Axwell am 15.03.2009 um 19:12 Uhr
Ich mache zzt. meinen Führerschein und habe bisher 18 parktische Fahrstunden. Die ersten 8-9 Stunden verliefen ohne große Probleme und sie haben auch Spaß gemacht aber mit der Zeit kritisierte mich der Fahrlehrer wegen jeder Kleinigkeit und ich musste mich für fast jede Aktion rechtfertigen. Ich hab nichts gegen Kritik - vorrausgesetzt dass sie konstruktiv ist. Aber in der letzten Zeit bekomm ich nurnoch an den Kopf geschmissen wir schlecht ich doch wär und dass ich kein Auto fahren kann. Ich gehe doch in eine Fahrschule, um das Fahren zu lernen, und nicht weil ich es schon kann, oder? Nach meiner Weltanschauung definiere ich unter Lehrer, Pädagogen. Ich bezahle ein Haufen Geld dass ich professionell ausgebildet werde, und für diese Summe habe ich auch ein Anrecht darauf, anständig behandelt zu werden. Es wird quasi überhaupt nicht zugelassen, dass der Fahrschüler Selbstbewusstsein aufbaut, weil er immer klein gehalten wird. Ergo braucht sich doch niemand wundern, dass die meisten Schüler, mit riesem Herzklopfen, und Nervosität in die Prüfung einsteigen. Ist das irgendeine kommerzielle Psycho Masche der Fahrschulen, oder nur ein Einzelfall? Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt?
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erkläre ihm freundlich aber bestimmt, dass du demnächst zu einer anderen Fahrschule wechselst, wenn er weiterhin so kleinkariert reagiert
Also bei uns in der Bekanntschaft ist das auch schon mal vorgekommen. Sie hat sogar nach jeder Fahrstunde geweint, so hat der Fahrlehrer sie fertig gemacht. Bei anderen wiederrum war er total beliebt. Mein Tipp wechsel gleich die Fahrschule, bevor es zu spät ist. Meine Bekannte hat auch gewechselt und das war das Beste was sie machen konnte.
Red vor der Fahrstunde ganz offen und bleibe ruhig. sammel vorher gute argumente und beispiel situationen.
Versucht halt Dich zu verunsichern, um möglichst viele Fahrstunden rauszuschinden!! Hat man mit mir auch probiert, ist eine altbekannte Masche!

Bist du mit dir selbst schon klar gekommen.Der Fahrlehrer will bestimmt nur dein bestens.

Sage doch deinem Fahrlehrer, du wirst dir einen Neuen suchen. Dann wird er an dir nichts mehr verdienen!!!

Nun, etwas strenger wurde mein Fahrlehrer auch, je mehr Fahrstunden ich hinter mir hatte. Denn ich musste in den zurückliegenden Stunden etwas gelernt haben. Allerdings so wie du das beschreibst, ne - so war meiner nicht. Immer sachlich. Ich hab meinen nur einmal ätzend erlebt, als ich beinahe einen Radfahrer zu Fall gebracht hatte:-) Aber so wie deiner war meiner garantiert nicht - da hätte ich aufgehört und mir was anderes gesucht.
Dieses Problem hatte ich damals auch! Aber denk dran, du bezahlst ihn, d.h. er will etwas von DIR - lass dir also nichts gefallen.
Ich hätte damals sofort die FS gewechselt, aber ich stand kurz vor der Fahrprüfung.
Aber in deinem Fall: Wenn du meinst das du es psychisch nicht mehr verkraftest, dann such dir eine andere Fahrschule. Schließlich sollte dir dein FL die Angst nehmen und dich nicht noch mehr verunsichern! Ansonsten hat er eindeutig den Beruf verfehlt.
Meine Stunden sind seit Äonen vergangen. Dennoch soll ein Lehrer im zivilen Leben jemand nicht niedermachen; das bringt meist keine echte Freude am Lernen. Ich würde mal höflich, aber selbstbewußt klarstellen, daß Du der Kunde bist und er derjenige, der eine Dienstleistung erbringen soll, für die Du zu zahlen gewillt bist - solange Du das dafür bekommst, was Du Dir erhoffst. Ansonsten kann er sich vor seinem Chef rechtfertigen und er das selber ist, gibt es auch die Möglichkeit, die Schule zu wechseln.
Axwell am 15. März 2009 19:19 Würde ich am liebsten machen, aber in so einer Situation ist es schwierig klare Gedanken zu sammeln.
Tja, wo hier die Ursache zu suchen ist, kann man schlecht abschätzen. Das Verhalten des Fahrlehrers ist schon verwunderlich. Eine Taktik für mehr Fahrstunden ist das nicht. Vielmehr werden die Probleme im menschlichen Bereich liegen. Es sollte ein Pädagoge sein, aber wie so oft gibt es solche und solche. Fahrschule ist also nicht gleich wie die andere. Vollkommen richtig, daß Du zum Lernen kommst und nicht weil Du schon fahren kannst. Es scheint wirklich angeraten zu sein, Deinen Fahrlehrer sofort darauf anzusprechen und je nach Ausgang des Gesprächs und der evtl. noch stattfindenden nächsten Fahrstunde, den sofortigen Abschied vorzunehmen.
Ich war manchmal kurz davor, an die Seite zu fahren und einfach auszusteigen.
Schaue meine Antwort an. DH