich gesunken und als
eine weitere Frau in den Kindergarten kommt, schickt mich Frau
Stadtmüller mit in ihre Gruppe. Diese Frau hat sich als Frau Bindal
vorgestellt und mich sofort in die blaue Gruppe mitgenommen.
Schweigend laufen wir die Treppen hoch und schließen das Holztor
auf, das dafür da ist, damit die Kinder oben nicht nach unten in die
anderen Gruppen laufen können. Das Schweigen und die neue Umgebung
bringt mich wieder zum nervös werden. Alles ist für mich neu, meine
Mitmenschen, die Umgebung und sogar der Duft. Meine Finger spielen
nervös mit meiner Jacke. Wir sind in der blauen Gruppe angekommen.
Der Raum ist hell, stickig und bunt übersehen.
Eine andere Frau kommt auf mich zu und stellt sich als Frau Hausmann
vor. Mir wird als erstes gezeigt wo ich meine
Jacke aufhängen und meine Tasche abstellen kann. Dies befindet sich
in einem kleinen Raum, auch genannt als Abstellkammer. Anschlißend
werden mir alle Räume gezeigt. Einmal zeigt mir Frau Bindal das
,,Sternenzimmer”wo sich überwiegend die Vorschulkinder aufhalten.
Der Raum ist recht groß gehalten und hat eine Wand mit vielen
kleinen Fenstern. Die Wände sind gelb, es sind zwei Tische enthalten
und im großen und ganzen sieht der Raum gemütlich aus. Als nächstes
zeigt sie mir die ,,Puppenecke”, welche ebenso gelbe Wände hat.
Der Raum hat mehr als genug Spielzeug und eine große gemütliche
Matratze mit vielen verschiedenen Puppen. In dem eigentlichen
Hauptraum, wo jeweils drei Tische mit unterschiedliche Größen
stehen, sitzen schon zwei Kinder an einem Tisch neben der Küchentheke
und essen das Frühstück. Als ich mich umschaue sieht man mal wieder
mengen an Spielzeug, die in Kisten geräumt sind. Viele Fenster
schmücken den Raum und überall hängen gebastelte Sachen. Das
Frühstück besteht aus geschmierten Broten und eine Auswahl zwischen
Tee und Wasser. Stumm sitze ich am Tisch und schaue hin und wieder
mal durch den Raum. Meinem Gefühl nach würde ich gerne wieder in
die Schule gehen und dem Unterricht folgen. Da Frau Bindal mich fragt
ob ich was essen möchte, schaue ich in ihre Augen und lehne das
Angebot dankend ab. Lächelnd stehe ich auf und gehe in das
Sternenzimmer, wo weitere drei Kinder gerade auf dem Teppich mit
Figuren spielen. Die ganzen drei Stunden, von 8 bis 11 Uhr gehen
schnell um. Über diese drei Stunden habe ich mit den Kindern viel
gespielt, mal haben wir Fingerfarben gemalt oder einfach mit
Buntstiften Bilder gemalt. Ich fühle mich schon etwas wohler und
mittlerweile macht es mir auch spaß. Das Gefühl von Aufregung ist
kaum mehr da. Um 11 Uhr wird dann ein Stuhlkreis gemacht, wo die
Kinder spielen und Lieder singen. Zuerst habe ich nur stumpf
mitgesungen und mitgespielt, da ich das überhaupt nicht so kenne.
Mir ist mulmig und es ist schwer einen Weg zufinden, der mir hilft,
in dieses System hinein zufinden. Nach diesem Stuhlkreis darf ich für
eine Stunde Pause mache. Frau Bindal sagt mir, dass ich um zehn nach
eins wieder hier sein muss. Verwirrt gehe ich nach Hause, esse dort
etwas und bin dann pünktlich wieder im Kindergarten. Dort angekommen
soll ich einfach wieder mit den Kindern spielen. Nach und nach
vergeht die Zeit und als es 4 Uhr ist, schickt mich Frau Bindal
lächelnd nach Hause. Mit einem immer noch mulmigen Gefühl gehe ich
den Weg nach Hause. Meine Gedanken handeln über nur diesen einen
Punkt: Das soll ich nun für drei Wochen machen? Jedoch wird es nach
und nach immer besser und so langsam möchte ich nicht mehr von
diesem Kindergarten weg.

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