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Scheidung: Wie wird das gemeinsame Haus aufgeteilt?

gefragt von dominikdominik am 19.01.2007 um 9:46 Uhr

Wir stehen beide im Grundbuch, meine Frau glaubt nur aber durch abenteuerliche Rechnungen nachweisen zu müssen, sie habe mehr zum Haus beigesteuert...


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anonym
beantwortet von ramir49 am 19. Januar 2007 09:55
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Die "abenteuerlichen" Rechnungen interessieren eigentlich niemanden, denn während der Ehe "gehören" jedem 50%. Das heißt, wenn Deine Frau für`s Haus gezahlt hat, wurden vielleicht von Dir ander Dinge, wie Lebensunterhalt, Versicherungsbeiträge o.ä. bezahlt.

Also laß Dich nicht verrückt machen! Die Hälfte des Hauses gehört Dir!!


odemtann
beantwortet von odemtann am 19. Januar 2007 09:57
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Hallo dominik, ich denke es gibt da zwei Wege . Entweder das Haus wird verkauft und der Erlös wird geteilt , oder der Wert des Hauses wird ermittelt und der der auszieht muß dann den anderen zur Hälfte auszahlen .Vielleicht solltest Du aber noch eine Rechtsauskunft einholen . Viel Glück und Gruß odemtann


oohpss
beantwortet von oohpss am 19. Januar 2007 11:02
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Aspekte sind, ob Gütertrennung vereinbart wurde, ob das Haus während der Ehe angschafft wurde und wer welches Vermögen in die Ehe eingebracht hatte.

Der einfachste Fall wäre, dass keiner Vermögen in die Ehe mitgebracht hat und dass das Haus in der Ehe aus dem gemeinsamen Einkommen angeschafft wurde.

Aus der bestehenden Gütergemeinschaft ergibt sich, dass das gemeinsam aufgebaute Vermögen bei der Scheidung geteilt wird.

Wenn das Scheidungsverfahren läuft, BRAUCHST Du einen Anwalt. Der soll sich unbedingt mit dem Thema auseinandersetzen. Ach ja: Der Anwalt sollte so früh wie möglich eingeschaltet werden um der Gegenpartei frühzeitig zu signalisieren, dass Eigenaktionen (Schösseraustausch, schnell selbst verkaufen, Schenkungen an Freunde o. Bekannte) sinnlos sind.

Ich kann ja verstehen, dass man das lieber hinauszögert ("Die Hoffung stirbt zuletzt"). Aber meistens ist das Hinauszögern in solchen Situationen nicht hilfreich.

Also: GANG, GANZ schnell zum Anwalt gehen und einfach nachfragen. Die Beratungsgespräche sind ja nicht so teuer.


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