Frage von pauliebus1309, 111

Schhenkelhilfen werden ignoriert?

Hallo! Ich hatte ja schonmal so eine ähnliche Frage gestellt. Aber heute geht es um mein Pferd. Er ist total Fleißig und Alles aber es geht nicht ums treiben mit dem Schenkel sondern um das Lenken. Denn das klappt garnicht. Wie bringe ich ihm das bei? Ich kann nichtmal vernünftig ohne Gebiss reiten weil er die Schenkelhilfen einfach ignoriert. Was soll ich nur tun?

Ich reite seid 8 Jahren und bei anderen Pferden klappt es. Wenn ihr noch FRagen habt gerne in den Antworten stellen.

Dankee!! Eure pAULiEbUS

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lollyjojo, 69

Reitest du denn Western oder klassisch? Mein Pferd reagiert sehr gut darauf wenn ich mein Becken etwas in die Richtung drehe wo es hingehen soll

Kommentar von pauliebus1309 ,

ich reite englisch

Kommentar von Punkgirl512 ,

So ist es auch richtig - völlig unabhängig von jeglicher Reitweise.

Kommentar von Lollyjojo ,

probieren es auch :)

Antwort
von sukueh, 42

Wenn du hier gegebene Tipps "schon tausendmal" gemacht hast, dann würde ich die Hilfe eines RL vor Ort empfehlen.

Möglicherweise kennt dein Pferd die entsprechenden Hilfen so überhaupt nicht, also muss er ausbildungstechnisch korrigiert bzw. neu ausgebildet werden. Das kann man als Reiter nicht zwangsläufig selber machen - nur weil man Reiten kann, kann man nicht sofort auch Pferde ausbilden/korrigieren.

Du merkst ja selber, dass deine bisherigen Versuche nur ein neues Problem "hart im Maul" verursachen. Da würde ich also auf gar keinen Fall selber mit irgendwelchen Tipps aus dem Internet herumbasteln, sondern mir fachkundige Unterstützung vor Ort holen. Sonst musst du am Ende an zwei Stellen korrigieren statt nur an einer.

Und wenn das Pferd die entsprechenden Gewichts-/Schenkelhilfen nicht kennt, dann kann man halt auch (noch) nicht gebisslos Reiten. Erst wird das eine ordentlich umgesetzt, dann das andere.

Eine Unterstützung vor Ort hilft auch dir dabei, alles richtig zu machen. Der Grund für dieses Problem (wie für fast alle anderen Fehler, die beim Reiten seitens des Pferdes auftauchen) dürfte nicht am Pferd, sondern am Reiter liegen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Pferde durchaus korrekt reagieren, wenn der Reiter oben drauf die Hilfen wirklich korrekt gibt. Da ist die Wahrnehmung der Reiter eher ein bißchen verschoben, die glauben, ihrerseits wäre die Hilfengebung korrekt, was sie dann aber in der Regel - und wenn auch nur minimal - einfach dann doch nicht ist.

Also, bevor du noch weitere Probleme "baust", frag jemand vor Ort !

Kommentar von pauliebus1309 ,

das ist das nächste problem. ich stehe nicht in einem stall sondern die pfere stehen bei uns aufm grundstück....

Kommentar von sukueh ,

Es gibt mobile Reitlehrer/Trainer, die zu dir in den Stall kommen. Notfalls müsstest du halst mit dem Pferd zu einem RL/Trainer fahren....

Das sind halt mögliche Notwendigkeiten, die man bei der Haltung in Eigenregie mit einplanen sollte...

Antwort
von Maria3103002, 57

Also bei meinem Pony Ost das gleich. Ist aber schon viel besser geworden. Ich lenke mit dem zügel und gebe gleichzeitig die schenkelhilfe. Ich gebe die schenkelhilfe aber auch sehr deutlich also ich haue ihr jz nicht mein Schenkel in die Seite aber drücke schon recht kräftig. Mittlerweile muss ich kaum noch mit zügEl arbeiten aber es dauert chinesischen eine weile Bus Erfolge kommen.

Lg

Kommentar von Maria3103002 ,

Schon*

Kommentar von DonkeyDerby ,

aber es dauert chinesischen eine weile Bus Erfolge kommen

Ach, ich liebe diese Autovervollständigen-Funktion! ;-)

Kommentar von Maria3103002 ,

Sorry ich meinte es dauert Schon eine weile Bus Erfolge kommen 😂

Kommentar von DonkeyDerby ,

Weiß ich doch, aber ich finde es immer wieder erheiternd!

Antwort
von DonkeyDerby, 47

Er kennt das wahrscheinlich als Hilfe gar nicht oder es wurde ihm aberzogen. Um ihn dafür wieder sensibel zu machen, musst Du nun, wenn Du keine Richtungsänderung willst, den Schenkel komplett weghalten von Deinem Pferd. Willst Du die Richtungsänderung gibst Du die Schenkelhilfe nur als Impuls, als Schenkel an die Seite fallen lassen und gleich wieder wegnehmen. So lernt er wieder, die Schenkelhilfe mit der Richtungsänderung zu verknüpfen. Verfeinern kannst Du die Hilfe dann, wenn bei ihm der "Groschen gefallen" ist. Aber anfangs muss das sehr plakativ sein, damit er überhaupt eine Chance hat, den Zusammenhang herzustellen.

Außerdem sollte damit auch eine deutliche Gewichtsverlagerung einhergehen, auch das hilft.


Kommentar von pauliebus1309 ,

ich will ja die richtung ändern aber er reagiert ja null auf die hilfen. und das habe ich schon tausend mal gemacht. schenkelhilfen geben und rum. schenkel und rum.... aber es hat nichts gebracht. langasm wird er nur hart im maul

Kommentar von DonkeyDerby ,

Ihr solltet tatsächlich über Bodenarbeit wieder zueinanderfinden. Offensichtlich stimmt da mit der Kommunikation gar nichts mehr. Denn wenn er hart im Maul wird, musst Du offensichtlich viel zu starke Zügelhilfen geben.

Kommentar von pauliebus1309 ,

ja mach ich ja auch. anders kriege ich ihn ja nicht gelenkt.

Antwort
von Punkgirl512, 14

Was sagt denn dein Reitlehrer dazu?

Aus meiner Sicht ist es ein Irrtum, dass man mit den Beinen lenkt. Das Pferd soll sich um den inneren Schenkel biegen, ja, aber gelenkt wird eigentlich mit deiner Hüftdrehung. Dadurch legen sich die Beine automatisch korrekt hin, sofern du locker bist.

Bedeutet, du bist nicht locker genug in der Hüfte - z.B. weil du vielleicht Schiebst - und dein Pferd bereits darauf abgestumpft.

Was hat ohne Gebiss reiten mit der Lenkung über den Sitz denn zu tun? Etwa so viel wie ein Stück Zucker mit Brot. Zum korrekten Abwenden später braucht man den äußeren Zügel durchaus - aber da geht es nicht ums reine Lenken, sondern um die Gmynastizierung.

Also: schnapp dir einen besseren Reitlehrer, der viel auf den Sitz achtet, keine schiebende Hüfte lehrt und dir die Hüftdrehung vernünftig erklären kann. Wenn du zufällig aus der Nähe von Düsseldorf kommst, kann ich dir da auch vielleicht weiterhelfen.

Antwort
von LyciaKarma, 23

Ist er nur bei dir so? 

Was sagt dein Trainer dazu? 

Kommentar von pauliebus1309 ,

ist mein eigenes Pferd. Also es reitet ihn kein anderer. aber die Vorbesitzerin hatte das Problem achg das er sie gerne mal ignoriert. sie ist aber eine sehr erfolgreiche tunierreiterin und reitet im Kader (oder wie das geschrieben wird) Also versteht sie was vom reiten. Nen trainer habe ich nicht.


Kommentar von LyciaKarma ,

Wenn mein Pferd Probleme machen würde und ich nicht ausschließen könnte, dass es an mir liegt, würde ich mal einen anderen draufsetzen. 

Wenn die Vorbesitzerin das Problem auch hatte, ist wohl dein Pferd einfach nicht gut ausgebildet. Da hilft dann Beritt.

Wieso hast du keinen Trainer?

Kommentar von pauliebus1309 ,

weil es bei mir in der nähe niemanden gibt der zu mir kommen könne.

Kommentar von LyciaKarma ,

Das kann ich mir nicht vorstellen. Dann musst du eben mehr Anfahrt bezahlen. 

Meine Huforthopädin hat auch jedes ungefähr ne Stunde Anfahrt und eine Stunde Rückfahrt, wir richten das dann eben so ein, dass ich nicht die Einzige bin, die sie auf dem Weg machen kann. 

Antwort
von Hannah0011, 54

Hallo, ich hatte das gleiche problem, ich habe bei der bodenarbeit immer wieder die schenkelhilfen vom boden aus gemacht. Zb wenden undso. Ich reite außerdem mit sporen( gibt verschiedene meinungen dazu ich weiss) aber die helfen und mein pferd reagiert viel besser :)

Kommentar von pauliebus1309 ,

wie soll ich denn vom boden aus schenkelhilfen geben?? ;D

Kommentar von Hannah0011 ,

Mit der hand :) das musst du dann jenachdem welche schenkelhilfen dein pferd ignoriert immer wieder machen :-) 

Kommentar von pauliebus1309 ,

ah okay :D Danke

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