Frage von RotiBakar, 6

Schenkungssteuererklärung: Erwerbsnebenkosten (Zeile 89 ff); Können Erwerbsnebenkosten geltend gemacht werden, die der Ehepartner getätigt hat?

Hallo Forum,

folgender Sachverhalt:

Der Opa meiner Frau hat meiner Frau ein Grundstück geschenkt. Erwerbsnebenkosten wie Notar und Steuerberater habe aber ich von meinem Konto an die o.g. Personen überwiesen.

Ich fülle im Moment die entsprechende Schenkungssteuererklärung für meine Ehefrau aus. Ab Zeile 89 kann man die im Zusammenhang mit der Schenkung getätigten Erwerbsnebenkosten angeben.

Ich habe zu dem Thema nun folgende Fragen:

  1. Kann meine Frau die durch mich getätigten Zahlungen bei der Schenkungssteuererklärung geltend machen?

  2. Falls ja: Gibt es Besonderheiten, die sie/ich dann bei der Schenkungssteuererklärung zu beachten haben?

  3. Falls nicht: Können wir diese Kosten dann bei unserer (gemeinsamen) Einkommens-Steuererklärung geltend machen?

Meine Frau und ich leben im Güterstand der Zugewinngemeinschaft.

Bereits vielen Dank für Eure/Ihre Hilfe.

Grüße Roti

Antwort
von rallytour2008, 6

Hallo RotiBakar

Da Ihr eine Zugewinngemeinschaft habt wäre es ratsam einen Notar zu 

fragen.Nicht das Ihr doppelt bezahlt.

Gruß Ralf

Kommentar von RotiBakar ,

Hallo Ralf, 

vielen Dank für Deine Antwort. 

Zur Erklärung: Ich habe einen Teil des Grundstückes von meinem Schwieger-Opa abgekauft. Den anderen Teil hat meine Frau von Ihrem Opa geschenkt bekommen. Ich habe aufgrund des Kaufs des Grundstück-Teiles (Kauf, keine Schenkung!) keine Schenkungssteuer zu zahlen.

Vielen Dank auch auch für Deinen Tipp bzgl. des Notars. Der Notar führt jedoch in unserem Fall explizit keine steuerliche Beratung durch. Der korrekte Ansprechpartner wäre sicherlich ein Steuerberater. Aber zuvor versuche ich den Weg über dieses Forum.

Grüße

Roti

Kommentar von rallytour2008 ,

Der Notar muss urkundlich beglaubigen.Nicht das da noch wer drinsteht im Grundbuch.

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