trouble91 am 28.07.2009 um 23:12 Uhr
Kann jemand der sich seine Krankheiten einbildet und wegen jedem Müll zum Arzt rennt diese Krankheiten auslösen???
Also das er später wirklich an sowas erkrankt.

Ja, das ist durchaus möglich. Die Psyche kann Krankheiten auslösen und sie kann aber auch Spontanheilungen verursachen. Die seelische Stabilität hat einen enormen, häufig unerkannten Einfluss auf die körperliche Gesundheit.

Mit Suggestion (auch Autosuggestion) lassen sich sogar (kein Witz) Verbrennungen zweiten Grades "herbeizaubern".
Dem recht starken Placebo-Effekt steht leider auch ein starker Nocebo-Effekt gegenüber. Daher ist es auch möglich Menschen Krankheiten einzureden. Nicht wenige Quacksalber verdienen auf diese Weise mit dem Leid der Menschen Geld.

Bedenke - es gibt auch viele Kranke, die Beschwerden haben, aber kein Arzt ist in der Lage eine "richtige Diagnose" zu stellen...LG

durch den ständigen stress, der diese einbildung ständig auslöst wird das immunsystem so geschwächt, dass es durchaus passieren kann diese krankheiten zu bekommen
ja kann man.. wenn mein onkel ne krankheit im ferhnsehr sieht hat er die auch schon gleich..schlimm
Oh man.. ich hoff seine Lieblingssendung ist nicht Dr. House...

Ich kann mir noch so oft vorstellen, die Pest zu haben - Das zieht die Erreger trotzdem nicht an.

DA bin ich ziemlich sicher, daß ein Hypochonder anfälliger gegen Krankheiten ist. Viele Krankheiten werden durch die Psyche mit beeinflußt, z.B. Magengeschwüre oder Herzinfarkte bei Cholerikern

das gibt es sogar bei Tieren. Die Scheinschwangerschaft ist so ein Beispiel.

kommt auf die Krankheit an. Nennt sich Hypochondrischer Wahn

meinst Du einen Hypochonder? Die meinen sie sind wirklich krank.

Ja so etwas gibt es. Man versteift sich dann so darauf verhält sich auch ganz anders.

Es gibt tatsächlich solche Vorfälle. Leute wurden schon operiert deswegen, obwohl sie überhaupt nix hatten!! Aber dannach gings ihnen besser. Die ham halt nen leichten Schuss weg...
ja kann man wenn man diese krankheit dann hatt kan man sich auch einreden das es schlimmer wird

Viele gehen bei Bagatellbeschwerden zum Arzt, obwohl sie eigentlich das Gefühl haben, dass ihnen nichts fehlt; zur Sicherheit halt, könnte ja sein, dass doch was ist. Zum Arzt zu gehen, wenn man nichts hat, ist aber keinesfalls ohne Risiko. Ärzte behandeln häufig ohne gründliche Untersuchung und richten sich bei ihrer "Therapie" oft ausschließlich danach, was der Patient sagt. Außerdem sind auch Ärzte nicht gegen Suggestion immun, und gegen Fehldiagnosen schon gar nicht.
Nachtflug am 29. Juli 2009 00:10 Auch wieder wahr. Ärzte finden manchmal Krankheiten, auf die man selbst nie kommen würde. Weil sie die Beschwerden des Patienten etwas zu ernst nehmen. Ich möchte nicht in den Schuhen von Hausärzten stecken.
psychosomatisch, klar
Wie soll das denn ablaufen? "Oh, ich glaube, ich hab Malaria" und dann kommt eine Mücke vorbei und denkt sich "Hey, ich glaube, der denkt, er habe Malaria! Na, dann stech ich mal zu!" Bei Sachen wie Magengeschwüren oder sowas kann das wohl passieren, aber nicht bei Krankheiten, die durch Erreger ausgelöst werden.
Och man, jetzt hat der Support die anderen Kommentare gelöscht und meiner steht voll aus dem Kontext. :/
Nimm es als Künstlerpech und es ist wohl nicht Dein und mein Tag.
Es soll Leute geben, die ein bischen nasse Füsse kriegen und denken, dass sie davon eine Erkältung bekommen und prompt haben sie wenige Tage später eine heftige Grippe.
Nachtflug: Wo sollen denn da die Grippeviren herkommen? Ich kann mir höchstens vorstellen, dass sich da ein paar Symptome zeigen, Fieber und sowas. Ohne Grippevirus keine Grippe. :/
Naja aber das meint er doch sicher auch! Wo ist jetzt das Problem?
Erkältungsviren sind überall. Fragt sich nur, wer sich dafür empfänglich macht, oder aufgrund von anderen Krankheiten schon geschwächt ist. Da kann es schon recht schnell zum grippalen Infekt oder einer Lungenentzündung kommen.
Man kann vor lauter Angst vor der eingebildeten Malaria ein Magengeschwür bekommen ...