Scheidung wenn mann alles verdient hat?

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10 Antworten

Sie bekommt auch die Hälfte "von allem", aber nur an dem, was an Zugewinn während der Ehezeit entstand :-O

Meint: Jeder der beiden muss sein Endvermögen (Stichtag Zustellung des Scheidungsantrags nach einem Jahr des Getrenntlebens) ermittlen und davon sein Anfangsvermögen (Stichtag standesamtliche Eheschliessung) und etwaige Zuflüsse durch Erbe abziehen.

Von der Differenz dieser jeweilig zu ermittelnden beiden ehelichen Zugewinne, nicht des Vermögens vor der Ehe, bekommt derjenige, der weniger ehelichen Zugewinn erzielt, die Hälfte in Geld ausgeglichen.

Wenn eure Mutter "nie Geld verdiente", kann sie während es Trennungsjahres Unterhalt beanspruchen. Da bekäme sie tatsächliche zwölf Monaste die Hälfte des Familieneinkommens, bevor sie für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen muss.

G imager761

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Jeder kriegt die Hälfte vom gemeinsam erwirtschaften Vermögen ( dem Zugewinn). Vom Haus nur dann, wenn beide zu gleichen Teilen im Grundbuch stehen.

Auch wenn die Frau "nichts verdient hat", so hat sie doch einen großen Anteil an der gemeinsamen Wertschöpfung. Der wird durch 50/50-Regelung gewürdigt..


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Wie schon einige zuvor geschrieben haben wird der Zugewinn geteilt, das heißt, dass das Vermögen, das in der Ehe entstanden ist, geteilt werden muss. Streitpunkt kann dabei sicher der Wert des Hauses sein. Nicht ganz billig (und bislang noch nicht thematisiert) dürfte auch der Versorgungsausgleich werden, wenn Deine Mutter nie gearbeitet hat, da stehen Ihr auch entsprechende Gelder aus den erworbenen Ansprüchen aus der Altersversorgung Deines Vaters zu (allerdings - soweit ich weiß - erst wenn es soweit ist, dass sie zugeteilt wird).

Insgesamt fahren Deine Eltern am günstigsten, wenn sie sich gütlich einigen...

Ansonsten können Anwalts- und Gerichtskosten einen großen Teil des gemeinsamen Vermögens auffressen.

Wird sicher nicht leicht für alle Beteiligten, ich hoffe, dass Du gut damit klar kommen wirst ;)

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kommt darauf an, ob sie einen Ehevertrag haben. Ansonsten behält jeder das, was er vor der Ehe hatte und alles was während der Ehe angehäuft wurde (Vermögen und auch Schulden) werden halbiert. Wer am Scheitern einer Ehe Schuld hat, interessiert das Gesetz nicht. Wichtig ist auch, wo du hingehst, zu Mutter oder Vater, denn es geht ja auch um deinen Unterhalt.  Alles Gute

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wie jede andere Scheidung auch. unabhängig ob die Mutter was verdient hat oder nicht.

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Bei einer Zugewinngemeinschaft, das ist die 'normale' Form, werden alle Güter und Vermögenswerte, aber auch die Schulden, die während der Ehe erwirtschaftet wurden, geteilt. Dabei ist es unerheblich, wer im Job und wer Zuhause gearbeitet hat. Genauso werden die Rentenansprüche aufgeteilt. 

Durch einen notariellen Vertrag kann man das auch individuell ganz anders einvernehmlich regeln. 

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Wenn Deine Mutter nix verdient, wird Dein Vater sie weiter unterstützen müssen  (neben dem Faktum der Zugewinngemeinschaft). 

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halbe - halbe

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Seit der Hochzeit gehört deinen Eltern alles was sie kaufen zusammen.

Naja nicht ganz, aber mal sehr einfach erklärt.

Beiden gehört die Hälfte des "Hausstands".

Bei wem willst du bleiben?
Da wirst du gefragt werden.

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Kommentar von AalFred2
02.11.2015, 10:16

Naja, eigentlich gar nicht.

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Wenn ein Ehevertrag abgeschlossen wurde bekommt dein Vater was ihm gehört und deine mutter das was sie erbracht hat. Finde das auch gerecht. Nur Frage eben ob so etwas abgeschlossen wurde?

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